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April 2001

Subject: Re: Cannabis snieffen
Date: 30 Mar 2001 19:17:37 GMT
From: als@usenet.thangorodrim.de (Alexander Schreiber)
Reply-To: als@usenet.thangorodrim.de
Organization: Chemnitz University of Technology
Newsgroups: de.soc.drogen
René Schuster <rene@minas.co.at wrote:
>begin quoting of Stephan Schnor in de.org.ccc:
>
>> Aber du musst doch zugeben, dass Canabis gefährlicher ist, als
>> Zigaretten.
>
>Falsch.  Erkundige Dich doch einmal, wieviele Leute in Deutschland
>jährlich an Zigaretten sterben.  An Cannabis ist noch keiner gestorben!

Doch. Es gibt einen AFAIK sogar dokumentierten Fall, in dem Cannabis die
Todesursache war: Irgendwann so um 1900 ist ein Hamburger Hafenarbeiter
daran gestorben.

o

Beim Loeschen der Ladung wurde er von einem herabstuerzenden Hanfballen
(_ziemlich_ schwer) erschlagen.

SCNR,
   Alex.
From: Andreas.Impekoven@gmx.li (Andreas Impekoven)
Newsgroups: de.soc.recht.misc
Subject: Re: !! EILT !! Beamtenrecht: Mißbilligende Äußerung,
         1 Jahr später Wechsel Dienstherr ?!
Date: Sat, 31 Mar 2001 16:47:17 +0200
Jenny schrieb:

>Aufgrund der bisher hier gemachten eher negativen Erfahrungen scheint es
>sowieso ein fehler gewesen zu sein hier irgendetwas zu posten.
>
>Dachte nicht, dass es noch so arg penible und gehaessige Leute im
>Internet gibt...


NG-Verwaltung dsrm
Der Beschwerdenbeauftragte



Sehr geehrte Frau Wenzer,

bitte erlauben Sie mir an dieser Stelle, mich in aller gebotenen Form für das
Fehlverhalten einiger Newsgroupteilnehmer Ihnen gegenüber vielmals zu
entschuldigen.

Ich darf Ihnen versichern, daß wir im Rahmen unserer Mitarbeiterschulungen
allergrößten Wert auf die Erreichbarkeit, Schnelligkeit, Präzision und
kundenorientiertes Verhalten legen.

Allerdings ist man auch bei noch so sorgfältiger Auswahl der Mitarbeiter und
Schulung derselben nicht davor gefeit, in Einzelfällen bittere Enttäuschungen
erleben zu müssen, wofür wir Sie höflich um Verständnis bitten.

Wir werden selbstverständlich alles daran setzen, Ihnen mit dem gewohnten
Standard, auch und gerade am Wochenende, wieder dienen zu können.

In diesem Zusammenhang darf ich darauf hinweisen, daß unsere erhöhten TQM-
Anstrengungen im Rahmen des z.Zt. laufenden Zertifizierungsverfahrens dieser
Gruppe berücksichtigt werden und wir den bereits von zertifizierten Gruppen
de.etc.finanz.boerse.misc und de.comp.security.firewall in jeder Weise
nacheifern.


Die Herren Berger, Impekoven, Pysny und Mueller sind für den kommenden Montag
zum Personalgespräch einbestellt worden.

Wir werden uns erlauben, Ihnen die gegenüber diesen Herren gezogenen
Konsequenzen nach Abschluß der Vernehmungen mitzuteilen.

Seien Sie versichert, daß Ihre nächsten Anfragen sofort, freundlich und ohne
jegliche unangebrachte Häme umgehend erledigt werden.

Wir würden es sehr beadauern, Sie als geschätzte Leserin verlieren zu müssen,
bitte geben Sie uns noch eine Chance.


Auf Ihr Verstandnis hoffend verbleiben wir

mit vorzüglicher Hochachtung


*krakel*

NG-Verwaltung
(Der obige, mit Reverenz vor den usenet-TQM-Beauftragten Harter und Traenkner)
Message-ID: <3AC89910.A4D55050@web.de>
From: Michaela Renz <e-mir@web.de>
Newsgroups: de.alt.fan.aldi
Subject: oder: Veronika,der Lenz ist da
Hallo, NG!
Arglos mopedete ich um neun zu meinem Stammtempel zwecks Erwerb eines
neuen Sonnenschirms und Auffüllen der Katzenfuttervorräte. Ca. 6 nach
9 kam ich an, der Parkplatz war voll, um die letzten Plätze wurde mit
harten Bandagen gekämpft. Ältere Damen sprangen aus den von älteren
Herren gesteuerten Fahrzeugen und warfen sich geradezu in die Lücken.
Um keine Handgreiflichkeiten miterleben zu müssen, stellte ich das
Zweirad ab (dafür gibts immer irgendwo in der Nähe der Tür Platz) und
nahm mir den achtletzten Einkaufswagen (Menge der Einkaufswagen=Menge
der Parkplätze?).
Drinnen: fast unbeschreiblich. Die Tische mit den Montagsangeboten
brauchte man mit dem Wagen gar nicht ansteuern, sie waren so dicht
umlagert, dass man gar nicht sehen konnte, wo welche Waren lagen. Zum
Glück konnte man sich anhand der Preisschilder oberhalb orientieren.
Nach dem Einladen von Katzenfutter und anderen leicht erreichbaren
Dingen peilte ich nun die Schirme an. Ringsherum flogen Söckchen und
Slips durch die Luft, an den Polsterauflagen zerrten manchmel drei
KundInnen gleichzeitig und stritten, wer zuerst die Sachen in der Hand
hatten. Die Stretch-Jeans mussten aus ähnlichen Gründen erste
Belastungstests über sich ergehen lassen. Dank meiner Motorradkleidung
mit beeindruckenden Protektoren gelangte ich unbeschädigt zu den
Sonnenschirmen, die glücklicherweise weniger begehrt waren und zog
unter Bergen von anderem draufgeschmissenem Zeug ein blaues Exemplar
hervor.
Als ich mich damit in Richtung Einkaufswagen davonmachte, schloss sich
hinter mir die Menge wie das Meer, nachdem Moses mit seinem Trupp
durch war.
Irgendwie bin ich zu den Schlangen vor den 4 geöffneten Kassen
vorgedrungen, beim Gemüse gabs eine Dreifachtaufe: von vorn, von
links, von rechts. In der Schlange konnte ich erstmal verschnaufen und
das Geschehen beobachten: auf Höhe des Warenlagers spielte sich der
Höhepunkt der Orgie ab: Damen jeglichen Alters zerrten aus dem Lager
große Kartons und balgten sich um die Polsterauflagen und Balkon- und
Gartenmöbel. Der Oberpriester rang hilflos um sich blickend die Hände
und meinte kläglich:"So geht das aber nicht, meine Damen." So ging das
wohl. Familien ohne Generationenkonflikt (Urahne, Großvater, Mutter
und Kinder) zogen teilweise mit vier vollbepackten Einkaufswagen gen
Kasse.
Als ich schließlich beim Moped angekommen war, hatte schon jemand, die
Kralle am Wagen und mir ein Markstück in die Hand gedrückt. Mit Mühe
konnte ich darauf bestehen, 'in Ruhe' die Waren in meine Koffer packen
zu dürfen, die Hilfsbereiten wollten sie mir auf den Boden stellen, um
den Wagen schneller nutzen zu können.
Der Kampf um die Parkplätze tobte immer noch, es war halb zehn.
An meinem Arbeitsplatz konnte ich mich erstmal erholen, die Sachen,
die ich am Samstag noch etwas lustlos vor mir hergeschoben habe,
gingen mir heute locker von der Hand. Bis jemand sagte: Kaffee und
Milch ist alle.
Wer geht mal eben zum Aldi?
Auf dem Wege der Erholung grüßt Michaela
Message-ID: <3AC83FBD.B962C895@transcom.de>
Date: Mon, 02 Apr 2001 11:00:45 +0200
From: Ulrich Eckhardt <ulrich.eckhardt@transcom.de>
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Subject: Re: Warum es keine guten Windows-Sysops gibt
Erik Braun wrote:
>
> wie nennt ihr Euch? "Systemadministrator"? Mir ist das zu lang.

Ich nenn mich immer Ulrich [1], aber wenn dir Systemadministrator
zu lang ist, dann nenn dich einfach Sysi.

Uli

[1] Die Idee stammte ursprünglich von meinen Eltern, ich habe das
    dann der Einfachheit halber übernommen.
Subject: Re: Castorburning
Date: Thu, 29 Mar 2001 20:30:21 +0200
From: Ellen Fink <talena@talena.de>
Organization: T-Online
Newsgroups: de.soc.recht.misc
[Quoting ergänzt. Es ging um die Castor-Blockaden und ob die Kosten auf die
Blockierer umgelegt werden können/dürfen]

> > > *werden oder können die nachweislich aktiven Störer mit den Mehrkosten
> > > des Einsatzes (ja wohl pro Person nicht unter 1 Mio) zivilrectlich
> > > belangt werden?
> > Ich bilde mir nämlich ein, dass auch für die Anwendung unmittelbaren
> > Zwangs Gebühren und Auslagen erhoben werden können. Das würde teuer ...
> > So teuer wie du meinst allerdings auch wieder nicht, weil ja nicht
> > einfach die gesamten Einsatzkosten umgelegt werden können, sondern nur
> > Gebühren nach einem Kostenverzeichnis und Auftragsauslagen (für Bayern).
> Eben. Ein Fuffi fürs Wegtragen und so.

*grins* - Kollege zückt den Quittungsblock: "So, der Herr -
das war einmal Wegtragen, macht 50,- DM. Zahlen Sie bar oder
mit Karte? Ah, Karte - moment, da muss ich erst das Gerät
holen. Übrigens, hat man Sie schon auf unser neues
Sonderangebot aufmerksam gemacht? 11 mal wegtragen zum Preis
von 10 - ein absoluter Superknüller, wird immer wieder gerne
genommen."

SCNR..
From: Andreas Pohlke <bestellung@baby-boomer.de>
Newsgroups: de.etc.sprache.deutsch
Subject: Re: Entenbrust an Erbsenpürree
Date: Tue, 03 Apr 2001 02:16:31 +0200
Organization: Baby Boomer Cattery
Hi,

Dirk Schneider schrieb:
> Hallo zusammen und guten Abend,
> "Entenbrust an Erbsenpürree" und ähnlich werden ja oft Gerichte
> der gehobenen Qualitätsklasse bezeichnet. Warum benutzt man hier
> eigentlich meistens das Verbindungswort "an"?
> Wäre "... mit ..." zu einfach für die hohe Küche?

wenn Ihr mal woanders als bei McD*s essen würdet, hättet
Ihr den Unterschied schon mal _sehen_ können.
Im Ernst: es ist anders angerichtet.
"Auf" bedeutet tatsächlich "eines über dem anderen", während
"an" wirklich etwas mit "berührend, daneben" zu tun hat.
"Mit" bezieht sich ausserdem auf den Herstellungsprozess,
und dient so der Unterscheidung:
  "Mit Zitrone" - Zitrone beim Zubereiten verwendet
  "An Zitrone" - es liegt eine Zitrone daneben
Letzen Endes ist das kein Qualitäts"siegel".
So kann ich in der Mensa "zerkochtes Gemüse der Saison an
geschmacklosem Brei vom Erdapfel mit Gewürzen" essen.
Sachlich korrekt, geschmacklich bedenklich.

Grüße,
Andreas
From: Herwig Huener & Josella Simone Playton <webmaster@Herwig-Huener.de>
Newsgroups: de.sci.physik
Subject: Re: Kondensator
Date: Tue, 03 Apr 2001 22:32:32 +0200
Message-ID: <3ACA3360.E7194DF@Herwig-Huener.de>
2001-04-03 22:33:44 MESZ

Matzscho wrote:
>
> High Leudings,
>
> ich brauche ein paar Info's zur Anwendung eines Kondensators...möglichst
> auch mit Funktionsweise, weil meine Physiklehrerin kann mir kein sinnvolles
> Beispiel nennen....

In der guten alten Zeit, als es noch RöhrenRadios gab,
konnte man öfter Kondensatoren im niedrigen
MicroFaradBereich finden, die bis 450 Volt zugelassen waren.
Die kann man ambulant mit einem GleichRichter an jeder
SteckDose aufladen - und jemandem zum Fangen zuwerfen.

Das ist eine sehr sinnvolle Anwendung, weil es die Reflexe
fördert: Das erste Mal, wenn versucht wird, das Ding zu
fangen, und das zweite bis n-te Mal, wenn die/der Beworfene
versucht, sich aus der WurfBahn zu retten.

Die Verbrennungen sind zwar nur leicht, aber wegen der
möglichen cardioreflektorischen Wirkung mit lethalem
Ausgang ist sowas natürlich strafbar.

Hat uns damals aber nie gekümmert.

Jedenfalls darfst Du das nicht nachmachen!

Herwig

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