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April 2001

From: "Maik Bischoff" <maik@bischiweb-online.de>
Newsgroups: t-online.homepage.gestaltung
Subject: Re: Newbie-Frage
Date: Fri, 06 Apr 2001 10:52:57 +0200
Message-ID: <9ak76a.3vufvs3.2.mb@hpgrp.bischiweb.de>
Moin Nicholas,

Nicholas Storm schrub in <t-o.h.g>:

>leider eine Frage, auf die man wahrscheinlich schon eine Antwort kennen
>müsste. Ich möchte meine Homepage für verschiedene Auflösungen und
>Internet-Browser optimieren. Muss ich da wirklich für ALLE verschiedenen
>Browser und Monitor-Auflösungen eine extra Version der HTML-Seiten entwerfen
>und speichern ? Oder gibt es Einstellungen bei Dreamweaver, mit denen ich
>das automatisch erledigen kann ?

Das ist alles ganz einfach. Zwar kann man nicht durchgehend
Dreamweaver nutzen, aber es finden sich auf jeden Fall Alternativen.

Optimiere Deine Page für folgende Browser in je einer eigenen Version
auf die in der Startseite verlinkt wird (ggf. Browsersniffing via JS):

Netscpae 3.x, Netscape 4.x, Netscape 6, MSIE 3.x, MSIE 4.x, MSIE 5.x,
MSIE 6 (in weiser Voraussicht), Opera 3.x, Opera 4.x, Opera 5.x, Lynx,
Amaya, iCab, Gopher, Mnemonic, Plume, Mozilla (also wie NN6), Arachne,
w3m, Adamas, CAB, Netbox, Soft-Term, Tango, Wen.Suite, I-View, I-Comm,
1st Choice, Activator, Avanti, Brailleserv, Brookes Talk, Conversa
Web, EIAD, Emac Speak, Homepage Reader, Marco Polo, MultiWeb,
pwWebSpeak, pwTelephone, Sensus Internet Browser, Simply Web 98,
SpeecHTML, Tel-Web, VIP Infonet, Webcite, Acorn Browse, Arena, MacWeb,
MacWWW, Tiber, Dry Ice, Luna Suite, Nethopper, NeWtsCape, ProxiWeb,
WWW/LX, ANT, Fresco, ArcWeb, Ariadna,  Aweb, Aweb-II, Bobcat, BrownIE,
Browse, Cello, Charlotte, Chameleon-WebSurfer, Chimera, CSi, Cyberdog,
DaniBrowser, eWorldBrowser, eText.app, GeoNav, Grail, Grasshopper,
HotJava, IBrowse, IKids, Internet Plus Professional, IProbe, Jueti
Internet Browser, Internet Workhorse, MDIExplorer, Minuet, MonjaKids,
Mozzam, NetCopter, NetCOMplete, Netcruiser, NetPositive, Netshark,
NetSurfer, NEWSie, NetTamer, OmniWeb, Microviet One Stop Browser,
QuarterDeck Mosaic, SpiderWoman, Spin, Surf IT, TabSurf, Termite,
vosaic, UdiWWW, Voyager, Wannabe, Webite, Web Boy, Web Explorer,
Web-O-Matic Digital Browser, Web Prowler, Web Spyder, WebsurfACE, Web
View, Web tk, Web CIM, xMosaic

(Ich hoffe jetzt mal keinen vergessen zu haben...)

Dann nimmst Du Dir jede Version erneut vor, und optimierst sie jeweils
zunächst für alle gängigen Auflösungen. Danach die jeweiligen
Auflösungsvarianten für normale und maximierte Fenster. Bedenke auch
evtl. virtuelle Desktops, die weit über das sichtbare hinausgehen.
Sinnvoll ist es dann auch darüber nachzudenken, das viele HP-Bastler
mit Javascripten arbeiten, die einem die Fenstergröße unberechenbar
verändern. Also solltest Du recht gründlich im Web recherchierren um
festzustellen, auf welche Pixelgrößen die anderen die Fenster ihrer
Besucher ungefragt skalieren. Auch dafür muß dann je eine Version
gebastelt werden. Jetzt noch schnell alle möglichen Zwischengrößen
bedenken, man will ja genau arbeiten und wenn Du dann ca. 29 Jahre
später fertig bist, dann kannst Du von Dir behaupten Deine HP für
*wirklich**jeden* optimiert zu haben.

Nötige Voraussetzungen:

- ein paar Jahre Zeit
- alle verfügbaren OS installiert
- zusätzliche Rechner (bspw. Palm)
- zusätzliche Hardware (Braillezeile, inkl. dem Buch "Jetzt lerne ich
  Blindenschrift")
- wenigestens eine 2 MBit-Standleitung, denn sonst dauert der Download
  aller Browser (zum testen) ewig
- ne Riesen Festplatte (irgendwo müssen die Unmengen ja hin
- viel Geld (nicht alle OS und Browser sind kostenlos, Hardware und
  Standleitung sind auch nicht billig)
- ne Macke

Letztlich ist dann Deine Startseite etwa 2 MB groß und wer sich die
dann antut, der sollte dann aber auch eine wirklich gute navigation
vorfinden, damit er möglichst schnell sein OS, seinen Browser und die
von ihm verwendete Auflösung und Fenstergröße zu finden, damit er dann
endlich mal Deine Homepage sieht.

Alternativ dazu kannst Du auch mal bei <http://www.w3.org/markup>
vorbeischauen und dann Deine HP mit Hilfe validem XHTML und CSS
schreiben. Aber da ja dann quasi "Multibrowserkompatibilität"
gewährleistet wäre, würde das ja ziemlich langweilig sein. Da gebe ich
Dir Recht...


Bis denne,

Maik
From: Sebastian Niehaus <niehaus@geocities.com>
Newsgroups: de.comp.security.firewall
Subject: Cessna stellt neues Personal Flight Security System vor
Date: Sat, 7 Apr 2001 14:18:17 +0200
Organization: [neXgo] the next generation online
[Der meint das nicht ernst. Wirklich.]

Hallo.

Leider gibt es so eine Newsgroup wie de.aviation.security nicht,
aber hier wird ja auch über security diskutiert.

Ich habe nämlich gerade auf den Seiten von Cessna gesehen, daß die für
deren kleine Flufzeuge das "Personal Flight Security System" entwickelt
haben.

Zusammengefasst - um Euch den Besuch der Seiten zu ersparen - handelt
es sich um einen Autopiloten für jedermann.

Ich finden das wurde endlich mal Zeit ! Ich hatte bislang nicht die Ruhe
gefunden, einen Pilotenschein zu machen, aber mit dem PFSS kann jeder
sofort fliegen.

Klar, für spezielle Anforderungen und Situationen, wo Sicherheit extrem
wichtig ist (Flugpassagiertransport), wird man weiterhin erfahrene
Piloten einsetzte, aber für bislang verhinderten Hobbypiloten ist das
die Lösung, ohne langes und anstrendgendesd Lernen ein Flugzeug zu
lenken.


Ehrlich gesagt: Ich bin alleinstehend, habe keine Kinder, wenn ich
dennoch unsanft lande, ist es ja nicht sooo schlimm, aber richtig
Fliegen ist total geil.

Das Ding hat sogar einen Radarwarner eingebaut, der bei Radar immer rot
blinkt. Das kann wertvolle Knöllchen ersparen !!!

Cool ist auch die "Electronic Weather Map", auf der alle
bisherigen Absturzstellen von Flugzeugen verzeichnet sind. Wenn ich in
die Nähe komme, warnt es und ich fliege einfach drumherum!

Egal. Ich hol sie mir jetzt, die neue Cessna mit PFSS. Das ist
revolutionär und stellt einen wichtigen Schritt zur demokratisierung
des Fliegens dar.

Ja. Und bevor jetzt wieder die Weltkriegsveteranen kommen und meinen,
Fliegen könne man nur, wenn man den Zündfunken per Hand mit dem
Feuerstein schlägt und das System sei Unsinn: Wenn ihr das für Euer
Seelenheil braucht, dann tut das. Aber veteufelt nicht gleich jede
Innovation im Dienste der Sicherheit. Schaden kann das neue System
garantiert jedenfalls nicht !!!!!

Sebastian
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Message-ID: <24443629.9040.a67a@RAINER.BILKINFO.de>
From: <r.kersten@BILKINFO.de> (Rainer Kersten)
Subject: Re: Recovery in fremden Ländern?
Date: Sun, 08 Apr 2001 02:57:10 +0200
usenet-20010407 meinte am 7.04.2001:

> Nenne mir mal eine Berufsgruppe, bei denen Versagen so
> regelmäßig und so drastisch vorkommt, und wo man es so schlecht leugnen
> kann wie bei Ärzten!

"Webdesigner"

rk
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Message-ID: <a797b3ee.84c1.23f7@RAINER.BILKINFO.de>
Subject: Re: Definition gesucht:-)
Date: Sat, 07 Apr 2001 04:30:38 +0200
Holger.Seitter meinte am 6.04.2001:

< Wie würde man in Art des Duden "larten" definieren?

Ad-min, /fig/, undefinierte Berufsgruppe mit undefinierten Vollmachten
zur Benutzung von -> LARTs. ~s leben in den -> LART-Pausen in -> dasr

Be-triebs-sys(-)t-em, /s/, nicht gelungener Versuch, die -> Kommunikation
zwischen Menschen, -> DAUs und -> Lusern einerseits, und -> Computern
andererseits zu systematisieren. Bisher konnte der -> Weltuntergang durch
engagierte -> Admins unter Einsatz von -> LARTs verhindert werden.

B*e-le-feld, /s/, -> Verschwörungstheorie

Bild-schirm, /s/, Gerät, das von -> Usern fälschlicherweise oft als ->
Computer angesehen wird. Es dient im -> Idealfall der ->
Interaktivität bei der -> Kommunikation zwischen -> User und ->
Computer.

Com-pu-ter, /s/, Gerät zur allgemeinen weltweiten -> Verwirrung.
Ursprünglich von den alten Ägyptern konzipiert, dauerte die
Realisierung der -> Hardware, mit kurzen Unterbrechungen, bis in
unsere -> Zeit. Während das Konzept der Ägypter noch davon ausging,
~ zur Erleichterung von Rechenoperationen zu konstruieren,
handelt es sich bei den heute mehrheitlich im Einsatz befindlichen
~n um Geräte, die mit hohem Aufwand unendliche Ketten von -> Nullen
und -> Einsen in bunte, -> interaktive Bilder auf -> Bildschirmen
verwandeln. Für den von den Ägyptern angestrebten Einsatzzweck werden
dagegen immer noch die -> Gehirne von -> Usern, sowie ->
Taschenrechner benutzt.

dasr, /?/, -> virtuelles Freiluftgehege für -> Admins

DAU, /fig/, Interessante Spezies der Gattung -> User, bekannt für
cerebrale Insuffizienz im letzten Stadium (-> Luser, -> HIV)

Eins, /s/, aktiver Zustand einer -> Null

Emu-la-tion, /s/, Vortäuschung falscher Tatsachen auf -> virtueller
Ebene

Fake, /s/, -> virtuelles Konstrukt ohne Entsprechung in der ->
Realität

Ge-hirn, /s/, unzureichend erforschte -> Emulation von -> Computern unter
Benutzung von -> rekursiv verknüpfter -> Hardware und -> Software in
den Körpern von -> Usern.

lar-ten, /v/, Anwendung pädagogischer Massnahme(n) durch -> Admins
unter Benutzung von -> LART(s)

Hard-ware, /s/, möglichst kompliziert und teuer gestaltete
Komponenten, die im -> Idealfall gemeinsam wie ein -> Computer arbeiten.
Bis auf wenige Ausnahmen benötigen sie dazu -> Software.

HIV, /s/, mundartliche, im Rheinland gebräuchliche Abkürzung für die
rheinische Variante von Alzheimer "_h_ann _i_sch _v_erjessen"

Ide-al-fall, /s/, bisher nicht vorgekommen

in-ter-ak-tiv, /a/, beschönigende Umschreibung für nicht gelungene
Versuche der -> Kommunikation zwischen -> User und -> Computer

Ko(-)m-mu-ni-ka-tion, /s/, -> rekursive Theorie von -> Watzlawik, nach
der ~ einerseits nicht vermieden werden kann, andererseits ~ nicht
bestimmungsgemäss funktionieren kann.

LART, /s/, -> DAU-Benehmen-Einnordungs-Gerät, von betroffenen ->
Admins eingeführter Oberbegriff für alle physischen Geräte oder
administrativen Massnahmen, die geeignet sind, bei therapieresistenten
-> Lusern und -> DAUs eine Änderung des Verhaltens zu bewirken.

Lu-ser, /fig/, Interessante Spezies der Gattung -> User, Angehörige der
-> Religion der -> Weltherrschaft durch ein einheitliches -> Betriebssystem,
fanatisierte -> DAUs

Null, /s/, passiver Zustand einer -> Eins

Phi-lo-so-phie, /s/, unter -> Usern wenig gebräuchliche Technik zur
Erklärung der -> Realität, da die ~ auf -> Computern nicht in
bestimmungsgemässer Weise -> emuliert werden kann.

Re-a-li-tät, /s/, extrem belastender Zustand von -> Usern, meistens
durch den Entzug von Alkohol hervorgerufen. ~ führt oft zu
Fehlbedienungen von -> Computern, was durch die -> Admins mit ihren ->
LARTs nicht immer rechtzeitig korrigiert werden kann.

Re-chen-zeit, /s/. Während die Evolution der -> Hardware die ~
verkürzen soll, zielt die Evolution der -> Software auf das Gegenteil.
Insofern handelt es ich bei der ~ um eine Konstante in der Entwicklung
der -> Computer.

Re-kur-sion, /s/, -> rekursiv

re-kur-siv, /adj/, -> Rekursion

Re-li-gi-on, /s/, misslungener Versuch, die Verkettung zwischen ->
Usern und -> Betriebssystem in der -> Realität zu -> emulieren

Soft-ware, /s/, mehrheitlich geheime Verkettungen von -> Nullen und ->
Einsen, deren Zweck darin besteht, -> Hardware in einer Weise
auszulasten, die die Anschaffung neuer -> Hardware erfordert. Die
heutzutage gebräuchlichste ~ behauptet von sich, ein -> Betriebssystem
zu sein, was von -> Admins heftig bestritten wird. Alleine die
Behauptung kann zu unvorgesehenen -> LARTs führen.

Ta-schen-rech-ner, /s/, bisher einzige bekannte gelungene Umsetzung des
Konzeptes des -> Computers

Use-net, /s/, gelungener Versuch, eine -> virtuelle Umgebung für die
-> Kommunikation von -> Admins zu schaffen. Diese findet im Kern des
~, in -> dasr statt.

User, /fig/, Oberbegriff für -> Luser, -> DAUs und -> Admins. Letztere
bestreiten die Zugehörigkeit zu dieser Gattung ebenso traditionell wie
vergeblich. Diese Gattung ist mit allen Spezies im -> Usenet relativ
häufig anzutreffen.

Ver-schwö-rungs-the-o-rie, /s/, -> Weltuntergang

Ver-wirr-ung, /s/, -> *

vir-tu-ell, /adj/, weit verbreitete, aber falsche Umschreibung für den
vergeblichen Versuch, eine Kopie der -> Realität in -> Computern zu
erzeugen.

Watz-la-wik, /fig/, -> Fake, Erfinder der -> Kommunikation

Welt-herr-schaft, /s/, -> B*elefeld

Welt-un-ter-gang, /s/, -> Betriebssystem

Zeit, /s/, umstrittene, -> philosophische Masseinheit, die in
Zusammenhang mit anderen, weniger umstrittenen Masseinheiten zur
Beurteilung der Leistungsfähigkeit von -> Computern benutzt wird. (->
Rechenzeit)

Weiteren -> Links konnte ich nicht mehr -> folgen.
Ich gehe jetzt ins -> Bett.

Gruss Rainer
From: Jens Link <jenslink@gmx.de>
Newsgroups: de.comp.security.firewall
Subject: Re: Die Computerwoche klärt auf: "Kostenlose Firewalls für den Heim-PC"
Date: 06 Apr 2001 07:07:21 -0600
Message-ID: <87wv8yxjli.fsf@quux.de>
Felix von Leitner <> writes:

>   "Personal Firewalls", die kleinen Brüder der Profipakete für
>   Unternehmen, sind probate Mittel, um unautorisierte Zugriffe über das
>   Internet auf den häuslichen PC zu vereiteln.

Felix, die Leute wollen daran glauben das die Dinger etwas bringen. Ich
hatte gestern im Dienst eine Diskusion darueber und wurde fast als Idiot
beschimpft, als ich sagte, das die Dinger (so gut wie) garnichts
bringen.

Eine Umfrage in meinem letzten Linux Kurs (10 Teilnehmer):

Wer benutzt einen Viren Scanner
        10 Meldungen

Wer benutzt eine Personal Firewall?
        6 Meldungen, einmal "Was ist den das?"

Wer benutzt Outlook mit Standard Einstellungen?
        9 Meldungen

Wer benutzt PGP?
        8 erstaunte Gesichter, 1 Meldung.

Wer macht ein Backup seiner Daten?
        1 Meldung, der Rest meinte, das ihre Daten nicht so wichtig
        waeren.

Ich weiss, die Umfrage war nicht repraesentativ, aber das und viele
Postings hier und in d.c.s.m zeigen mir immer wieder, das viele Leute
garnicht an Sicherheit interessiert sind. Vielmehr scheint es so zu
sein, das die Leute Klickibunti Programme haben wollen, um dann in der
Disco, in der Kneipe oder am Arbeitsplatz damit angeben zu koennen, wie
viele Viren sie doch schon hatten, und wie oft ihre Firewall schon boese
"Hacker" abgewehrt hat. In meinen Augen eine Fortsetzung von: Mein
Schwanz ist laenger als deiner, mein Golf liegt tiefer als deiner und
mein Computer ist beim Benchmark 2% schneller als deiner.

Jens, der eigentlich hier mitliest um zu lernen.
From: Heinz Birthler <birthler@gmx.de>
Newsgroups: de.rec.fahrrad
Subject: Grins ...(Re: Warum Antrieb rechts?)
Date: Mon, 09 Apr 2001 15:10:29 +0200
Message-ID: <3AD1B4C5.40176EF2@gmx.de>
Helmuth Schutzeich wrote:

> Ich war mal mit 'nem Motorrad in England. Glaub' mir, es ist keine
> Freude. Reflexe sind nicht von heut' auf morgen austauschbar.

Es ist die helle Freude ;-)

- Im VW-Bus mit Kommilitonen im UK unterwegs. Bei jedem Blinker nach
rechts setzen, schnellen 7 Köpfe nach rechts hinten, um den imaginären
Radfahrer zu entdecken.

- Beim Abbiegen nach rechts wird trotz 7 Tage Übung zwar versucht den
imaginären Radfahrer von rechts hinten zu entdecken, aber der LKW von
vorn rechts übersehen.

- Einfahren in eine enge Straße einer unübersichtlichen x-armigen
Kreuzung. Alle parkenden Fahrzeuge sind nur von vorn zu sehen-
EinbahnStraßenFalschRumAlarm! Dabei hatten nur ein paar anders herum
geparkt.

- Auf einer engen Landstraße kommt dir ein Deutscher entgegen...

- Rechtslenker-Auto: rechts draußen ist auch nach Tagen einfach kein
Innenspiegel zu finden.

- Rechtslenker-Auto: man neigt zum Türöffnen statt zu schalten.

- Rechtslenker-Auto: Schalten ist so schwierig wie Zähneputzen mit der
falschen Hand.

- Rechtslenker-Auto: Beim Linksabbiegen dengelt man wochenlang über den
Bürgersteig.

Heinz "nix ist spannender als bei Dunkelheit und Regen zum ersten Mal
mit einem Rechtslenker-Auto eine unbekannte Strecke im Linksverkehr zu
meistern"
From: Thomas Nesges <ThomasNesges@TNT-Computer.de>
Newsgroups: de.comm.protocols.misc,de.alt.arnooo
Subject: GSTP
Date: Tue, 10 Apr 2001 23:05:58 +0200
Message-ID: <mjsva9.t71.ln@fire.tnt-computer.de>
Hi,

als heute Mittag wiedermal das Wetter von "Hey-Wir-Stecken-Ein-Schwein-
An-Den-Spiess" zu "Wird-Wohl-Nix-Bis-Mai" umgeschlagen ist, habe ich
mir ueberlegt was wohl J.P. in meiner Situation getan haette. Er haette
wahrscheinlich GSTP definiert und SMTP gerufen...

                        GSTP

           Grilled Steaks Transfer Protocol


                   Thomas  Nesges

                     April 2001
                    TNT Computer
             http://www.tnt-computer.de/


1. Einleitung

Das Ziel des Grilled Steaks Tranfer Protocols (GSTP) ist gegrillte
Steaks zuverlaessig und knusprig ueber weite Strecken zu transportieren.

Noetig wurde dies waehrend der extremen Wetterschwankungen im Fruehjahr
2001, welche die Entscheidung zwischen FLAL (FleischLappen AufLegen) und
BABT (Bier Auf Balkon Trinken) in bestimmten Regionen unmoeglich
machten. Da andernorts bereits AOFG (Am Offenen Feuer Grillen) zum
Einsatz kommen konnte ist GSTP noetig geworden um entfernten Regionen
bereits im Vorfeld der lokalen Grillsaison den GS Genuss zu
ermoeglichen.



2. Das GSTP Modell

Zur Kommunikation via GSTP werden ein GS-Sender (CHEF) und ein
GS-Empfaenger (HUNP [HUNgry Person]) vorrausgesetzt. Der Transport
erfolgt auf der STREAT (STeak Raw EAT) Schicht.

                       _____
             H     ~~~|GSTP|\
             O   ~~~~ |______|             O
 +-----+    \ /    ~~~ oo  oo            \/|
 |Grill|<--> | ------- STREAT -------->  (_|
 +-----+    / \                           _|

            CHEF                         HUNP

Die Anforderung des GS beim CHEF erfolgt ueber das populaere SMTP
(Steak Mit Toast Please!) Protokoll.



3. GSTP Kommandos

3.1 GRIL
  Die Zubereitung beginnt mit dem Kommando GRIL welches den Grill
  veranlasst ein Steak zu braten.

3.2 KNSPR
  Nach dem Grillen sendet der Grill das Kommando KNSPR (mnemonisch:
  knusprig) an CHEF.

3.3 CALL
  CHEF sendet das CALL Kommando an den Driver der STREAT Schicht.
  Dieser bereitet sich selbstaendig auf die Aufnahme eines GSPs
  (Grilled Steak Paket) vor.

3.4 HUNP
  Das HUNP Kommando teilt dem Driver die GS-Z (Zieladresse) mit.

Ab hier laueft die Kommunikation auf der bekannten STREAT-Schicht
weiter.



4. Fehlercodes

Soweit nicht anders vermerkt sind alle auftretenden Fehler fatal und der
Prozess muss bei GRIL neu gestartet werden.

4.1 VBRNT
  Das soeben aufgelegte Steak ist VerBRanNT.

4.2 CHUN
  CHef hatte HUNger und hat das fertige Steak selbst gegessen.

4.3 DRECK
  Waehrend der Zubereitung des Steaks durch Chef ist es in den DRECK
  gefallen.

4.4 OOST
  Out Of STeaks. Meldung des Grills.

4.5 LATE
  Driver to LATE. Das Steak kam zu spaet, HUNP ist verhungert. Der
  ProZESS muss *nicht* neu gestartet werden.



Thomas, f'up2

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