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Juni 2001

From: Joerg Guenther <jogee@web.de>
Subject: Re: Ein Begriff paßt nicht, Folge 3
Newsgroups: de.rec.denksport
Date: Thu, 31 May 2001 20:40:51 +0200
Message-ID: <3B169033.594C31DD@web.de>

Es geht darum, welches der folgenden nicht zu den anderen passt:
Pluto, Saturn, Merkur, Jupiter, Venus
Arne 'Timwi' Heizmann wrote:
>
> Andreas Kaestner wrote:
> >
> > "Arne 'Timwi' Heizmann" <timwi@web.de schrieb im Newsbeitrag
> > news:3B15710F.6F826025@web.de...
> > >
> > > > Pluto ob seiner extremen unrunden Umlaufbahn nicht immer der
> > > > entfernteste (von der Sonne gesehen) Planet
> > > > Wehe , das stimmt auch nicht
> > >
> > > Nun, das stimmt zwar, aber das ist doch keine Eigenschaft, die die
> > > anderen nicht haben (die sind nämlich nie der entfernteste). Und eine
> > > "extrem unrunde Umlaufbahn" lässt sich schwer definieren... ab wann ist
> > > "extrem"?...
> >
> > Nimm ein Fahrrad, dessen Vorderreifen die Form dieser Umlaufbahn hat.
> > Zum Frühstück gießt Du Dir einen Becher Kaffee ein und schwingst Dich
> > dann aufs Rad, um Brötchen zu holen. Wenn bei Deiner Rückkehr der
> > Kaffee kalt ist, dann ...
>
> LOL, laut deiner Definition ist das abhängig von der Entfernung meines
> Zuhauses zur Bäckerei :)
>
> Und je nachdem, wie ich die Kaffeemaschine einstelle, kann ich ja dann
> jede Umlaufbahn als "extrem unrund" definieren.
>
> Ähm, und ab welcher Temperatur abwärts ist Kaffee "kalt"?

Eine Menge Kaffee gilt dann als kalt, wenn die mittlere kinetische
Energie ihrer Teilchen kleiner als die mittler kinetische Energie
einer Menge Kaffee, die nach dem Brühen eine Zeitdauer von einer
Unrund-Stunde(1) Energie an die Umgebung abgab, liegt.

Eine konkrete Temperatur wird von seriösen Forschern dafür nicht
angegeben, wie eine Recherche in aktuellen wissenschaftlichen
Veröffentlichungen auf diesem Gebiet bestätigen wird.


Mit freundlichen Grüßen

 Jörg

(1) Eine Unrund-Stunde ist definiert als die Zeitdauer, die benötigt
wird, um die Strecke von Arne Heizmanns Haus bis zur nächsten
Brötchenverkausstelle (i.d.R. eine örtliche Bäckerei) mit einem
Fahrrad mit mindestens 50% unrunden Rädern (jedoch mindestens einem)
zurückzulegen, dort eine Menge Brötchen (1 < n < 101) nach §433 dt.
BGB unter Beachtung der Folgeparagraphen zu erwerben, und zum Haus
zurückzukehren.

PS: Es werden noch Unterschriften für die Aktionen "Rettet die
Bäckerläden um Arne 'Timwis' Haus" und "Verbietet Timwi das Umziehen"
benötigt, da sonst die Kaffeologie, ein aufstrebender Zweig der
Koffeinologie, durch häufige Neudefinition wichtiger Konstanten in
ihrer Forschungstätigkeit behindert wird.

PPS: Wer Komma-Fehler findet, darf sie behalten.
Message-ID: <3b164198.19175731@news.de.colt.net>
From: jjrr@snafu.de (Jan Römer)
Newsgroups: de.markt.musik
Subject: Re: Schlagzeug
Date: Thu, 31 May 2001 13:05:46 GMT
On Wed, 30 May 2001 23:12:55 +0200, "Jens Geithner"
<jens.geithner@sz-online.de> wrote:

>Suche als blutiger Musikschüler ein funktionierendes Schlagzeug -

wäre da nicht Verbandmaterial erst mal sinnvoller, bevor Du anfängst
zu trommeln?
From: "Andreas C. Lazar" <lazar@z.zgs.de>
Newsgroups: de.rec.tv.misc
Subject: Re: J.A.G.
Date: Fri, 01 Jun 2001 19:09:52 +0200
Message-ID: <9f8iie$ffv$1@inf2.informatik.uni-stuttgart.de>
helen schrieb:
> Ich bin auf der Suche nach zwei kürzlich ausgestrahlten
> J.A.G.- Folgen
>
Ich kenne die Serie zwar nicht, habe die Inhalte aber aus den Fetzen,
die ich immer mitbekommen habe, wenn ich nach "Star Trek" nicht schnell
genug ausgeschaltet habe, interpoliert:

(Lt. Harmon Rabb stolziert in einer blütenweißen Marineuniform über den
gepflegten Rasen des J.A.G.-Hauptquartiers wie ein Geck. Seine adrette
Kollegin stößt zu ihm.)

"Hallo, Sir." - "Hallo, Sir." - "Auch diesmal wieder ein brisanter
Fall." - "So ist es, adrette Kollegin. Wir brechen um vierzehnhundert
auf."

(F-14 starten von Flugzeugträgern in den Himmel. Raketen werden
positioniert, und wir sehen Rekruten beim Training. Nach der Werbung
dieselben Bilder, nur aus einem anderen Winkel. Rabb löst den Fall,
indem er möglichst zackig grüßt.)

"...und es stellte sich heraus, daß der General nur deshalb die
Exekution angeordnet hatte, weil die Nadel, mit der er seinen Orden
befestigt hatte, ihn piekste." - "Großartig, Lt. Rabb. Soldaten wie Sie
braucht die Marine!" - "Vielen Dank, Sir, ich verdanke der Armee alles!"

(Rabb salutiert. US-Flagge. Sat.1-Bälle)

Hope this helps,
Andreas
From: stwenzel@gmx.de (Stephan Wenzel)
Newsgroups: de.comm.provider.metronet
Subject: Re: ÏSØ  8859÷1
Date: 2 Jun 2001 12:30:50 GMT
Juergen Schick schrieb:

> In der Schweiz z.B. wird eine marianische kath. Zeitschrift heraus-
> gegeben, in der auch schonmal kath. Geistliche allen Ernstes "vom
> verstorbenen Erzbischof Dyba im Auftrag Jesu aus dem Himmel
> übermittelte Botschaften" veröffentlichten .

Das kann schon deshalb mal gar nicht sein, weil JC sich niemals mit so
einem reaktionären Radikalkleriker einlassen würde. Da gäb's höchstens
mit dem Heilandslatschen [sic] eins hinter die Löffel, weil er zu
Lebzeiten seine Lehren derart fundamentalistisch vermurkst hat.

Wenn sie ihn denn überhaupt reingelassen haben <g>.  Ich stell's mir
grad' mal vor:

/Himmelspforte/
/Petrus, etwas gelangweilt im Buche Ruth (ja, die Rothaarige)
blätternd/

<Dyba> *klopf* *klopf*
<Petrus, den Himmelstürspion beseite schiebend> "Hmm..?"
<Dyba> "ja..öhm...also da bin ich nun"
<Petrus> "Oh mein Gott - der Spinner aus Fulda!"
<Dyba> "Bitte?"
<Gott> "Bitte?"
<Petrus> "Äh, nix, Chef - ist mir nur so rausgerutscht"
<Dyba> *zeter* "Du sollst den Namen des Herrn nicht leichtfertig..."
<Gott> "...sagt wer?"
<Petrus> "Der Dyba".
<Gott> "_Der_ Dyba?"
<Petrus> "Yep."
<Gott> "Oh mein Gott."
<Dyba> "Bitte?"
<Gott> "Scheiße. Schon?"
/zu Petrus, flüsternd/
<Gott>"Sag' ich bin nicht da"
<Petrus> <grummelbrummeljajaanmirbleibtswiederhängen>
<Dyba>"wenn ich vielleicht auch mal was..."
<Petrus> *hüstel* "tja also - wir haben geschlossen"
<Dyba> "Häh?"
<Petrus>"..der Geschäftsinhaber ist überraschend verreist"
<Dyba>"Wie? Wer? Was?"
/Petrus, eilig ein Schild raushängend/
/"Wegen Renovierungsarbeiten bis zum St.Nimmerleinstag geschlossen.
Wir
bitten um Ihr Verständnis"/
/Himmelstüre/ *rrrummmsss*
<Dyba> "Maaaaammaaaaaaaa.....!"
....
<Gott> "Uff".
<Petrus> "Puh - Schwein gehabt".
<Gott> "Nana, das ist mir aber nicht ganz koscher".
<Petrus> "Sorry Chef - ist mir nur so rausgerutscht".


HTH :-)
Stephan
From: GMX [mailto:gmxred@gmx.net]
Sent: Friday, June 01, 2001 6:04 PM
To: Alle Mitglieder von GMX
Subject: Info 22: GMX ist böse

Submitter´s note: Auf das Wesentliche gekürzt...
[...]

I.     Liebes Mitglied!
======================================================================
Wir sind böse. Richtig schlimme Finger. Wenn die deutsche Internet-
landschaft ein Western wäre, dann wären wir die mit den schwarzen
Cowboyhüten und dem verschlagenen Blick. Wäre sie ein Star Trek
Film, dann würden wir in der Besetzungsliste als Klingonen auf-
tauchen. Das ist jedenfalls der Eindruck, den wir nach eifrigem
Studium der einschlägigen Internet-Fachpresse in der vergangenen
Woche gewonnen haben.

Begonnen hatte diese Woche mit einer aus unserer Sicht eigentlich
gänzlich unspektakulären Aktion: Wir versendeten an diejenigen
unserer Mitglieder, die bei der Registrierung fehlerhafte oder
unvollständige Adressdaten angegeben haben, eine e-mail mit der
Bitte um Korrektur dieser Daten.

Dass GMX nur Benutzer akzeptiert, die bereit sind, sich eindeutig
zu identifizieren (und das heißt eben: sich mit korrekten persön-
lichen Daten registrieren), ist nun wirklich keine Neuerung. Diese
"Keine Anonymitäts"-Klausel ist seit jeher Bestandteil unserer
Nutzungsbedingungen, und mit genau diesen hat sich jedes GMX Mitglied
bei der Registrierung einverstanden erklärt. Auch der Grund hierfür
ist hinlänglich bekannt: Es geht uns, nicht zuletzt auch im Interesse
unserer Mitglieder, darum, einem Missbrauch unseres Dienstes vorzu-
beugen. Vor diesem Hintergrund hat es uns dann doch etwas in Er-
staunen versetzt, welche Reaktionen auf diese Aufforderung folgten.

Während unsere Mitglieder sich - wie erwartet - keineswegs überrascht
zeigten und ihre Daten auf den aktuellen bzw. korrekten Stand brach-
ten (wenn auch der eine oder andere möglicherweise aufgrund der an-
fänglichen technischen Probleme zähneknirschend), witterten einige
Kollegen der schreibenden Zunft Skandalträchtiges und publizierten
fleißig Meldungen verwirrenden Inhalts.

Unser Lieblingsartikel aus dieser Serie bezeichnete unsere Aktion als
"in der Geschichte des Web bisher einzigartige Überwachungsaktion"
und schwang sich zu der Behauptung auf, die Adressen seien "anhand
von Daten der Einwohnermeldeämter" überprüft worden. Leider eine
Fehlinformation - aber eine interessante Idee, wenn man bedenkt, dass
die Gebühr für eine Adressauskunft beim Einwohnermeldeamt in der Regel
10 DM beträgt - bei den über 9 Millionen GMX Mitgliedern ergäbe dies
abzügl. Mengenrabatt das mickrige Sümmchen von 90 Millionen DM. Naja,
das machen wir dann beim nächsten mal - nachdem wir die Weltherrschaft
an uns gerissen haben, was Bösewichte ja bekanntlich immer anstreben.

Schon weitaus weniger amüsant fanden wir die doch sehr eindeutig zur
Fehlinterpretation einladende Behauptung, die Überprüfung der Adress-
daten stehe "im Zusammenhang mit der geplanten Nutzung der Kunden-
daten zu Werbezwecken". Wer würde bei dieser Aussage nicht sofort an
regen Adresshandel denken und am liebsten losrennen und seinen
Briefkastenschlitz zunageln?

Sie haben unser Wort: Unsere Werbepartner kommen niemals in direkten
Kontakt mit Ihren persönlichen Daten. Auch für die Nutzer von GMX
Comfort, die mit ihrer Einwilligung, per Post gelegentlich Informa-
tionen zu erhalten, die Finanzierung zusätzlicher Features
ermöglichen, gilt: Keine Weitergabe Ihrer Adressdaten an Werbe-
partner! Der einzige (vermutliche) Vermarktungsvorteil, den uns die
Überprüfung Ihrer Adressen einbringt, ist die Tatsache, dass die
Werbewirtschaft aus der Korrektheit nachprüfbarer Mitgliederdaten
Rückschlüsse auf die Qualität und Seriösität eines Anbieters wie GMX
zieht.

Und die Moral von der Geschichte? Nicht jeder, dem ein schwarzer Hut
aufgesetzt wird, führt Böses im Schilde, und es gibt auch Klingonen,
die es bis zum Commander auf einem Schiff der Sternenflotte bringen.

Herzlichst,
Ihr GMX Team

[...]
From: Henning Schlottmann <h.schlottmann@gmx.net>
Newsgroups: de.soc.recht.datennetze
Subject: Re: BGB
Date: Fri, 01 Jun 2001 14:07:01 +0200
Message-ID: <9f80l8$2spps$1@ID-28455.news.dfncis.de>
"J. B. Villela" wrote:
<
< Was ist die beste Ausgabe eines nicht-kommentiertes BGB? Vielen Dank

Diese Frage hat eine gewisse Berechtigung. Wie bislang nicht in alle
beteiligten Verkehrskreisen bekannt ist, gibt es da feine Unterschiede.

Bei allen gebundenen Ausgaben gehen die Verlage davon aus, dass sie eher
von der wirtschaftlich stärkeren Seite gekauft werden. Zumeist werden
die Anschaffungskosten bei dieser Zielgruppe als Betriebsmittel- oder
Werbungskosten steuerlich geltend gemacht, da kann man sich die edeleren
Ausgaben schon leisten.

Deshalb findest du in den gebundenen Ausgaben regelmäßig deutlich mehr
Rechte der Unternehmer und die Verbraucher werden darin fast immer etwas
schlechter gestellt.

Taschenbuchausgaben sind dagegen grundsätzlich aus Verbrauchersicht
geschrieben, was sich ganz besonders in den §§ 535ff. BGB zeigt, dem
Mietrecht. Interessante Abweichungen finden sich aber auch im
Arbeitsrecht, den Leistungsstörungen (Reklamation, Gerantie) und sogar
im Erbrecht.

Leider bringt hier wieder das Internet all diese seit langem etablieten
Strukturen zum Verschwinden. Für jedermann sind neutrale Fassungen an
verschiedenen Stellen, wie zum Beispiel bei
http://www.uni-oldenburg.de/~markobr/Gesetze.html kostenlos abbrufbar.

Ich bedauere dies zutiefst, da auch hier wieder ein wohlverdienter
Klassenunterschied durch den Einsatz egalitärer Kommunikationsmittel
verloren geht.

SCNR

Ciao Henning
From: "Sabine Pütz" <hamamama@gmx.de>
Newsgroups: de.etc.haushalt
Subject: Re: Umzug mit Klavier
Date: Thu, 31 May 2001 21:36:11 +0200
Message-ID: <3b169d0c$0$157$9b622d9e@news.freenet.de>

Submitter's Note: Quoting etwas zurechtgestutzt
"Dirk Weber" <lisa@para-disc.de> schrieb:
> wir wollen demnächst umziehen - mit Klavier. Wie schwer ist so ein Ding
> eigentlich (Wir haben unseres damals geliefert bekommen und noch nicht
> selber transportiert)?
> Hat jemand Erfahrungen mit dem Umzug mit Klavier und möchte sie hier
> mitteilen?

Owei, meine diversen mit-Klavier-Umzüge sind meinem kompletten
Bekanntenkreis in traumatischer Erinnerung geblieben.

Nur ein paar Details:

1. Umzug: 4 Kumpels von mir: Ergebnis: Teppenhaus über 45min komplett
blockiert (Mehrfamilienhaus!), Kratzer an den Wänden, noch mehr Kratzer am
Klavier, rechtes Pedal verbogen, aber alles noch voll funktionsfähig und
auch bei den Trägern meines Wissens keine bleibenden Schäden

2. Umzug (aus demselben Haus wieder raus): Spedition beauftragt, die in der
Zeitung inseriert mit "auch Klaviertransporte": 3 Männer, 1 Stunde
Treppenhaus blockiert, hatten nicht mal Gurte dabei, alles noch chaotischer

3. Umzug: Insgesamt waren 10 Leute dran beteiligt, die das Ding bis in ein
Stdium zerlegt haben, von dem ich gar nicht wußte, daß das geht. Haben es
aber auch wieder zusammenbekommen. Insgesamt Aufwand von mehreren Stunden.
Alle beteuern, wenn ich nochmal umziehe, brauch ich gar nicht erst bescheid
zu sagen! Sie haben dann eh schon was wichtigeres vor....

4. Umzug: Wieder ne Spedition, von der ich aber schon mehrere gute Meinungen
gehört hatte: Kamen zu zweit mit Gurten, haben das Ding genommen, die Treppe
runtergetragen, in der neuen Wohnung wieder hochgetragen und mich den Rest
des Tages fassungslos mit offenem Mund stehen lassen.... :-)

Fazit: Auf jeden Fall Fachleute: Das Geld wiegt die gesparten Nerven allemal
auf!!!!


Tschüß....................................Sabine

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