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März 2001

From: "Michael Müller" <Michi2M@web.de>
Newsgroups: de.talk.jokes
Subject: Tatsachenbericht
Date: Mon, 5 Mar 2001 09:29:53 +0100
 Brennendes Hamstergeschoss -- Tatsachenbericht aus der LA Times

  "Im Nachhinein gesehen war der große Fehler das Streichholz anzuzünden.
 Aber ich habe nur versucht den Hamster wieder zu kriegen," hat Eric
 Tomaszewski amüsierten Ärzten in der Abteilung für schwere Verbrennungen
 im Salt Lake City Hospital erzählt. Tomaszewski und sein homosexueller
 Lebenspartner Andrew (Kiki) Farnom, waren nach einer Session der intimen
 Art zur ersten Hilfebehandlung eingeliefert worden, nachdem dabei einiges
 schief gelaufen war. "Ich habe ein Papprohr in sein Rectum eingeführt und dann
 Raggot, unseren Hamster, hineinschlüpfen lassen." Erklärte er.  "Wie
 gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen, das Zeichen dafür, dass er
 genug hatte. Ich habe versucht Raggot zurückzuholen, aber er wollte nicht
 wieder raus kommen, also habe ich ein Streichholz angezündet und in das
 Rohr gespäht,  wobei ich gedacht habe das Licht würde ihn anlocken." Bei
 einer eilig einberufenen Pressekonferenz, beschrieb ein Sprecher
 des Krankenhauses was als Nächstes geschah. "Das Streichholz entzündetet
 eine Gasblase im Innern und eine Flamme schoss aus dem Rohr, entzündete
 Mr. Tomaszewski's Haare fügte seinem Gesicht schwere Verbrennungen zu.
 Außerdem fingen das Fell und die Schnurrbarthaare des Hamsters Feuer und
 entzündeten welche im Gegenzug eine noch größere Gasblase noch weiter
 Innen. Dies schleuderte den Nager nach draußen wie eine Kanonenkugel."
 Tomaszewski erlitt Verbrennungen 2. Grades und eine gebrochene Nase
 durch den Aufschlag des Hamsters, während Farnom Verbrennungen ersten
 und zweiten Grades an seinem Anus und Enddarm erlitt.

 ----------------------------------------------------------------------


 Die TOP 11 beängstigernsten Fakten dieser Geschichte:

  "Ich habe ein Papprohr in sein Rectum eingeführt." - Guter Anfang.

  "Wie gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen" - Die machen das
 öfter? (Zumindest haben sie es öfter als einmal getan!).

 "also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr
 gespäht." -
 Tut mir leid, aber das ist so als würde man mit einem Teleskop in
 die Hölle schauen. Ich würde eher mit einem Fernglas in die Sonne
 schauen.

 Der arme Hamster (der offensichtlich an geringem Selbstwertgefühl
 leidet) wird aus dem Arsch des Typen gefeuert wie Rocky das
 fliegende Eichhörnchen.

 Sich die Nase durch einem Hamster brechen, der aus dem Arsch eines
 anderen gefeuert wird. Ich kann nur raten, aber ich vermute der
 Hamster war nach seinem Ausflug in Kikkis "Tunnel der Liebe" auch
 nicht mehr taufrisch.

 Leute, die mit vulkanartigen Gasblasen in sich rumlaufen.

 "Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem Anus." Macht
 das,  das Jucken und die Unannehmlichkeiten von Haemoriden nicht
 zu einer willkommenen
 Erholung? Wie soll man nach sowas noch in Ruhe aufs Klo gehen? Und der
 Geruch von einem verbranntem Anus muss in der Top5 der schlimmsten
 Gerüche auf Gottes Erde sein.

 Leute, die sich Kiki nennen, was ganz offensichtlich ein Polynesisches
 Wort ist für: "Volldeppen, die sich Nagetiere in den Arsch stopfen."

 Welches Krankenhaus gibt eine Pressekonferenz für so etwas?

 Leute, die so etwas tun und es dann auch noch in der Notaufnahme
 zugeben getan zu haben. Tut mir leid, aber ich hätte mir irgendein
 Ammenmärchen ausgedacht von einer umherstreichenden, pyromanischen,
 Analsex-Horde Unmenschen, die in mein Haus eingebrochen sind und
 mich dann mit einem Stück glühender Holzkohle missbraucht haben, bevor
 ich die Wahrheit zugebe. Nennt mich ruhig altmodisch, aber kann mir einfach
 nicht vorstellen zum Arzt zu gehen und zu sagen: "Nun Herr Doktor, es war
 folgendermaßen: Wissen Sie, wir haben diesen Hamster, genannt Raggot, und
 wir haben ein Papprohr genommen...

From: Schmitt David <david@josefine.ben.tuwien.ac.at
Newsgroups: at.internet.sonstiges
Subject: Re: Neue CyberTron-Homepage
Date: 5 Mar 2001 19:09:50 GMT
Re!

michael roedhamer <michael@roedhamer.com> wrote:
> das w3c ist sicherlich eine sinnvolle sache - aber mal ehrlich: die
> regeln werden doch in wirklichkeit woanders geschrieben.


   'w3c ist sinnvoll'
&& 'regeln werden woanders geschrieben'
=> 'w3c sinnlos'

Widerspruch zur Annahme.

Diagnose: Annahmen defekt.

Vorschlag 1: Negation der ersten Annahme
   'w3c ist sinnarm'
&& 'regeln werden woanders geschrieben'
=> 'interoperable webpages'

Widerspruch zur Realitaet.

Diagnose: Realitaetsfremd.

Vorschlag 2: Umformulierung der zweiten Annahme
   'w3c ist sinnvoll'
&& 'regeln werden nicht befolgt'
=> 'illegale implementation'

qed.


MfG Da 'SCNR' vid

[Submitter's Note: Barbell = Piercingschmuckstab. Es ging in dem
Thread um die Frage wozu man 400mm lange Barbells mit entsprechender
Dicke wohl brauchen kann.]

From: Alexander Muehl <squarerigger@gmx.de>
Newsgroups: de.rec.bodyart
Subject: Re: Nochmal Skintech
Date: Mon, 05 Mar 2001 20:37:14 +0100
Andreas Meininger schrieb:
> _Ein_ Barbell für _beide_ Brustwarzen? Das wäre zumindest nicht neu.

Hm, vielleicht recht praktisch - in der Sauna oder so hat man dann immer
seinen eigenen Handtuchhalter dabei. *g*

Alexander

From: Timo Görner <dogbernie@talknet.de>
Newsgroups: de.rec.sport.fussball
Subject: Re: Fussball ist sooo Ungerecht,weil
Date: Mon, 5 Mar 2001 17:47:38 +0100
"Matthias Ludwig" <matthias.ludwig1@planet-interkom.de> schrieb im
Newsbeitrag news:97vk91$rann7$1@ID-31008.news.dfncis.de...

> Doofmund Tabellenerster und Hertha BSE+
> MKS auf keinen Abstiegsplatz steht !!

Das Leben ist auch ungerecht. Verrückte Hunde werden ins Tierheim
gesperrt oder erschossen, verrückte Menschen dürften sogar am Computer
sitzen.

From: "Heinz Mybach" <HeinzMybach@web.de>
Newsgroups: de.admin.news.groups
Subject: Anfrage
Date: 7 Mar 2001 12:58:02 -0600

[Hinweis: Man beachte die "Signatur" des Posters]
Hallo zusammen,

ich sehe hier gibt es viele viele Statistiken...

Gibt es evtl. auch eine Liste freier Newsserver? Wenn nein, wo sollte
ihn dann anfragen?

Gruß
Heinz


--
http://www.newsserverguide.de
     Das Verzeichnis der freien
                 Newsserver

From: hajo. Dreyfuß <dag.verwaltung@gmx.net>
Newsgroups: de.alt.gruppenkasper
Subject: Re: Netiquette u.a.
Date: Wed, 07 Mar 2001 04:50:45 +0100
+ Ixtab bat um Tacheles:

>Das mag sein, aber ich habe es schon einige male miterlebt, wie leute irl
>nachteile erleiden mußten, weil sie ihre identität preisgegeben haben.

Das kann ich gut verstehen. Ich habe schon in Bereichen gearbeitet, in
denen man von fast allen Seiten eins in die Fresse bekam - nur niemals
von vorne. Deshalb ist mein Salaire jetzt kärglicher.

Ich habe aus dieser Erfahrung etwas gelernt. Vermutlich nicht alles,
was ich hätte lernen können. Inzwischen verkehre immerhin ich dort, wo
"Live and let live" gilt. Und wo Macken zur Person dazugehören (wer keine zu
haben vorgibt, ist suspekt - und das Spiel beginnt von Neuem). Wer mit
mir nicht klarkommt, arbeitet mit mir bestmöglich zusammen, wenn's nicht
anders geht, und verzichtet auf nähere Bekanntschaft. Die Wenigen, die
das tun, sind mir so wunderlich wie ich ihnen.

Mir war Geld leider nie so wichtig, daß ich dafür meine Auffassung
verkaufen könnte. Und obschon ich Anerkennung suche, hat meine
Prostitution sehr klare Grenzen. Die kosten mich bares Geld (das ich
hätte haben können) - aber mehr auch nicht. Auf ein Umfeld von schönen
hohlen Menschen, Schmeichlern, Trittbrettfahrern, Trendjägern und derlei
Ceteras  verzichte ich nämlich - zugunsten eines wirklich zufriedenen
Lebens am Rande des Existenzminimums. Wer sich hier beleidigt fühlt,
ist durchaus gemeint.

Ich habe daher natürlich auch im Usenet gegen geschriebene und unge-
schriebene Regeln verstoßen. Eine davon war anno Dunnemals:
| > "Man schreibt nicht in dag."

Ich habe daher nicht nur Freunde im Usenet.
Es gibt etliche Netizen, die genug Grund zur Auffassung haben:
| > hajo. Dreyfuß braucht man nicht lesen.

Das heißt nicht, daß sie mich nicht respektieren. Es heißt nur, daß sie
einen anderen Stil bevorzugen. Und die Wahl dessen, was sie lesen, sei
ihnen gegönnt - ich gönn's mir ja auch.

Dennoch kann und darf ich sagen:
Ich bin der erste dag°-Regular, der Erfinder der dag°schelle, Autor der
ersten dag°-FAQ, Erfinder des <lemmib>, die erste Made im Müllhaufen,
und ich habe es als kruder, verschrobener, seltsamer, wunderlicher (und
leider auch löckender) Narr dahin gebracht, eine kleine "Personality" zu
sein: Jemand, von dem das Netz eine Meinung hat (die zugunsten meiner
Eitelkeit natürlich etwas freundlicher hätte sein können).

Währenddessen habe ich IRL, wenn überhaupt (Juhßnett - was ist denn
das?), fast nur positive Reaktionen erlebt. Die schlimmste war, daß sich
jemand dag° antat und dann fand, es gäbe doch wirklich interessanteres -
er verstand nicht, weshalb ich gerade hier bleibe, aber gönnte mir den
Spaß (obzwar er selbst nichts Spaßiges hatte finden können).

Und das alles unter meinem eigenen Namen.

Weil ich es mir wert bin.


>Und die qualität meiner postings (über die man sich sicher streiten kann)
>hängt auch keinesfalls davon ab, welchen namen ich verwende.

Stimmt. Deshalb antworte ich Dir auch. Ich habe auch Nyarlathotep (und
einigen Anderen) geantwortet. Wenn mir der Tonfall (die Schreibe) zusagt
- warum nicht.

Und ich kenne genug Menschen, deren bürgerlichen Namen ich nicht weiß,
mit denen ich aber lange und gute Zeiten verbracht habe.

Dennoch halte ich mich hier (zumindest in diesem Punkt) an die Regeln.
Weil es den hiesigen Stammgästen so besser gefällt. Ich mag das Klima,
und es tut mir nicht wirklich weh. IRL kennen mich Privatmenschen nur
und ausschließlich mit Vornamen. Auf Mittelaltermärkten bin ich "der
Dreyfuß" und heiße immer noch "Du". Und hier ist halt Beides - so
what.


>Hätte ich mich [..] für einen namen wie Klaus Vordermeier entschieden [..]

Dafür gäbe es sogar einige sehr gute und schwer zu widerlegende Gründe.
Die Frage ist: Wie sehr schätze ich meine eigene Integrität? Zu deutsch:
Was bin ich mir wert?

Ich habe die Lizenz zum Irren - und ich habe sie auch im Usenet genutzt.
Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, worauf ich wert lege. Ich mag es gerade
heraus und ehrlich. Es stört mich nicht, wenn Andere das wissen. Ganz
im Gegenteil.

Unter Anderem lege ich wert darauf, daß Andere sich ihre Meinung zu mir
bilden können - auf falsche Freunde kann ich wirklich ebenso gut ver-
zichten wie auf Epigonen. Langeweile kann ich billiger haben.

Ich bin hajo. Mit Nachnamen Dreyfuß. Ich bin 42 Jahre alt und sehe zehn
Jahre jünger aus. Noch kann ich die grauen Haare zählen. Mein Beruf ist
der des Narren: Ich mache Menschen froh. Manchmal bringe ich Menschen
zum Nachdenken. Aber eher selten. Kinder, Hunde, Katzen und Meer-
schweinchen mögen mich. Vögel fliegen vor mir nicht davon. Fischen bin
ich so egal wie sie mir. Wenn ich mich entspannen will, sehe ich fern,
lese die Tageszeitung oder ein Buch, oder ich gehe ins Usenet und
schreibe ausgerechnet in der verrufensten Gruppe. Und ich muß schon
ziemlich besoffen sein, um mich jemandem aufzuzwingen. Ich mag es,
gemocht zu werden. Aber ich überlebe es, wenn jemand das nicht tut.

Ich bin Jemand. Ich habe einen Namen und ein Gesicht. Ich habe eine
Stimme, die ich erheben und auch senken kann. Ich habe Hände, die
Vieles können (sogar streicheln), beim Tippen aber ihre Grenzen erreichen.


Ich bin hajo.

Wer bist Du?

From: Hürbine von Pleuselspink <huerbine@nym.alias.net>
Newsgroups: de.newusers.questions,de.comm.provider.t-online
Subject: Ausblick ward des kleinmächtigen Murgelkei
T-Land! Neulichst Jünger Hürbines Weisheit! Netzscherfen! Neunutzer!

Daheimnis repeln auf Spatzencops Entlehrung! Schaltet; waltet;
erwurmt Euch deren Überdrücker-Stinkeln!

Ausblick, immerzwo Parselpriester für karning Kriege, schmeuchelt
görn Untergäng. Hüldet parsig Brezelprinz!

.jetzo einmal und Alarmal:
                        /|  /|   --------------------------
                        ||__||  |       Please don't       |
                       /   h ü\__           feed           |
                      /          \       the Netcops!      |
                     /      \     \     Hürbine ruhlt.     |
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