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März 2001

From: "hwicht" <wicht@em.uni-frankfurt.de>
Subject: Re: Mal was zum Nachdenken
Newsgroups: de.rec.motorrad
Christian Bannewitz <Christian.Bannewitz@t-online.de> schrieb

> Was heist das OT am Anfang ?

_O_berer _T_otpunkt. Wie beim Hubkolbenmotor. Der Absender eines solchen
Schreibens hat die maximale emotionale Kompression erreicht, er hält den
Druck nicht mehr aus, er _muss_ einfach ein posting absenden, selbst wenn
er gar nix  zum Thema zu sagen hat (daher auch: OT - off topic). Nach dem
OT saust der Absender wie der Kolben abwärts in die Versenkung und lässt
nie weider von sich hören. Wie der Absender dieses Postings.
Newsgroups: de.newusers.questions
From: habol@netway.at (Hans Boldrino)
Date:  Sat, 10 May 1997 16:32:11 GMT
Werdegang eines Newbies


Anfang Februar dieses Jahres hat mich (49) die neue Zeit eingeholt.
Mit einem Internet-Anschluß.
Aber der Reihe nach.......

Vor etwa 15 Jahren begann bei mir der Aufschwung in lichte Höhen der
Computerei mit einem  Schneider-Computer, angestöpselt am Fernseher.
Dann ein C64, eine Sensation am Markt. Dann ein Amiga, der erste PC,
noch ein besserer PC, die übliche Ochsentour halt. Und immer wieder
der Kampf mit der englischen Sprache. (Englisch war zu meiner Schul-
zeit Freifach. Und Freifach war kein Fach. (ICH IDIOT)).

Na, jedenfalls konnte ich diese Kenntnisse in meinem Beruf als Lager-
leiter prächtig brauchen. Nun gab`s voriges Jahr in der Firma die
Nachricht, Schluß mit den Einzelplatzsystemen, es kommt ein Server,
ein Netzwerk und ein sündteures, maßgeschneidertes Programm.
Was kam, war Chaos pur. Casinospruch -nichts geht mehr - zur Potenz.
Die nächsten Tage verbrachte ich, um mir einige Visual-Basic-Programme
zu schreiben um wenigstens weiterarbeiten zu können. (wo bleibt die
Relation der hohen Funktionalität meiner Programme und den paar Kröten
die der Alte dafür rausrückte).

Jedenfalls hieß es dann plötzlich, es gibt Internetanschluß, um die
Hotline des Schrottprogrammes zu erreichen. Wouw, die große weite
Welt, was habe ich da nicht schon alles gehört.

Meine ersten Gehversuche im Internet wurden jäh unterbrochen, als mir
einer meiner Mitarbeiter mit der Bemerkung "Wo sind den die geilen
Weiber, Chef" einen Packen Eingangslieferscheine auf den Tisch
knallte. Nun, nach der Höhe des Papierstapels zu schließen, würden das
wieder zwei Überstunden sein.

Zu Hause, nach Feierabend, gabs nur ein Thema - Internetanschluß -.
Die Frau war skeptisch, die Jungs und Papa dafür, dem Hund war`s egal.
Telefonanschluss vorhanden. Ein passender Provider war bald gefunden,
ein Modem gabs in der nächsten Stadt.

Ein Freitagnachmittag. Modem anstöpseln, Programm aufsetzen und ...
die Jungs aus dem Haus, die Frau hockt vor dem Fernseher, dem Hund
ist`s egal, wie immer...und dann ....PREMIERE...

Der Eingang in die wunderbare weite Welt. Klickibunti an allen Ecken
und Enden. Ein weiterer Link - verdammt, wo bin ich jetzt wieder
gelandet. Und das schlimmste, der Supergau - alles in Englisch. Mühsam
wie Rabbit hüpfe ich durch die Seiten.
Ha, endlich, die Seite mit den hübschen nackten Mädchen. Zwei Seiten
weiter, der Eingang ins Paradies. Nur, ich hab` noch nie gehört, daß
an diesem Eingang steht: "Kreditkartennummer ?, Passwort ?".

Und noch etwas irritiert mich enorm. Irgendwo höre ich ein von
hämischen Lachen begleitetes händereibendes Geräusch, das mich an
einen Telefongebühreneintreiber erinnert. Doch es ist nur meine Frau,
die das nächste Bier bringt. Müde der Hopserei setzt sich in mir die
Erkenntnis durch, ein Fachbuch muß ins Haus.

Nächsten Tag im Buchladen deckt mich ein junger Spund auf meine
Anfrage mit mindestens dreißig Titeln zum Thema Internet ein. Aufgrund
meiner offensichtlichen Ahnungslosigkeit empfiehlt er mir eins für
Anfänger. Beim Einpacken meint er: "Das brauchen Sie wohl für Ihren
Sohn". Nachdem ich einmal nach Luft geschnappt habe knurre ich: "Nö,
für meine Großmutter". Wie er mir verdattert nachschaut, das hebt
meine Laune wieder etwas.

Und nun, aufgewühlt durch die Lektüre, geht`s schon bedeutend besser
mit der  Surferei. Neue Dimensionen tun sich auf. Ein Link folgt dem
anderen. Wieder höre ich das irritierende, händereibende, gebühren-
eintreibende Geräusch.

Meine Frau meldet: "Bier alle" und geht mit dem Hund Gassi, weil sich
der Kerl vor dem Bildschirm weigert, das zu tun.
Endlich allein. Sattelt das Surfbrett. Begriffe wie Alta Vista und
Yahoo werden Transparent. Ha, und wieder eine Seite mit den hübschen
Mädchen. Der Hund kommt herein. Hintennach meine Frau. Das Mädchen
am Bildschirm macht noch immer die Beine breit. Auf die Bemerkung: "Du
hast es notwendig, du alter Tepp" sollte ich eigentlich beleidigt
sein,  aber der Blick auf den mitgebrachten Sechserpack Bier versöhnt
mich wieder.

Und dann plötzlich mitten im Buch eine ansonsten leere Seite, mit dem
Titel USENET.

 Usenet, was is`n das für ein unbekanntes Wesen. Usedom kenn` ich,
aber Usenet. Beim Weiterlesen wird`s langsam klarer. Weltweite
Kommunikation, man stellt Fragen, liest Meinungen, lernt Leute kennen,
also genau das, was mich interessiert.

Aber vor der Benutzung des Usenets haben die Computergötter noch
Arbeit gesetzt. Nach Anleitung beginne ich das Laden der Gruppen. Das
zieht sich dahin. Das händereibende Geräusch ist auch schon wieder da.
Aber etwas über 19.000 Gruppen zu Übertragen dauert seine Zeit.
Und dann der nächste Schock - wo ich auch reinschau - English-
spoken-Group. Aber Halt, was ist da dazwischen? Binaries? Pictures?
Endlich fündig geworden?

Tausende von hübschen Mädchen ohne Kreditkartennummer und "Members
only". Download bis das Modem glüht. (Die nächste, die glüht, ist
meine Frau, angesichts der Telefonrechnung).
Dazwischen doch einige deutschsprachige Gruppen. Ich schaue kurz rein.
Hochgestochenes Gelaber von wegen Path und Checkgroups und ähnlichem
Zeugs. Verstehe nur Bahnhof. In einer anderen Gruppe streiten sich
einige Leute weit am Thema vorbei.

Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt (bei mir relativ rasch), wo man
von den ewig gleichen Bildern die Schnauze voll hat. Ich lese nun
intensiver mit, lerne einiges dazu, hör`mir verschiedene Meinungen an.
Ich komm` schön langsam drauf, viele Studenten, Hochschulabsolventen,
Administratoren und Fachleute diskutieren hier.
Das was mir früher als Gelaber erschien, ist hochinteressantes Fach-
wissen. Aber  das Problem ist, die Leute gehen von ihrem geistigen
Level aus, und da ist`s für den Newbie ziemlich Zappenduster.

Dann irgendwann der Hinweis auf einen Offline-Reader mit deutscher
Übersetzung. Und dazu noch gratis. Die Angaben stimmen, das Programm
ist geladen, die Anleitung ausgedruckt. Gott und dem Übersetzer sei
auf Knien gedankt.  Naja, vielleicht ist es besser ein Bier zu öffnen
und auf beider Wohl zu trinken. Prost.

Ich bin völlig irritiert. Das hässliche händereibende Geräusch hört
sich zwar noch immer nach Telefongebühreneintreiber an, ist aber einem
enttäuschten Schnauben gewichen. Ich hab` den Hund im Verdacht, aber
der hebt nur indigniert eine Augenbraue.

Da stellt irgendeiner eine Saublöde Frage. Mit der ersten Antwort
kriegt er gleich eine ordentliche vor den Latz geknallt. Die zweite
Antwort ist nicht viel besser. Ich denk`mir, vielleicht kann der Typ
aus irgendeinem Grund die Frage nicht richtig formulieren. Mit der
dritten Antwort dürfte einer auf den selben Gedanken gekommen
sein, denn der fragt zurück. Und siehe da, auf einmal klappts.
Ein paar Threads weiter streiten die drei noch immer um des Kaisers
Bart.

Noch etwas verunsichert traue ich mich, auch eine Frage zu stellen.
Uups, das hatte ich nicht erwartet. Drei, vier Antworten trudeln ein,
zwei private Mails mit dezidierten Hinweisen und Anleitungen.
ICH BIN DER GRÖSSTE, ICH BIN AKZEPTIERT.
Ich gehe mit dem Hund Gassi, den ich brauche eine Abkühlung.

Und jetzt, vor etwa zwei Tagen lese ich eine Antwort auf mehrere
Fragen. Eine Antwort die mich zu diesem Artikel inspiríert hat. Eine
Antwort die jedes Newbie-Herz höherschlagen lässt.
Kein "besorg` dir einen Offline-Reader" sondern: für dein Betriebs-
system wäre dieses oder jenes Programm am besten geeignet, das hat
diesen oder jenen Vorteil, das bekommst du genau unter dieser Adresse.

Kein "Gruppe de.xxxx" sondern: poste deine Frage in *diese* Gruppe,
die ist genau für solche Fragen zuständig.
Kein "lies die FAQ" sondern: wenn du noch etwas unsicher bist, unter
*dieser* Adresse bekommst du die FAQ und unter jener Adresse die
Nettikette.
Wouw, das ist USENET.

Einige Treads weiter, das Originalthema ist schon längst im Nirwana
verschwunden, streiten die drei noch immer. Sogar der Rechtsanwalt
schaut schon über die Schulter.

He, Leute, schon mal was von Nettikette gehört.

???

VORLAUTER NEWBIE, HALT`S MAUL.

Huh, das hab`ich wieder notwendig gehabt.
Jaja, ich weiß: zu lang und wahrscheinlich in der falschen Group.
Ich mach` ja schon Schluß.



auf eure Reaktion gespannt

Viele Grüße und ein ;-)
Hans
From: Werner Boehnke <usenet-hwb@hw-boehnke.de>
Newsgroups: de.talk.liebesakt
Subject: Warum man seinen Hund nicht Sex nennen sollte.
Date: Tue, 27 Mar 2001 22:40:23 +0100
Jeder der einen Hund hat, nennt ihn Bello oder Hasso. Um
einen nicht so alltäglichen Namen für meinen Hund zu haben,
habe ich ihn damals "Sex" genannt - es war ein Fehler, wie
sich später herausstellen sollte.

Als ich auf die Gemeinde ging, um ihn nach dem Umzug bei
der Hundesteuer anzumelden, sagte ich dem Beamten, dass
ich meine Steuern für Sex bezahlen wollte. Er meinte,
dafür gäbe es noch keine Steuer. "Aber es ist für einen
Hund" antwortete ich. Er meinte nur, Beischlaf mit Tieren
sei zwar nicht verboten, aber eine Steuer gäbe es trotzdem
 nicht. "Sie verstehen mich nicht", sagte ich. "Ich habe Sex,
seit ich 9 Jahre alt bin." Dann warf er mich raus.

Als ich geheiratet habe und in die Flitterwochen gefahren bin,
habe ich meinen Hund mitgenommen. Da ich nicht wollte, dass
uns der Hund nachts stört, sagte ich dem Mann am Hotelempfang,
dass ich ein extra Zimmer für Sex bräuchte. Er meinte nur, dass
jedes Zimmer des Hotels für Sex wäre. "Sie verstehen mich nicht",
versuchte ich zu erklären. "Sex hält mich die ganze Nacht wach!".
Aber er meinte nur "mich auch".

Eines Tages ging ich mit Sex zu einer Hundeausstellung. Jemand
frage mich, was ich hier wollte, und ich sagte ihm, dass ich vor
hatte, Sex in der Ausstellung zu haben. Darauf meinte er, ich
solle vielleicht meine eigenen Eintrittskarten drucken und
verkaufen. Als ich ihn frage, ob die Ausstellung
im Fernsehen übertragen würde, nannte er mich pervers.

Einmal war Sex krank und ich musste ihn beim Tierarzt lassen.
Am nächsten Tag wollte ich ihn abholen. "Ich komme wegen meinem
Hund" sagte ich. "Welcher ist es denn?" fragte mich die Frau
beim Tierarzt, während sie in der Kartei blätterte.
"Hasso oder Bello?" - "Wie wär's mit Sex?"  fragte ich und bekam
eine runtergehauen.

Am gleichen Tag ist mir der Hund auch noch abgehauen und ich
musste im Tierheim nach ihm suchen. Dort fragte mich jemand,
was ich wollte. Als ich ihm sagte, dass ich Sex suche, meinte
er, hier wäre nicht der richtige Ort danach zu suchen. Ich
suchte noch die ganze Nacht nach ihm. Um 4 Uhr morgens fragte
mich ein Polizist, was ich mitten in der Nacht auf der Strasse
suche. Ich sagte ihm, dass ich Sex suche. Er sperrte mich ein.

Bei meiner Scheidung wurden meine Frau und ich vor Gericht
geladen, um unsere Habseligkeiten aufzuteilen. Natürlich wollte
ich meinen Hund keinesfalls an sie abtreten. "Euer Ehren, ich
hatte Sex schon bevor ich verheiratet war!" sagte ich dem Richter.
"Na und? Ich auch!" antwortete er nur. "Aber meine Frau will mir
Sex wegnehmen!" beschwerte ich mich. Er meinte nur: "Das ist das,
was bei allen Scheidungen passiert."
From: Georg Hosoya <hosoya@zedat.fu-berlin.de>
Newsgroups: de.org.ccc
Subject: Radio per Telefon empfangen
Date: Thu, 29 Mar 2001 17:29:40 +0200
Hi Leute!

Seit einiger Zeit hoeren wir hier beim Telefonieren ueber die
ISDN-Anlage im Hintergrund einen Radiosender.

Mich interessiert, wie ich das Signal klar reinkriegen koennte, und
muss ich das Telefon jetzt bei der GEZ anmelden?

Gruesse,
Georg 
From: jusenet@Segitz.de (Johannes Segitz)
Newsgroups: de.org.ccc
Subject: Re: Strato
Date: Fri, 30 Mar 2001 16:24:18 +0200
On Fri, 30 Mar 2001 15:56:29 +0200, Marc Fehrenbacher wrote:

>Kann es sein, dass du ein i-Düpfelchenscheißer bist?
                             ^
                             T
SCNR
Jonny
From: <Udo.Karlins@kvsh.de>
Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Subject: Niels Bohr
Date: Fri, 30 Mar 2001 09:19:20 +0200
Hallo ! Hattet Ihr den hier schon??

Es war einmal in Kopenhagen...

Das folgende war eine Frage, die an einer Physikprüfung, an der Universität
von Kopenhagen, gestellt wurde:
>>Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer
feststellt.<<

Ein Kursteilnehmer antwortete: Sie binden ein langes Stück Schnur an den
Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers
zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der
Höhe des Gebäudes.

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermassen, daß
der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine
Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt
war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den
Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der
Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. Um das
Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu
bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche
Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den
Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in
Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief,
worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante
Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden
sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er  wie folgt:

"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen,
es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den
Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g xt im
Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen,
es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die
Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschliessend ist es eine einfache
Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu
berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten
Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen
wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des
Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen
Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am
einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in
Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann
können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf
dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied
bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes
zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel
viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu
sagen: >>Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen
dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.<<"

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den
Nobelpreis für Physik gewann.

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