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Mai 2001

Message-ID: <9d3qi5.3vvk88v.1@henning.sponbiel.de>
From: Henning Sponbiel <sponbiel@gmx.net>
Newsgroups: de.admin.net-abuse.mail
Subject: Re: [UCE] Want to increase your sales on the net
Date: Sun, 06 May 2001 15:28:04 +0200
On  Wed, 02 May 2001 12:05:44 +0200, Ralf Kusmierz wrote:

> Im übrigen hatte ich hier bereits mal um die Angabe einer
> funktionierenden Mülleimer-Adresse gebeten, die alle Eingänge
> automatisch ins Nirwana entsorgt, ohne daß ich mich darum kümmern oder
> irgendwo anmelden müßte, aber die meisten Regulars gefallen sich ja
> darin, mit defokussierten moralischen Appellen und Fachchinesisch um
> sich zu werfen, anstatt einfache Lösungen anzugeben.

Service-Wueste de.ALL!

Ein Scheiss-Service ist das hier! WAS BILDEN SICH DIE REGULARS HIER
EIGENTLICH EIN? WAS GLAUBEN DIE EIGENTLICH, WER SIE BEZAHLT?


Henning
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
From: r.kersten@BILKINFO.de (Rainer Kersten)
Subject: Re: Darauf hat die Welt gewartet...
Date: Sun, 06 May 2001 19:05:26 +0200
tilman meinte am 5.05.2001:

> In Köln habe ich gelernt, das
> Angebot des Besuchten: "Ich erkläre Dir, wie Du hier wieder wegkommst"
> *nicht* mit "Das find ich schon" abzulehnen.

Aus deren Logik ist das sogar richtig. Das Kölner Prinzip beruht
darauf, Besucher anzulocken und heftig Umsatz zu machen. Da keine
natürlichen Hindernisse die Abreise verzögern könnten (vgl Bouillon),
und der Rhein schon zugebrückt ist, mussten die sich was anderes
einfallen lassen. Sie organisierten ihr Strassensystem kreisförmig und
schafften das Linksabbiegen grossflächig ab. Fertig ist die
Touri-Falle (vgl Bouillon).

Alle gastronomisch erschlossenen Sehenswürdigkeiten sind perfekt
ausgeschildert, Ziele ausserhalb Kölns weniger. Ausserdem: Wer will
schon nach "Düren" oder sowas? Die optische Orientierung funktioniert
auch gut: Den Tempel, in dem die örtliche Klüngel-Clique ihre Rituale
abzieht, findste immer. Der ist einfach hoch genug. Das ist bei denen
der Nullpunkt. Du musst einfach gucken, dass Du möglichst weit davon
wegkommst. Wenn Du ihn nicht mehr siehst, biste endlich raus aus Köln.

> werde ich vielleicht auch langsam eine Vorstellung davon haben, welche
> Abbiegeentscheidung welche längerfristigen Konsequenzen für meine
> Fahrtrichtung haben wird.

Nunja... Nach einigen Jahren lernste dazu. Du brauchst nix weiter als
nen Kompass und ne gute _Autobahn_-Karte. Die schreiben ja immer nur
die Autobahnkreuze auf die Schilder. "Autobahnkreuz Köln-Nord" oder
so.

Wenn Du die beiden Stellen gefunden hast, wo Du links abbiegen darfst,
kommste raus. Fragt sich nur, wohin. Wenn Du nahe Berge siehst, ist es
Osten. Wenn Du ferne Berge (Eifel) siehst, ist es Süden. Wenn endlich
richtiges Bier ausgeschenkt wird, ist es Norden. Wenn sich die Leute
anhören, als hättense ne Halskrankheit, ist es Westen (NL).

Früher gabs noch die Methode, statt einmal links (geht ja nie) dreimal
rechts abzubiegen. Das haben die aber gemerkt, und solche Ecken mit
einem Einbahnstrassen-Fussgängerzonen-Wirrwarr ausgestattet. Da
findeste zwar auch wieder schnell raus, dafür stehste dann aber zum
zehnten Mal schon wieder vor dem blöden Dom.

Das beste ist wirklich, anhand der Autobahnkarte zu entscheiden, wo Du
eigentlich wirklich hinwillst, mit dem Kompass das Autobahnkreuz
raussuchen, was der Sache am nächsten kommt, und dann treu der
Köll'schen Auffassung von "Beschilderung" zu folgen. Ausserhalb Kölns
ist ein fine-tuning für die Richtung dann kein Problem mehr.

Wenn die nicht gerade in einem Anfall von Realitätssinn ihr
Verkehrssystem verbessern wollen, und die Stadt dafür mit Baustellen
zupflastern, schaffste die Ausreise locker in drei Stunden.

Ach so: Wenn irgendwo "Zoobrücke" oder "Messe" steht, _sofort_ die
Richtung wechseln, sonst funktioniert das Tool nicht. Du landest da auf
einer Art Achterbahn auf der anderen Rheinseite. Da scheint es zwar
ein paar Tricks zu geben, damit Du drehen kannst, dafür kippt Dich die
linksabbiegefreie Strasse aber prompt wieder vor dem Dom ab (Die
Parallelen zu Bouillon sind wirklich verblüffend. Das muss am
historischen Hintergrund des "Kölsch" liegen).

Ich kenne sogar ein paar Leute, die behaupten, Köln zu verstehen.
Erklären können sie es allerdings nicht. (Hans-Dieter-Hüsch: "Der
Rheinländer weiss nix, kann aber alles erklären.") Kannst Du Dir
ein Filesystem für ein Unix von Kleinweich vorstellen? Nicht? Siehste!
Das ist Köln.

Gruss Rainer
From: Eber <Eber@Koben.DE>
Newsgroups: de.talk.liebesakt
Subject: Re: Körbchengröße D
Philipp Boerker wrote:

> So werden saemtliche Einbaukuechen auf die Normfrau von 1930
> eingerichtet, die etwa 1,60m gross war. Ich kenne beinahe niemanden,
> der sich nicht wegen Rueckenschmerzen beim Spuelen etc. beklagt...

Das ist die Idee! In meine Bekanntschaftsanzeigen schreibe ich künftig, daß
ich die ideale Größe zum Spülen habe.
Newsgroups: de.etc.bahn.eisenbahn
Subject: Re: Wer macht eigentlich solche Fahrplaene...
From: martin.bienwald@gmx.de (Martin Bienwald)
Date: 7 May 2001 11:00:00 GMT
Message-ID: <9d5v7g$d68$1@news1.wdf.sap-ag.de>
Ingo Dierck schrieb:
> Martin Bienwald <martin.bienwald@gmx.de> wrote:

>> Davon gibt es ja auch nur genau zwölf. Die sind einfach zu grüßen.

> Verwechselst Du da nicht Belgien und Luxenheim?

> Belgien hat doch etwa 24 Mio. Einwohner, oder täusche ich mich?

Das schon. Aber Belgier sind eigentlich nur der König und die
Fußballmannschaft. Der Rest zerfällt in Brüsseler, Flamen und Wallonen
...

... Martin
From: Holger Kunadt <h.kunadt@gmx.de>
Newsgroups: de.alt.music.lyrics
Subject: Re: musikrichtungen (Beschreibungen - Einordnung)
Date: Wed, 09 May 2001 07:08:38 +0200
Message-ID: <9dajl0$h60bb$1@ID-41865.news.dfncis.de>

bei den 'Doors' unten geht es um die (leider heute teilweise
unbekannte) Musikgruppe aus den USA (Jim Morrison)
Uwe Rathmann schrieb:

> P.Neumann wrote:
> > unbekannt:
> >>> Doors
> Was lernt unsere Jugend eigentlich in der Schule ?

Windows.

Qno
From: Walter Koch <koch@u32.de>
Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Subject: Re: Die "Eject"-Taste
Date: Mon, 07 May 2001 23:44:55 +0200
Message-ID: s31eftoof7ktbbehkaqbmr6landrk8naig@4ax.com
Moin,

Stefan Magerstedt schrobte/wrote:

> An der Uni Dortmund gibt es eine
> H-Bahn,

Bleibt die im Winter immer noch so oft hängen ... äh, stehen?

> die Türen öffnen und schließen sich vollautomatisch

Das ist gut. Es gibt hier (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) ein S-Bahn-Modell
mit tückischen "Sensor" - Türöffnern. Deren Zeitverzögerung ist so gemein
ausgelegt, daß man häufig reinfällt. Denkvorgang bei mit in etwas so:

[Zug fährt ein]

Ich: "Ah, wieder diese Misttüren. Heute legt sie mich aber nicht rein"

[Zug hält, Licht geht im Sensor an, als Zeichen "Drück mich". Ich drücke]

Tür: [gehr nicht auf]

Ich: "OK, einen kleinen Moment dauert es ja immer"

[Moment wird länger]

Tür: [bleibt zu]

Ich: "Mhh. Dauert heute länger. Hast Du vielleicht nicht richtig gedr...
      NEIN -sie will Dich reinlegen. Wie immer. Aber heute nicht... HA! "

[ Tür immer noch ruhig. Ich nicht mehr. ]

Ich: "Verdammt. Nachher fährt der Zug ohne Dich ab ..."

[ Bei "fährt" hat bereits ein autarker Teil meines Kleinhirns reagiert:
  meine Hand bewegt sich Richtung Sensor, noch zwei Zentimeter bis zum
  Schalter, noch eine ... ]

Tür: "Shhhhh"

[ Tür offen ]

Ich: "Arghh. Sie hat es _schon_ wieder getan! Wenn ich eines Tages den
      Entwickler dieser Türen erwische ..."


Gruss,
  Walter

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