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November 2001

From: "Thomas Finke" <thomas.finke@gmx.de>
Newsgroups: de.comm.internet.misc
Subject: DNS
Date: Wed, 28 Nov 2001 21:35:31 +0100
Hallo,

gibt es irgendwo eine Liste von Servern mit dazugehöriger IP ?
Ich möchte mir einen DNS einrichten und bräuchte dazu noch ein host-file.

Danke

Thomas
From: Cornell Binder <cobi@dafhs.org>
Newsgroups: de.alt.fan.haraldschmidt
Subject: Lutz Feustel kauf keine Hose, zahlt aber das Essen
Message-ID: <9tumf3$j2e1@cobis.msgid.de>
Date: 27 Nov 2001 00:24:03 GMT
    LUTZ FEUSTEL KAUFT KEINE HOSE, ZAHLT ABER DAS ESSEN
                            oder
   WARUM EIN STIFT WEITAUS PRAKTISCHER IST ALS EIN APFEL

              Ein Abend in mehreren Revisionen


  Da wurde ihrer beiden Augen aufgetan,
  und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren
                         (1. Buch Moses, 3. Kapitel, Vers 7)


  Es war an einem kühlen November-Abend, als unsere beiden
Protagonisten den Bahnhof Friedrichstrasse zügigen Schrittes
verließen. Nicht nur die Kälte trieb sie zur Eile, sondern
auch die nahende Öffnung der Abendkasse. Die Karten waren
zwar bereits reserviert und bezahlt. Doch eine gewissen
Angst war nicht zu leugnen. Waren die Karten auch wirklich
zurückgelegt? In wenigen Minuten würden sie Gewissheit haben.

  Nachdem man schnellen Schrittes den Schiffbauerdamm entlang
eilte, stand man nur wenige Minuten später vor dem Berliner
Ensemble. Der Wirkungsstätte Berthold Brechts. Der Ort besaß
eine so starke Ausstrahlung, daß es vielleicht nie zu
folgender Szene gekommen wäre.

  Cornell B löst einmal mehr seinen Blick von Gebäude um für
das nächste Innehalten gewappnet zu sein. Da fällt sein Auge
auf einen unauffälligen, dunkelhaarigen Mann am Rande einer
Gruppe zügig schreitender Menschen. "Der sieht aber aus wie
dieser Andrack", denkt er sich und sieht ihn genauer an.
Und mit jeder verstreichenden Sekunde erkennt er, daß es
der Leibhaftige selbst ist. Manuel Andrack. "Na dann müssten
die anderen doch." Genau! Suzana Novinscak, Benjamin von
Stuckrad-Barre, Harald Schmidt und Manuel Andrack auf dem
Weg zum Bühneneingang.

  "Schmidtchen!", schallt ein Ruf durch die Nacht. Lutz
F's Freudenschrei führt dazu, daß Schmidt der Beiden gewahr
wird. "Sieh mal an, zwei Fans" ruft er erfreut aus und
wendet sich den Beiden zu.

  "Können wir ein Autogramm" haben, quillt es unverständlich
aus den aufgeregten Verehrern hervor. "Aber natürlich",
lächelt Schmidt, und greift zu Stift und Büchern. "Sagt mal,
irgendwo her kenne ich Eure Gesichter. Sagt mal buh."

  "Buh?" fragen zwei erstaunte Augenpaare. Ja wieso daß
denn? "Macht einfach mal. Schön langezogen." "Ja wenn's denn
sein muß."

  Ein tiefes, kehliges Buh hallt durch das Dunkel des
Schiffbauerdammes.

  "18. August 2000. Aufzeichnung der Show an meinem Geburts-
tag! Stimmt's, oder hab ich Recht" triumphiert Schmidt, ob
der von ihm vollbrachten Gedächtnisleistung. Die hektischen
Signale Andracks das Gespräch zu beenden, ignoriert er
geflissentlich.

  "Ihr wart doch die aus Cottbus, nicht?" "Cottbus und
Werdau" korrigiert Lutz schnell, um seinem Ruf nicht zu
schaden. "Aber das liegt och im Osten", schiebt er schnell
nach, als sich Enttäuschung in Schmidts Gesicht zeigt.

  "Habt ihr denn Lust auf Steak? Wir wollen nach der
Vorstellung noch was Deftiges essen gehen, und würde uns
über Eure Begleitung freuen!" Suzana zuckt genervt mit den
Schultern und Stuckrad-Barre sinniert über einer Ausrede
dem Gelage fernzubleiben.

  "Aber klar doch. Wenn Du zahlst, essen wir alles!" nimmt
Cornell die Einladung dankend an. Lutz akzentuiert dies
durch heftigstes Kopfnicken.

  Von da an, ging eigentlich alles sehr schnell. Die Karten
lagen wie gewünscht an der Abendkasse bereit, die Loge war
angenehm vorgewärmt und zwei kühle Bier standen in der Pause
an der Bar bereit. Der Auftritt Schmidts war furios, der
Applaus wollte und wollte nicht enden.

  Doch der eigentlich Höhepunkt waren die drei Stunden Steak
House mit Harald, Manuel und einer leicht beschwipsten
Suzana. Sie hätte wohl doch auf die zweite Flasche Rotwein
verzichtet sollen.

  Was in diesen drei Stunden geschehen ist, wird an dieser
Stelle allerdings nicht enthüllt. Aus verschiedenen Gründen:

  Zum einen waren wir nur eine Stunde im Restaurant. Des-
weiteren fand das Essen bereits vor dem Theater statt. Und
schlussendlich waren weder Suzana, Manuel noch Harald dabei.
(Stuckrad-Barre hätte ja sowieso abgesagt.)

  Aber drehen wir die Uhr erstmal etwas zurück um genügend
Abstand zu gewinnen und die Dinge besser überschauen zu
können.

* * *

  Morgens halb zehn am Sonntag. Ein kleiner Lada rast unter
Umgehung aller Verkehrsregeln durch Berlin. Ziel: Schiff-
bauerdamm. Die Vorstellung DER DOPPELTE HOSENKAUF beginnt
zwar erst gegen 19:00 Uhr, doch es ist nie zu früh sich
einen Parkplatz zu sichern.

  Dann wurde noch ein paar verdächtige Gegenstände in den
Rucksack gepackt und CoBi verkniff sich lustige Bemerkungen
als er seinen Knirps verstaute.

  Frohe Mutes erwarb man Tickets der BVG und fuhr zum
Potsdamer Platz. Da war zwar nix los, aber es war ja auch
noch früh am Morgen. Also keine Zeit verlieren und schnell
das Touri-Programm absolvieren. Karten für das IMAX-3D
kaufen, bis zum Beginn der Vorstellung Sushi-Läden suchen
und die Marlene Dietrich Ausstellung im Filmmuseum begut-
achten. Erstaunlich, wer sich dort so ins Gästebuch einge-
tragen hat.

  Irgendwann wurde man des Sat.1 Ballons gewahr und brach zu
einem kleinen Rundflug auf. D.h. es war geplant den Ballon
zu entführen und ihn dann in den Tower der deutschen Bahn zu
stürzen. Allerdings wurde dieser Anschlag durch die viel zu
hohen Flugpreise des Ballons vereitelt. 36 DM für 15 Minuten
Höhenangst. Nein Danke! Wenn Sat.1 glaubt so wieder in die
schwarzen Zahlen zu kommen, dann haben die sich aber
geschnitten.

  Dann ging's erstmal wieder quer durch's Sony Center. Da
traf man die selben Leute wie vor zwei Stunden. Irgendwie
hatte man das Gefühl, daß dort keiner mehr wegkam.
Wahrscheinlich wurde jeder vom Wachpersonal zurückgetrieben,
der nicht mindestens eine Viertelstunde anwesend war. Damit
das Center besucht wirkt.

  Als dann der aufregende 3-D Film zu Ende war und Lutz
unbedingt noch eine Plüschratte kaufen mußte, ging es in
Richtung Reichstag. Eigentlich wollte wir ja gar nicht in
die Kuppel. Aber da war eine Schlange und irgendwie unsere
Reflexe zu stark. Wir standen da nämlich auf einmal an, und
wußten gar nicht warum. Lutz war etwas enttäuscht, weil es
keine Bananen gab, aber es war trotzdem ganz nett da oben.

  Um das Warten zu verkürzen, bot man der Menge ein Schau-
spiel zum Thema Recht und Ordnung, mit dem Titel FLINKE
FÜSSE. Es spielten ein Straßenhändler und ein Polizist. Der
Händler mischte sich mit einem Korb voller Laugenbrezen und
Thermoskaffee unter die Wartenden und tauschte mit diesen
Nahrungsmittel gegen Bares. Der Polizist, dargestellt durch
einen Jackenträger mit grünem Leibchen und der Aufschrift:
POLIZEI nahm ihn nach kurzer Zeit zur Seite. Ob er denn eine
Genehmigung habe, lautete die gestrenge Frage. Murmel,
murmel, Gewerbeerlaubnis, murmel, murmel, war die undeut-
liche Replik des Händlers. Na dann kommen sie erstmal mit.
Und beide schritten zum Fuße der Auffahrt, wo der Händler
sogleich seinen schweren Korb absetzen durfte. Das war sogar
sehr hilfreich für ihn, weil er nun bedeutend schneller
flüchten konnte. Der Korb hätte ihn nur dabei behindert. Der
Polizist war ratlos und ging das Korbus delicti aus sicherer
Entfernung beobachten, während die Menge applaudierte. Als
wir wieder aus dem Reichstag kam, stand der Korb immer noch
da. Und wenn er nicht gestohlen wurde, vermutlich noch
heute!

  Nach soviel Aufregung und noch mehr Bewegung war es an der
Zeit, sich zu stärken. Auf ins Steak Haus. Wie unsinnig es
ist, daß Rumpsteak durchgebraten zu bestellen, möge Lutz
bitte jemand mal an anderer Stelle erklären. Das Essen war
sehr gut, hatte aber etwas von FastFood. Also ob der Tisch
in zehn Minuten wieder frei seien müßte. Und dabei hatten
wir doch noch so viel Zeit. Lutz zahlte übrigens. Danke.

  Dann ging es erstmal wieder zurück zum Schiffbauerdamm.
Rucksack ins Auto, Jackentaschen mit Devotionalien verstauen
und dabei feststellen, daß kein Stift mitgenommen wurde.
Lutz hatte jedenfalls keinen im Auto. Dabei hat doch jeder
normale Mensch einen im Auto.

  Naja.

  Da noch genügend Zeit bis zur Öffnung der Abendkasse war,
wurde lustige Fotos auf Brechts Schoß gemacht und die Lange-
weile auf dem naheliegenden Bahnhof totgeschlagen. Und statt
dort einen Kugelschreiber zu erwerben, biss CoBi lieber in
einen sauren Apfel der Sorte Golden Delicious. Nachdem noch
zwei bettelnde Jugendliche mit Kleingeld abgespeist wurden,
ging's zurück zur Abendkasse.

  Als man das Theater erreicht, begab sich das Unfassbare.
Novinscak, Stuckrad-Barre, Schmidt und Andrack auf dem Weg
zum Bühneneingang. CoBi traute seinen Augen kaum und Lutz
realisierte erstmal überhaupt nix. Urplötzlich wurde beiden
klar, daß man zwar die Opfer der Begierde vor der Nase aber
immer noch keinen Stift hatte. Verdammt.

  Um trotzdem noch die Gunst der Stunde zu nutzen, stürzte
Lutz in Richtung Suzana um ihr wenigstens die Hand zu
schütteln. Dadurch wurde auch der Beschützerinstinkt
Schmidts geweckt, der stehenblieb und Lutz und CoBi ebenfalls
die Hand schüttelt. Danach eilten die Vier weiter in
Richtung Bühneneingang und CoBi realisierte, daß er immer
noch einen angebissenen Apfel in der linken Hand hielt.

  Kann es etwas noch peinlicheres geben, als mit einem
zerkauten Apfel einem Promi die Hand zu schütteln?
Vermutlich ein angekauter Kugelschreiber. Doch am
schlimmsten ist es doch, völlig zu vergessen daß man einen
Fotoaparrat um den Hals hängen hat. Nicht wahr Lutz?

  Nach Realisierung dieses absolut vergeigten Auftritts,
ging es erstmal wieder zurück in den Bahnhof einen Kugel-
schreiber kaufen. Das man Schmidt nicht mehr treffen würde,
kann sich der geneigte Leser bestimmt selbst denken. Aber
da das erste Zusammentreffen alles andere als erwartet kam,
hegte sich noch eine gewisse Hoffnung.

  Doch es kam zu keiner zweiten Begegnung der dritten Art.
Stattdessen holte man die Karte ab und betrat das Theater.
Die Garderobiere wurde mehrfach belästigt (man sollte den
frisch erworbenen Kugelschreiber nicht in der Jacke zurück
lassen, wenn das Foyer mit Promis gespickt ist).

  Jedenfalls saßen wir dann auf einer Bank im Foyer und
gefielen uns als billige Waldorf und Stettler Kopie. Und
beobachteten Promis.

  So z.B. Christoph Schlingensief. Er unterhielt sich in
unserer Nähe um uns wenige Minuten später zu passieren.
Dabei würdigte er uns keines Blick. Warum auch?

  Als nächstes flaniert Alexander Niemetz an uns vorbei. Er
wirkte etwas verloren. Er suchte und sein Blick verfing sich
mit den unsrigen. Und da Lutz ein manischer Grüßer ist,
grüßte er höflich in Richtung des Herrn Niemetz. Der war
etwas verwirrt, grüßte allerdings zurück. Was davon Reflex
und was Höflichkeit war, ist unbekannt. Er irrte dann
weiter.

  Inzwischen kehrte Schlingensief zurück. Er hatte Florian
Illies dabei. Welcher uns ebenfalls keines Blickes würdigte.
Warum auch?

  Lutz wollte dann noch Ralf Kabelka gesehen haben. Aber
irgendwie wollte CoBi das nicht wahr haben. Außerdem war es
Zeit sich zu den Plätzen zu begeben. Da es sich dabei im eine
Zweier-Loge handelte, wird hier diskret verschwiegen.

  Als erste wurde CLAUS PEYMANN KAUFT SICH EINE HOSE UND
GEHT MIT MIR ESSEN von Thomas Bernhard gezeigt. Drei
Dramolette über Peymann und das Burgtheater. In den Haupt-
rollen Kirsten Dene und Martin Schwab.

  In der anschließenden Pause hatte Herr Niemetz wohl einen
Gesprächspartner gefunden. Er redete sichtlich mit jemandem,
aber ob dieser auch zuhörte ist unbekannt.

  Lutz Vision wurde indes leider traurige Wirklichkeit. Ralf
Kabelka stand unmittelbar vor uns. Leider nutzten wir die
Gunst der Stunde nicht, und ließen ihn ungestraft ziehen.
Außerdem wollte wir ja noch den zweiten Teil der Vorstellung
sehen. Das war uns irgendwie wichtiger.

  Nach der Pause kam die Stuckrad-Barrsche Bearbeitung
CLAUS PEYMANN KAUFT SICH KEINE HOSE, GEHT ABER MIT ESSEN auf
die Bühne. Das aus der Harald-Schmidt-Show bekannte Stück,
brachte auch im Berliner Ensemble die gewünschten Lacher.
Allerdings auch etwas Unsicherheit ob seines abrupten Endes.

  Jedenfalls traute sich keiner zu applaudieren, bevor der
Vorhang geschlossen war. Aber als Gewissheit herrschte, war
der Applaus um so stürmischer.

  Und das war's dann eigentlich auch schon. Beim Rausgehen
haben wir dann noch Else Buschheuer gesehen. Also ein rund-
um gelungener Abend. Das könnte man öfter machen


* * *

  Wie sich später beim recherchieren herausstellte, war
Alexander Niemetz in Wirklichkeit Klaus Bresser. Was
allerdings nichts an der Tatsache ändert, daß er Lutz
zugenickt hat. Guten Abend!


CoBi.
Message-ID: <3c029fd6.2955905@News.CIS.DFN.de>
Date: Mon, 26 Nov 2001 21:16:39 GMT
From: marianne.kestler@gmx.de> (Marianne Kestler)
Reply-To: marianne.kestler@rhein-main.net
Newsgroups: de.admin.net-abuse.mail
Eine Glosse zur aktuellen Lage

Novemberwetter, Herbstzeit. Auch in diesem Jahr schlägt die
Grippewelle wieder zu. Dabei macht sie auch vor unseren irdischen
Neumitbewohnern, den Computern, nicht Halt. Zwar gemahnen renommierte
Netzmediziner, wie Symantec und  Mc Afee, oder auch kleine Landärzte,
wie Antivir oder F-Prot, immer wieder zur Grippeschutzimpfung mittels
Virenscanner - aber Comps sind halt auch nur Menschen. Die haben
keinen Bock auf das Gepiekse. Und außerdem kursiert ja sowieso alle
Nase lang ein neuer Virus, gegen den es noch keinen Impfstoff gibt...

Das Immunsystem unserer liebsten Haustiere, den PCs, ist um diese
Jahreszeit mindestens so geschwächt wie das ihrer Herrchen und
Frauchen. Das liegt nicht etwa daran, dass sie zu wenig frische Luft
und Bewegung hätten, sondern hängt damit zusammen, dass die Nächte um
diese Jahreszeit länger werden, und *echte* Computerfreaks sitzen eben
vorwiegend nachts vor ihrem Bildschirm und laden im Netz hoch und
runter. "Bin Laden", lautet das Statement der Freaks, wenn sie
nächtens gefragt werden, wo sie denn stecken. Damit hat der
Terrorismus auch in den Privathaushalt Einzug gehalten:
Bio-technologische Kriegsführung!

Die Symptome solcher Attacken lassen auch nicht lange auf sich warten.
Meistens fängt es mit einer E-Mail an. Oft ist es eine ganz besonders
liebe oder gar vielversprechende E-Mail. Und fast immer schickt sie
einen interessanten Anhang mit, diese E-Mail. Häufig kommt sie von
einem netten Menschen. Und je fortgeschrittener die Nacht, desto
klickfreudiger der Daumen des Users - übrigens das Organ mit dem
größten Übertragungspotential für Computerviren. Klinisch lassen sich
im Anschluss an den Doppelklick eine gehäufte Anzahl geöffneter
Fenster beobachten, die ihrerseits eine Menge Action machen, um den
User in Erstaunen zu versetzen, während die Viren sich in den
Wirtszellen der Registry und allen Microsoft-Zellen des betroffenen
PCs festsetzen und deren Erbanlagen verändern. Die Zellproliferation
lässt auch nicht lange auf sich warten. Mit jeder Einwahl ins Internet
werden Virenzellen in Form von unsichtbaren E-Mails in Massen ins Netz
gestreut, wo sie dann als liebe, nette E-Mail eines/einer Bekannten
beim Empfänger wieder sichtbar werden und dessen Daumen zum
Doppelklick stimulieren.

Epidemologisch ist festzustellen, dass die Anzahl der Niesanfälle bei
Routern und Servern gerade in dieser Jahreszeit gravierend ansteigt
und dabei nicht selten systemische Ausfälle verursacht.

Die Inkubationszeit bei dieser Grippeform ist verhältnismäßig kurz.
Rückfälle sind nicht auszuschließen. Mäßig häufig kommt es zum
vorübergehenden Ausfall einzelner funktional verbundener Zellverbände.
Vorbeugend empfiehlt sich eine prophylaktische Entfernung aller DAUs
von Computern mit Internet-Anschluss. Langfristig oder zumindest
vorübergehend ließe sich die Verbreitung der Viren durch eine
flächendeckende Versorgung mit dem UNIX-Antibiotikum eindämmen.

Vielen Dank für's Zuhören!

Marianne
From: markobr@hrz1.uni-oldenburg.de (Mark Obrembalski)
Newsgroups: de.soc.recht.misc
Subject: Re: Offizielles dsrm-Rundschreiben
Date: 17 Nov 2001 20:55:08 GMT
Message-ID: <9t6ira$lkok$2@ID-2645.news.dfncis.de>
Jens Müller alias <jens@unfaehig.de> schrieb:

> Ich verlange die Bekanntgabe der Gebührenordnung.

Na gut:

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| dsrmGVBl Nr. 1/2001                                              1 |
|                                                                    |
|                    GESETZ- UND VERORDNUNGSBLATT                    |
|                                                                    |
|                  DER NEWSGROUP  DE.SOC.RECHT.MISC                  |
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|          |Ausgegeben am Siebzehnten des Monats November|           |
|          |          im Jahre Zweitausendundeins        |           |
|          |                                             |           |
|          |                    Nummer 1                 |           |
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|   17.11.2001       Gesetz über das Verkündungswesen        S.   2  |
|                                                                    |
|   17.11.2001       Vorläufige Gebührenordnung              S.   4  |
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| Herausgeber:                                                       |
| Der Verkündungsbeauftragte der Newsgroup de.soc.recht.misc         |
| Postanschrift: keine                                               |
| Mailanschrift: verkuendungswesen@rechtliches.de                    |
|                                                                    |
| Abonnements sind unnötig, da es Newsgroups gibt. Einzellieferungen |
| verschusselter Ausgaben sind beim Verkündungsbeauftragten          |
| erhältlich; Preise sind der Vorläufigen dsrm-Gebührenordnung       |
| zu entnehmen. Einzellieferungen verschusselter Gebührenordnungen   |
| werden auf Anfrage per Kleinbus ausgeliefert.                      |
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| dsrmGVBl Nr. 1/2001                                              2 |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                   Gesetz über das Verkündungswesen                 |
|                                                                    |
|                            Vom 17.11.2001                          |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                  § 1                               |
|                                                                    |
|  (1) Gesetze, Verordnungen und  andere Rechtsnormen der Newsgroup  |
|  de.soc.recht.misc  werden  im Gesetz- und  Verordnungsblatt  der  |
|  Newsgroup  de.soc.recht.misc  (dsrmGVBl) durch den  Verkündungs-  |
|  beauftragten der Newsgroup de.soc.recht.misc verkündet. Sie tre-  |
|  ten mit der Verkündung in Kraft,  sofern keine Rückwirkung ange-  |
|  ordnet ist. Zur Verkündung werden  sie vom Verkündungsbeauftrag-  |
|  ten unterzeichnet.                                                |
|                                                                    |
|  (2) Die Verkündung ist gebührenfrei.                              |
|                                                                    |
|                                  § 2                               |
|                                                                    |
|  Das  dsrmGVBl wird in die Newsgroup de.soc.recht.misc  ausgelie-  |
|  fert.  Es wird unwiderlegbar vermutet, dass die Auslieferung  17  |
|  Sekunden  nach der Zeitangabe des Auslieferungspostings  erfolgt  |
|  ist.                                                              |
|                                                                    |
|                                  § 3                               |
|                                                                    |
|  Zu verkündende Rechtsnormen sind dem Verkündungsbeauftragten  an  |
|  dessen Dienstanschrift zu übermitteln. Wer dem Verkündungsbeauf-  |
|  tragten  zu  verkündente Rechtsnormen  anderswohin  übermittelt,  |
|  handelt  ordnungs-,  sitten-, netiquette- und auch  sonst  recht  |
|  widrig  und  kann  vom Verkündungsbeauftragten mit  einer  Miss-  |
|  brauchsgebühr von maximal abzählbar unendlicher Höhe belegt wer-  |
|  den.                                                              |
|                                                                    |
|                                  § 4                               |
|                                                                    |
|  (1)  Der  Verkündungsbeauftragte ist zur Verkündung  nicht  ver-  |
|  pflichtet. Nimmt der Verkündungsbeauftragte die Verkündung nicht  |
|  innerhalb  von 48 Stunden nach der Übermittlung vor, so ist  der  |
|  Übermittler berechtigt, die Verkündung selbst, allerdings  nicht  |
|  im dsrmGVBl vorzunehmen. Eine Rechtsgrundlage für die Verkündung  |
|  hat der Übermittler sich selbst zu beschaffen. Er hat in jedem    |
|  Fall  für die Auslieferung des von ihm gewählten  Verkündungsor-  |
|  gans in die Newsgroup de.soc.recht.misc zu sorgen.                |
|                                                                    |
|  (2) Nach Absatz 1 Satz 2 verkündete Rechtsnormen können  solche,  |
|  die nach § 1 verkündet worden sind, weder aufheben noch in ihrer  |
|  Geltung einschränken.                                             |
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+--------------------------------------------------------------------+

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| dsrmGVBl Nr. 1/2001                                              3 |
|                                                                    |
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|                                  § 5                               |
|                                                                    |
|  Dienststellen der Newsgroup  de.soc.recht.misc, die sich an nach  |
|  diesem Gesetz verkündete  Rechtsnormen halten, haben alle daraus  |
|  resultierenden  Folgen  selbst zu vertreten. Auf  Dienststellen,  |
|  die  sich  nicht an nach diesem Gesetz  verkündete  Rechtsnormen  |
|  halten, ist Satz 1 entsprechend anzuwenden.                       |
|                                                                    |
|                                  § 6                               |
|                                                                    |
|  Der  Verkündungsbeauftragte  liefert   auf  Bestellung  einzelne  |
|  Ausgaben  des dsrmGVBl per Mail aus. Die Gebühr für die  Auslie-  |
|  ferung ist vom Besteller im Voraus zu entrichten.                 |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                  § 7                               |
|                                                                    |
|  Dieses  Gesetz  tritt mit seiner Verkündung nach § 1  Satz 1  in  |
|  Kraft.                                                            |
|                                                                    |
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|                                *krakel*                          |
|                                                                    |
|                      Der Verkündungsbeauftragte                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
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|                                                                    |
|                                                                    |
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|                                                                    |
+--------------------------------------------------------------------+

+--------------------------------------------------------------------+
|                                                                    |
| dsrmGVBl Nr. 1/2001                                              4 |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                      Vorläufige Gebührenordnung                    |
|                                                                    |
|                            Vom 17.11.2001                          |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                  § 1                               |
|                                                                    |
|  Für  Amtshandlungen der Dienststellen  von dsrm werden  Gebühren  |
|  gemäß  Anlage 1 erhoben. Sind  demnach Gebühren nach Aufwand  zu  |
|  erheben, so darf nur eine endliche Gebühr erhoben werden.         |
|                                                                    |
|                                  § 2                               |
|                                                                    |
|  (1)  Bei Amtshandlungen, die auf Antrag ausgeführt werden,  kann  |
|  der Antragsteller mit dem Antrag eine Gebührenvorauskunft  bean-  |
|  tragen.  Der Antrag wird in  diesem Fall  erst 17 Sekunden  nach  |
|  Eingang der Gebührenvorauskunft beim Antragsteller wirksam.  Bis  |
|  zur  Wirksamkeit des Antrages kann der Antragsteller ihn  jeder-  |
|  zeit zurücknehmen. Die Dienststelle ist bei der Gebührenfestset-  |
|  zung an die Gebührenvorauskunft gebunden.                         |
|                                                                    |
|  (2) Absatz 1 ist auf Anträge auf Merkbefreiung nicht anzuwenden.  |
|                                                                    |
|                                                                    |
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|                                                                    |
|                                 Anlage                             |
|                            (Gebührentabelle)                       |
|                                                                    |
|  Erteilung einer Gebührenvorauskunft                 gebührenfrei  |
|                                                                    |
|  Erteilung einer Merkbefreiung                       gebührenfrei  |
|                                                                    |
|  Entscheidung über die vorzeitige Rücknahme                        |
|  einer Merkbefreiung                                               |
|    a) von Amts wegen                                 gebührenfrei  |
|    b) auf Antrag des Merkbefreiten            abzählbar unendlich  |
|    c) sonst auf Antrag                                             |
|      aa) zuschlägiger Bescheid                       gebührenfrei  |
|      bb) abschlägiger    "                          Merkbefreiung  |
|                                                des Antragstellers  |
|                                                                    |
|  Allgemeine Betriebserlaubnis für Kleinbusse        10 kg Popcorn  |
|                                                                    |
|  Kleinbusnutzungserlaubnis im Einzelfall        2 Besen, 1 Schere  |
|                                                                    |
|  Börsenaufsichtliche Maßnahme betreffend                           |
|  Popcornaktien wegen Insiderhandels                5% des Gewinns  |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
+--------------------------------------------------------------------+

+--------------------------------------------------------------------+
|                                                                    |
| dsrmGVBl Nr. 1/2001                                              5 |
|                                                                    |
|                                                                    |
|  Absehen von einer börsenaufsichtlichen                            |
|  Maßnahme betreffend Popcornaktien wegen                           |
|  Insiderhandels                                   50% des Gewinns  |
|                                                                    |
|  Einweisung in de.alt.gruppenkasper                    3 Schellen  |
|                                                                    |
|  Entsorgung eines TOFU                           eine aufrichtige  |
|                                                    Entschuldigung  |
|                                                          (kniend)  |
|                                                                    |
|  Änderung eines Organigramms               weitgehend willkürlich  |
|                                                                    |
|  Auslieferung eines Einzelexemplars des   1 konsolidierte Fassung  |
|  dsrmGVBl                                    eines Bundesgesetzes  |
|                                            in ASCII nach Wahl des  |
|                                           Verkündungsbeauftragten  |
|                                                                    |
|  sonstige Amtshandlungen                             nach Aufwand  |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                *krakel*                            |
|                                                                    |
|                      Der Verkündungsbeauftragte                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
|                                                                    |
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