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Oktober 2001

From: "Gerhard Mesenich" <mesenich@t-online.de>
Newsgroups: de.soc.umwelt,de.etc.beruf.selbstaendig
Subject: OT: Weltuntergang
Message-ID: 9q6tv8$4m4$00$3@news.t-online.com>
Date: Fri, 12 Oct 2001 16:15:12 +0200
Hallo Leute,

der Weltuntergang ist verschoben! Folgendes ist mir kürzlich
zugegangen,
Verfasser unbekannt. Paßt in die Gruppen!

Gruß,
Gerhard


================


 Die Arche

 Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen
waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen,
genau so, wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hatte.

 Er sprach zu Noah: "Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus
Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen
hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die
Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau,
deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren
zwei, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den
großen Regen schicken."

 Noah stöhnte auf; musste das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage
Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen
Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und
versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte.

 Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen.
Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche.
"Noah", rief der Herr, "Noah, wo ist die Arche?" Noah blickte zum
Himmel und sprach: "Herr, sei mir gnädig." Gott fragte abermals: "Wo
ist die Arche, Noah??

 Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: "Herr, was hast du mir
angetan? Als Erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung.
Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen.
Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen
Schiffbau wollten sie nicht glauben.

 Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß,
wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan
entwerfen. Die Baugenehmigung wurde zunächst abgelehnt, weil eine
Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem
ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab
es nur noch Probleme. Im Moment geht es z.B. um die Frage, ob die
Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen
Löschwassertank benötige. Auf einen Hinweis, ich hätte im Ernstfall
rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich
über sie lustig machen.

 Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und
zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den
Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir
wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem
Gewässer, solle.

 Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte
ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum
nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich
nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei.

 Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir
erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes
Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen,
dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne;
allerdings müsste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen
eingereicht werden.

 Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges
Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel
für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen
Werbegag - mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden
abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich
gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das
Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.

 Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische
Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im
Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen -
unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den
Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine
Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar
keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle
sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes
vom Landeskrankenhaus ein.

Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das
notwendige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen
Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertrag für den
Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln.
Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und
zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute verlangen?
Wie soll ich denn das bezahlen?

 Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln.
Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind
noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der
Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir
überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte
die artwidrige Haltung. Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil
er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält.

 Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen
Tierschutztransportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon
auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als
Transportziel angeben soll.

 Und wusstest du, dass z. B Geweih tragende Tiere während der
Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die
Hirsche sind ständig am Schnackeln, wie Fürstin Gloria sagen würde und
auch der gemeine Elch und Ochse denken an nichts anderes, besonders
die südlicheren!

 Herr, wusstest du das? Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia
caliconica - du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lethamus
Discolor versteckt? Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht
finden können.

 Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der
Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen
strikt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese
Vorschriften auch für Hasen gelten.

 Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als
fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des
deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel
einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein
Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche,
Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst
du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch!

Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet
und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten. Ich
habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.

 Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den
Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht
weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen
Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?"

 Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel
klarte auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein
wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. "Herr, du
wirst die Erde doch nicht zerstören?"

 Da sprach der Herr: "Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft
schon eure Verwaltung!"



=============
From: "Robin S. Socha" <robin-dated-1003131987.f17072@socha.net>
Newsgroups: de.comp.text.tex
Subject: Re: Altdeutsche Schriften
Date: Fri, 12 Oct 2001 02:51:22 -0500
Message-ID: <deathsquad.87pu7tnvnp.fsf@socha.net>

[Aufs Wesentliche - Neudruck eines alten Manuskipts - gekürzt. -- Lutz]
* Michael Valersi <michael.valersi@i-one.at> writes:
> Es soll dabei nicht ins Deutche uebersetzt werden, sonder lediglich die
> handgeschriebenen Zeichen in druckbare und somit lesbare Buchstaben
> uebersetzt werden.

Hast Du eine Großmutter? Ich erinnere mich an diese unsägliche
Gildenrechnung aus Siegburg von 1607, deren erste zwei Seiten mich 3
Tage gekostet hatten. Die anderen 18 machte Oma dann in 2 Stunden:
"Junge, der Mann *hatte* ja eine Sauklaue... *murmel* Eieiei..."
Subject: Re: Kuendigung -> *heul*
From: Stefanie Kruse <Random63@gmx.net>
Date: Wed, 10 Oct 2001 02:01:40 +0200
Message-ID: <9q069v.3vu9939.1@sniet.fqdn.th-h.de>
Newsgroups: germanynet.talk
Thomas Hochstein schrieb:
> Stefanie Kruse <Random63@gmx.net> scripsit/wrote:

> [Sniet bricht sich Wirbel und Rippen]
>> Er hat mich nur hochgehoben und dabei an sich gedrückt und genau den
>> ungünstigsten Winkel erwischt.
>
> Nee, ne? Andere brauchen dafür einen Autounfall, bei Dir reicht eine
> Umarmung ...

Bei meinem Autounfall damals habe ich mir ja auch gleich sechs Rippen
gebrochen. Da mein Beifahrer dem Auto, das offensichtlich bei uns
einsteigen wollte, etwas sehr schnell ausgewichen ist, ist er mir etwas
heftig auf die Pelle gerückt und hat mir dabei besagte sechs Rippen
gebrochen und sich selber bei der Gelegenheit gleich dreimal das Becken.
Kleiner Lüstling das und dann auch noch beim Autofahren *tztz*

Wenige Tage zuvor hatte er mir einen Heiratsantrag gemacht und als ich
ihn dann endlich mal eine Etage tiefer im Krankenhaus besuchen konnte,
saß gerade der Krankenhauspfarrer bei ihm. Er stellte mich vor mit den
Worten: "Das ist also die Frau, der ich ein gemeinsames Leben angeboten
habe und die daraufhin versucht hat, mich umzubringen." und dann sagte
zu mir: "Wäre es nicht einfacher gewesen, einfach 'Nein' zu sagen?"
Wir haben dann übrigens *nicht* geheiratet.

Diesmal war es tatsächlich nur einmal Hochheben und außerdem ja nur vier
Rippen und meiner Mutter hat das ja auch keine Ruhe gelassen und sie hat
sich bei mehreren Ärzten erkundigt, wie das denn sein könne. Die haben
ihr aber alle bestätigt, wenn man nur den richtigen Winkel erwischt,
knicken Rippen wie Strohhalme.
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, das wird auch diesmal nichts mit
heiraten...

Stefanie, die vielleicht doch endlich mal heiraten sollte, bevor ihr
endgültig die Rippen ausgehen?
From: Felix von Leitner <usenet-20011013@fefe.de>
Newsgroups: de.comp.security.firewall
Subject: Re: Firewall Combi
Date: Sat, 13 Oct 2001 15:12:25 GMT
Thus spake Lars Gebauer (gebauer@telda.net):
> Ja klar, viel hilft viel.

Vielleicht ist es in der Tat keine schlechte Idee, wenn man die Deppen
hier ab jetzt in ihrer Voodoo-Sicherheit bestärkt.

Immerhin gehen die dann und diskutieren hier nicht auch noch herum und
stehlen unsere Zeit.  Und insgesamt bereinigt das den Gen-Pool, d.h.
kann für das Fortbestehen der Menschen nur von Vorteil sein.

> Noch besser ist es, wenn Du noch ZoneAlarm und Atguard dazuinstal-
> lierst. Viel Firewall, viel Schutz. Ist doch logisch. Oder?

> Ausserdem solltest Du noch wenigstens 5 oder besser 6 Virenscanner
> installieren. Desto mehr Viren werden dann gefunden.

Genau.  Und nicht vergessen, dreimal pro Tag alle Platten zu
Defragmentieren, denn zwischen den Fragmenten lagern sich manchmal
Brösel der gefundenen Viren ab, und wenn dann mal ein Blitz unglücklich
einschlägt, dann hat man - schwupps - versehentlich einen wiederbelebt,
womöglich noch einen mutierten!

Felix
From: heckelman@gmx.net (Tilman Heckel)
Newsgroups: de.etc.sprache.deutsch
Subject: Re: Beamer
Date: Sun, 14 Oct 2001 02:18:01 +0200
Message-ID: <1f18w4y.1slarnj1on1rj0N@frbg-3e362b30.pool.mediaways.net>
Reinhard Gonaus <erge@aon.at> wrote:
> Weiß jemand, wie das Gerät heißt, das einen Blick durch die Wand
> ermöglicht?

Abrissbirne.

Gruß
Til
Subject: Re: Elf Mann, etwas rundes, weitere elf Mann und noch drei
Unbeteiligte
From: TMueller@easy-soft-dresden.de (Torsten Müller)
Date: 12 Oct 2001 13:51:37 +0200
Message-ID: <u4rp53wl2.fsf@easy-soft-dresden.de>
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Ina Dauer <dauer@fh-luebeck.de> writes:

> Torsten, was ist los mit Dir? Die kleine Pause scheint Dir gut getan
> zu haben, Du bist so außerordentlich eloquent, witzig und spritzig in
> Deinen Artikeln, ...

Ina, ich weiß nicht, was ich anderes sagen soll: *ich liebe Dich*
einfach, laß uns zusammenziehen und schnell aus Steuergründen ein paar
ansonsten überflüssige Bälger in die Welt setzen. Wenn Dich das
antörnt, kann ich beim Sex auch sächsisch reden, oder oberlausitzisch,
je nachdem, was Du lieber magst. Ich finde Lübeck ganz nett und hatte
es ja auf meinem Feldzug gegen deutsche Städte bereits bewußt
ausgelassen, um mir bei Dir einen Vorteil zu sichern.

> ... daß ich mich ob meiner lahmen Einzeiler in Grund und Boden
> schäme.

Ach Mist. Beim dem Wort "schämen" wurde mir bewußt, daß Du obigen Text
offenbar wieder im Ironiemodus gepostet hast. *Du* und *Dich schämen*
- so siehst Du gerade aus. In Wirklichkeit hältst Du mich also für
einen nichtssagenden, humorlosen Idioten. Das ist keine gute Basis und
ich bin wirklich tief enttäuscht von Dir, sehr sehr tief. Es ist aus,
Ina, darauf kannst Du Gift nehmen. Und Lübeck ist auch doof.

Torsten
Newsgroups: ka.misc
Subject: Re: Informatiker sucht Wohnung in KA
From: Lutz Frommberger <Lutz.Frommberger@ira.uka.de>
Date: Sat, 13 Oct 2001 16:12:17 +0200
Message-ID: <14i9q9.pg6.ln@aufgebot.usta.de>
Hilko Bengen <bengen@vdst-ka.inka.de> wrote:
> Nun, mir geht es aber genauo. Wer kann mir einen lauten,
> zuverlässigen, nervenden, nicht einfach-so abzuschaltenden Wecker
> empfehlen?

Ich kann dir die Nummer meiner Ex-Freundin geben.

gruß,

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