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September 2001

From: Ingo Leschnewsky <ingo.leschnewsky@isg.de>
Newsgroups: de.talk.liebesakt
Subject: Re: Sie Oral verwöhnen?
Date: Wed, 29 Aug 2001 17:34:36 +0200
Message-ID: <3B8D0B8C.A7610DBA@isg.de>
Moin Detlef!

Detlef Meißner schrieb:
> Ingo Leschnewsky schrieb:
> > Dieter schrieb:

> > > Wer kann mir sagen wie man eine Frau richtig Oral verwöhnt??
> > Das kann Dir die Frau sagen, die Du verwöhnen möchtest...
> Aber er will ja sicherlich nicht gleich mit der ersten Frage
> herausplatzen ;-)

Och, warum eigentlich nicht? ;-)

Beide am Kaffeetisch:
ER: "Wie kann ich Dich denn mal so richtig oral verwöhnen?"
SIE: "Gib mir doch einfach noch ein Stück von der Schwarzwälder
Kirschtorte..."

Aber im Ernst: Er sollte wirklich besser zuerst nach ihrem Namen fragen.

Gruß,
Ingo
From: "Volker Gringmuth" <news-fups@volker-gringmuth.de>
Subject: Re: Korrnewsprozess
Newsgroups: hamster.de.tools
Date: 1 Sep 2001 00:53:07 GMT
Message-ID: <9mpbhj$3bl96$2@ID-22815.news.dfncis.de>
Christian Buhtz (buhtz@web.de) wrote:

> Wann laeuft Korrnews

Wenn du ihn mit dem Assistenten eingepflanzt hast: Immer dann, wenn du
beim Hamster was einlieferst, ne Mail oder einen Artikel.

> wie lange

Bis die Bearbeitung fertig und die Datei neu abgespeichert ist. Das
dauert auf zeitgemaessen Rechnern i.d.R. keine Viertelstunde mehr.
Danach
verabschiedet sich Korrnews, die Lampen in deiner Wohngegend brennen
wieder etwas heller und deine Rechenleistung steht dir wieder zur
freien Verfuegung.

> und von wem gestartet.

Wenn meine Annahme zur ersten Teilfrage stimmt: vom Hamster. Kannst du
natuerlich auch von Hand machen.

> Korrnews scheint sich sogar aus dem "Anwendung schliessen" Fenster
> rausgeschmugelt zu haben.

Rausgeschmuggelt?
Aus einem offiziellen Systemdialog?

Das ist kein Spass mehr.

Dann haben SIE deinen Rechner unter Kontrolle. Oder du hast eine von
IHNEN korrumpierte Version von Korrnews.

Da ist besonnenes Handeln gefragt!

Du solltest deinen Rechner sofort abschalten (nicht herunterfahren!),
die Platte vom Hebemagneten der naechsten Altautoverwertung zuverlaessig
loeschen lassen, dir sicherheitshalber doch lieber eine neue kaufen und
das System neu installieren.

Das Korrnews laedst du dafuer *nicht* aus dem Web herunter, sondern
faehrst zu TGL und laesst dir eine handsignierte Version auf Diskette
ueberreichen, die du am Koerper transportierst (bei starker
Schweissbildung, was bei der Brisanz der Mission nicht unverstaendlich
waere, bitte die Diskette vor Feuchtigkeit schuetzen) und sofort nach
erfolgter Installation vernichtest.

Oder sollte TGL etwa... Muenster liegt ja nicht sooo weit von B*e*e*e*d
entfernt... nein, das kann ich einfach nicht glauben...

vG, dies hier sicherheitshalber per telnet abschickend
From: Susanne Selsam <sls@mp2k.de
Newsgroups: de.comp.hardware.monitore
Subject: Re: Welche Monitore sind für die Augen am besten?
Date: Sun, 2 Sep 2001 14:24:07 +0200
Message-ID: <9mt8e4$43sml$1@ID-38984.news.dfncis.de>
news.t-online.de wrote:

> Mal ne blöde Frage: Welche Monitore sind im allgemeinen eigentlich für die
> Augen am besten?
>

ausgeschaltete? *g*
From: "Steffi Abel" <abel@s.netic.de>
Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Subject: Re: Pferd im Gewitter
Date: Mon, 3 Sep 2001 00:55:09 +0200
Message-ID: <9mudev$4c14o$1@ID-34160.news.dfncis.de>
Matthias Opatz <abo-news@onlinehome.de> schrieb:
> Stefan Froehlich wrote:
>
>
> >> Deswegen wenns blitzt auch nicht rumrennen oder
> >> breitbeinig rumstehen, sondern beide Füße so eng wies
> >> geht beieinander stelen, am besten nur auf einem Bein
> >> stehen beim Einschlag.
> >
> > ... Ich wuerde eher empfehlen, mit geschlossenen Beinen
> > knapp ueber dem Boden zu kauern, dann bietet man auch weniger
> > Anreiz fuer einen direkten Treffer, als aufrecht stehend.
>
> Soll man sich denn nicht hinlegen?
> Ich hab das so in Erinnerung.

Ich stell mir die Szenerie grad mal vor:

Peitschender Regen, dunkles Donnergrollen und zuckende Blitze in der
Nacht. Mitten auf der Wiese steht Sebastian im strömenden Regen auf
einem Bein. 20 Meter daneben kauert Stefan völlig durchnäßt knapp über
dem Boden und unweit von ihm liegt Matthias flach ausgestreckt im
Schlamm.

Risikofreudig wie ich bin, bin ich beim ersten Anzeichen eines
Gewitters wie eine gesengte Sau in die nächste Kneipe gerannt und muß
bei einem heißen Grogg mit ansehen, wie ihr drei zwar nicht vom Blitz,
dafür aber von einer Lungenentzündung dahingerafft werdet.

Gruß Steffi
From: Joachim Nentwich <usenet@feline.franken.de>
Newsgroups: de.soc.recht.misc
Subject: Re: Aboverkauf an der Tuer
Date: 4 Sep 2001 00:33:27 GMT
Message-ID: <9n1eog.3vvgaib.1@news.feline.franken.de>
Sven schrieb in seinem Beitrag news:9n0vdc$neq$1@svr3.m-online.net:

> Ist zwar nicht gerade die saubre Methode, aber die Zeugen Jehovas
> der Presse arbeiten ja auch nicht sauber :-)

mmm, in dem Zusammenhang kann ich mir eine kleine Geschichte nicht
verkneifen:

Es begab sich vor langer, langer Zeit, das ein junger Mann an meiner
Wohnungstüre klingelte und mich mit den frohen Worten überraschte:
"Herzlichen Glückwunsch, Herr Nentwich, ich schenke Ihnen einen
Zinnteller!"

Ach wie mich das erfreute, suchte ich doch just zu diesem Zeitpunkt
genau so ein Utensil, um einer gar garstig kahlen Wand meines
Domizils ein schmückendes Ausseres zu verleihen.

Tief beglückt ob dieses freudigen Ereignisses und an weiterer
Konversation mit dem Überbringer des Geschenkes nicht interessiert,
nahm ich ihm selbiges aus der mir froh entgegen gereichten Hand,
schloss sorgfältig die Tuere  und machte mich sogleich auf die Suche
nach Hammer und Nagel, um der künftigen Zierde meines Heimes einen
schönen Platz zu verleihen.

Vor der Tuere indes erhob sich plötzlich großes Wehklagen und es
erschollen laute Rufe:

"Mein Teller, mein Teller" - tja, mein Herr, ich war wohl schneller.

Noch lange hörte man Ihn lamentieren, auf dem Hofe, hinterm Haus,
jedoch, was ich geschenkt bekommen, geb ich nicht mehr raus.

scnr,
Joe
Newsgroups: de.rec.motorrad
Subject: Bericht aus Skandinavien - touristisch
From: "hwicht" <wicht@em.uni-frankfurt.de>
Date: 3 Sep 2001 12:12:25 GMT
Message-ID: <01c13470$4b6e8400$3c3a028d@nn.uni-frankfurt.de>
Ich war ja nun noch nie in Skandinavien. Mit dem Motorrad erst recht
nicht. Und neuerdings auch nie wieder.

Meine Fresse. Auf die ganze Tour (Frankfurt am Main-Dänemark-
Südschweden-Südfinnland-St.Petersburg-Nordfinnland-Nordkap-Norwegen-
Dänemark-Frankfurt am Main) zurückblickend, tät' ich ja sagen: ein
Trip für verschwendungssüchtige Masochisten. Oder: wie gebe ich Geld
aus, ohne Spass dran zu haben. Zahnarztrechnungen sind eine Möglichkeit.
Nach Skandinavien fahren eine andere.

Aber der Reihe nach, die Höhepunkte der Reise in aller Kürze:

- der Däne wohnt in einem eingeschossigen Steinhäuschen zwischen Äckern
oder hinter Dünen. Seine Strassen führen geradeaus. Seine Speise und
sein Trank kosten etwa ein Drittel mehr als in Deutschland.

- der Südschwede lebt in einem Holzhäuschen im Wald. Seine Strassen
führen gradeaus. Seine Speise und sein Trank kosten etwa ein Drittel
mehr als in Deutschland

- der Südfinne lebt in einem Holzhäuschen im Wald an einem See. Seine
Strassen führen geradeaus. Ausser wenn man einen kennt (so wie ich), der
dort lebt und motorradfährt. Der kann einen dann nämlich zu _der_
Strasse in Finnland führen, die Kurven hat. Naja. Langgezogene
Schwünge...  Seine Speise und sein Trank kosten etwa ein Viertel mehr
als in Deutschland.

- der St. Petersburger lebt in einstürzenden Altbauten. Seine Strassen
haben Schlaglöcher, die anderswo als Kanalbauarbeiten gölten. Seine
Speise und sein Trank kosten etwa ein Viertel dessen, was man in
Deutschland bezahlt. Leider sind die Speisekarten auf kyrillisch, und
man weiss nie, was man bestellt. "Könnt' man kyrillisch, wär's echt
idyllisch." Als Nicht-Kyriller erleidet man auch sonst allerlei
Nachteile. Zum Beispiel hängt am Eingang zur Eremitage, der
weltberühmten Gemäldesammlung ein Schild (_NICHT_ auf kyrillisch,
sondern in allen westlichen Kultursprachen) das besagt, dass der
Eintritt für Russen (gegen Vorlage des Personalausweises oder gegen
glaubhaft akzentfrei kyrillische Maulaufmache) 12 Rubel betrage. Für
alle andern aber 400 Rubel. Fast könnte man sagen: _diese_ Art der
Abzocke überschreitet durch ihre Öffentlichkeit, ihre Frechheit und ihr
schieres Ausmass (das ist so beiläufig der 33-fache Eintrittpreis für
Nicht-Russen) schon der Bereich des Schäbigen und nähert sich dem
Grandiosen...

-der Nordfinne lebt in einem Holzhäuschen im Wald. Ausser er ist Lappe
(=Same), oder tut so. Dann lebt er in einem Holzhäuschen im Wald und
verkauft Lappenkappen (die mit den vier Zipfeln), Lappenschlappen
(Schnabelschuhe mit zurückgebogener Spitze) und sonstigen Samenkram
(Messer, Schmuck und Rentierhäute) an Touristen. Seine Strassen sind
grade. Sehr grade. Sehr lang und grade. Immergradeaus. Mit so ein paar
Kuppen und nicht einsehbaren Senken. In denen stehen dann  die Rentiere.
Damit's nicht langgweilig wird...

-der Norweger lebt in einem Holzhäuschen am Fjord. Er strickt Pullover,
die er meiner Frau für ein Schweinegeld verkauft (ächz!). Seine Strassen
führen gradeaus. Dochdoch, selbst im vielgerühmten Südnorwegen sind
viele Strecken entlang der Fjorde durch massiven Tunnelbau einfach
kotzlangweilig geworden - man sieht noch, wie sich die alte Strasse der
Fjordwand entlangwand, man sieht, wo sie von der neuen Trasse abweicht,
dort versperren dann dicke Betonklötze den Weg, und - zack - schon ist
man in einem Tunnel, der die von der alten Strasse genommenen
Kurventrasse abschneidet. Dasselbe gilt unseligerweise auch für einige
Gebirgsstrecken. In der Tourist-Info verkauft man z.B. Postkarten, die
die grandiose, kühne Trassenführung der Strasse im Mabo-Tal in
schwindelerregenden Perspektiven rühmen.
Ich (misstrausch geworden, zur deutschspechenden Tourist-Info-Dame,
dabei auf Postkarte deutend): "Kann man die Strasse noch fahren?"
Sie. "Mit das Motorraden?"
Ich: "Ja"
Sie: "Nein, dort haben wir jetzt eine schöne Tunnelen..alte Strasse ist
zugesperrt."
Ich: "..."
Sie. "Aber wir haben schöne TROLL-Expressen fährt alte Passstrasse rauf
und runter, lustikk, sieht aus wie Eisenbähnchen mit Waggons, fährt alte
Strasse, 100 Kronen rauf und runter..."
Ich: "Danke, wenn ich Trolle will', les' ich drm..."
Sie "???"
Ich: (brummelig): "Tschö.."

Naja. So war's halt in Norwegen. Achso: alles ist dort ungefähr dreimal
so teuer wie hier. Nur das Bier nicht. Das ist fünfmal so teuer (eine
Dose Leichtbier 0,33 Liter kostet im Supermarkt 6-7 Mark).

Neeneenee. Da fahr'n wir nich' mehr hin. Nächstes WE fahr'n wir nach
Belgien und fressen und saufen uns mal wieder so richtig satt und
voll...vorher durch Eifel und Ardennen, mal gucken, ob ich noch um die
Ecke fahren kann, ohne umzukippen.
From: Lothar Frings <da_lodda@lycos.de>
Subject: Re: Slogans
Newsgroups: de.alt.fan.konsumterror
Date: 03 Sep 2001 10:10:21 +0200
Message-ID: >3b933aed$1@netnews.web.de>

[Anm. des Einreichers: es geht um den neuen Sat.1-Slogan]
Dirk Jantke <astro.hund.news@gmx.de> wollte wissen:
>Jens Philips:
>
>>2001: Powered by Emotion
>
>War das nicht schonmal der Slogan von 3Dfx für irgendwelche Voodo-Chips?


Keine Ahnung, aber der Slogan ist wahrscheinlich ohnehin
ein Schnellschuß. Irgendeine Werbeklitsche hat wohl unter
Einsatz nur weniger Millionen rausgefunden, daß "Ja" kein
englisches Wort ist. Und im ersten Schreck hat man dann
schnell was genommen, was man schon des öfteren gehört hatte.
Der Vorschlag des neuen Volontärs ("Powered by Commercials")
wurde übrigens als "zu realitätsnah" abgelehnt.

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