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April 2002

From:       r.kersten@BILKINFO.de (Rainer Kersten)
Newsgroups: de.comm.infosystems.www.authoring.misc
Message-ID: <c17f01be.07c0.f744@RAINER.BILKINFO.de>
Subject:    Re: Passwortabfragefeld auf html-Seite
Date:       Wed, 17 Apr 2002 15:09:12 +0200
Tobias Nissen(Tobias Nissen) meinte am 16.04.2002:

> Security by obscurity funktioniert langfristig überhaupt nicht.

Doch. Aber nur in Verbindung mit Murphy. Und dann final.
Oder kannst Du mir sagen, wo ich meinen
Reserve-Autoschlüssel sicher versteckt habe?
From: "Torsten Müller" <TMueller@easy-soft-dresden.de>
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Gedanken zur Alterspyramide
Date: Sat, 20 Apr 2002 10:23:30 +0200
Message-ID: <a9r95l$5h5a7$1@ID-90666.news.dfncis.de>
"Manfred Russ" <maruss@gmx.de> schrieb:

> Es folgen hier einige unzusammenhängende und zweifelhafte Bemerkungen
> zum Problemkreis der fortschreitenden Überalterung unserer Gesellschaft
> und deren Auswirkungen das allgemeine Wohlbefinden, besonders meines.

Endlich mal ein thread nach meinem Geschmack. Wehrlose gesellschaftliche
Randgruppen sind immer ein dankbarer Born des Unmuts.

> Verfaßt vom Autor dieses Postings.

Sag mal, Manfred, wie alt bist Du eigentlich?

Wer einmal in einer fünfköpfigen Warteschlange am Fahrkartenschalter hinter
einer so einer selbstbewußten Oma stand, der weiß, worum es mir geht: Nicht
nur, daß die Oma einen Zug benutzen will, den es seit 30 Jahren nicht mehr
gibt, sie möchte auch unbedingt den Fensterplatz im dritten Abteil des
vierten Wagens. Da habe sie immer mit ihrem Fritz gesessen. "Das ist aber
ein Großraumwagen, Oma." - "Was _ist_ ein Großraumwagen?" Nachdem diese
entscheidende Frage durch Aufzeigen einer Analogie zum Flugzeug geklärt und
jegliche Bedenken hinsichtlich Flugangst erfolgreich ausgeräumt, ein Zug
herausgesucht, der Sitzplatz reserviert und die Abholung des zwölfteiligen
Gepäcks an der Haustür vereinbart wurde, ...

... fragt die Oma dann doch nochmal zur Sicherheit nach, ob der Platz auch
"Raucher" sei. Sie selber rauche ja nicht, aber ihr Fritz habe immer
geraucht und warum mit einer liebgewordenen Tradition brechen? Natürlich ist
der Platz "Nichtraucher". Also, das ganze Spiel von vorn, wobei auch
durchaus noch einmal alternative Züge diskutiert werden, während die
Warteschlange auf 10 Personen anwächst.

Damals, 1971, auf der Fahrt zur Hochzeit ihrer Tochter gingen die Fenster
nicht auf. Sie erinnere sich noch, als wäre es gestern gewesen, es war
unglaublich heiß. "Fräulein, gehen die Fenster in dem Großraumwagen auf?"
Uuuh, diese Frage hätte sie lieber nicht stellen sollen. "Der Wagen ist mit
automatischer Belüftung ausgestattet, Oma." So eine Unverschämtheit! Das
Fräulein solle ja nicht frech werden, sie, die Oma, müsse durchaus noch
nicht automatisch beatmet werden. Die 15köpfige Warteschlange nickt
zustimmend. Nein, nein, das gehöre schon zum Service. Alle Waggons seien nun
so konstruiert.

Nein, und entgegen der Fahrtrichtung, das ginge ganz und gar nicht, dabei
werde ihr immer übel. Da nütze es auch nichts, daß ein netter Zugbegleiter
hin und wieder nach ihr sehe. Also gut, bis Leipzig könne die Oma vorwärts
sitzen. Leipzig sei allerdings ein Kopfbahnhof. "Was heißt denn das,
Fräulein?" Ach so, nee, so ein neumodischer Schnickschnack - pah,
Fahrtrichtungswechsel! - das käme gar nicht in die Tüte. Sie wolle ja
schließlich hin und nicht wieder zurück fahren. Da lasse sie sich dann doch
lieber von ihrem Neffen hinfahren. Als Zweiter in der 20köpfigen
Warteschlange bringe ich meine Ansicht zum Ausdruck, daß dies wohl
angesichts derartiger Zustände wirklich das beste sei.

Also ich bin schon irgendwie für diese Seniorenkurse am PC. Die
Verbindungsanfrage der Bahn sollte elementarer Bestandteil dieser Kurse
werden.

Torsten
From: parkerp1ne@yahoo.com
Newsgroups: oecher.flohmarkt
Subject: S: Heiliger Gral

[SN: Zeilenumbruch repariert]
Suche obiges, Angebote mit Preisvorstellung bitte per Mail an
mich. Alternativ würde ich tauschen gegen das Leichentuch Christi in
gutem Zustand (nur einmal benutzt)

Paul
Newsgroups: de.etc.bahn.bahnpolitik
Subject: Re: Bezahlung Personal
From: martin.bienwald@gmx.de (Martin Bienwald)
Date: 22 Apr 2002 12:22:26 GMT
Message-ID: <aa0va2$457$2@news1.wdf.sap-ag.de>
Ronny Hick schrieb:

> Ist es wirklich erstrebenswert, in Mannheim zu wohnen?

Es gibt dort durchaus bezahlbare, schöne Wohnungen in hübschen Stadt-
vierteln. Die Innenstadt ist zugegeben eher häßlich, aber das hat man
anderswo auch. Ich kann durchaus ein paar nette, gemütliche und bezahl-
bare Kneipen und Restaurants empfehlen. Wer Pizza und Döner mag, bekommt
eine reichhalge Auswahl zu günstigen Preisen.

Der Ankauf eines extra großen Fahrradschlosses ist empfehlenswert,
sofern man ein Fahrrad hat und auch weiterhin haben möchte. Die
Mitglieder der Mafia sind weitgehend damit beschäftigt, sich gegenseitig
über den Haufen zu schießen, und kommen dem Nicht-Mafioso gewöhnlich
nicht in die Quere.

Der ÖPNV ist vergleichweise gut.

Allerdings ist die Luft in Mannheim m.W. die  schlechteste aller
deutschen Städte. Das kann ein Grund sein, dort nicht wohnen zu wollen.

... Martin 
From: Gerhard Schromm <gerhard.schromm@student.uni-ulm.de>
Newsgroups: de.comp.security.misc
Subject: Re: Typische Dateieindungen von schädlichen Mailattachements?
Date: Fri, 19 Apr 2002 23:48:38 +0200
Message-ID: <87k7r3qs09.fsf@msgid.hades.mathematik.uni-ulm.de>
On Fri, 19 Apr 2002, Hendrik Lipka wrote:
> On Fri, 19 Apr 2002 10:54:17 +0000 (UTC), lutz@iks-jena.de (Lutz
> Donnerhacke) wrote:
>>*lach* Du irrst.  Es gibt Bufferoverflows bei der Verarbeitung JPEGs
>>und die können auch in PDF eingebettet werden.
> Frage wir mal so: Gibt es denn ueberhaupt ein Dateiformat, welches
> sicher ist? Von plain paper mal abgesehen :)

Plain paper ist nicht sicher. Mit etwas Übung kann man damit eine
Halsschlagader aufschneiden.

SCNR Gerhard
Message-ID: <c17f01be.3dc1.e06e@RAINER.BILKINFO.de>
Date: Tue, 23 Apr 2002 16:05:10 +0200
From: r.kersten@BILKINFO.de> (Rainer Kersten)
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Jens Wahnes meinte am 22.04.2002:
> Ein Bekannter hat es regelmäßig geschafft, bei seinem Corolla im
> Tiefflug (A63/A61 Richtung Zivilisation) die Tachonadel deutlich über
> den Anzeigebereich zu bewegen. Fand ich recht beeindruckend.

A1 Eifel Richtung Köln. Geht eigentlich nur bergab. Nach ner
Viertelstunde isses soweit. Die Ente wird zum Sturzgeier. Ab
130 verschwindet die Tachonadel hinter einer hübschen
Blende.

_Das_ ist beeindruckend. Vor allem im Rückspiegel. Schon mal
ne links blinkende Ente auf der linken Spur gesehen? Alle
machen Platz, damit die weiter vorne auch mal lachen dürfen.

Gruss Rainer
Message-ID: <36f3df79.9500.246f@RAINER.BILKINFO.de>
Subject: Re: sinnlose Mails
Date: Wed, 01 May 2002 21:18:14 +0200
From: r.kersten@BILKINFO.de (Rainer Kersten)
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Matthias Kabel meinte am 30.04.2002:
> Sie wollte allerdings meinen Ratschlag, einfach durch die
> Benutzung des Funkgerätes die Besitzer herbeizulocken
> nicht folgen.

Düsseldorf, ca. 1985.
Heinrich-Heine-Allee. Zentraler Taxihalteplatz für die
Altstadt. Nix los. Drei elend lange Reihen Droschken
nebeneinander. Die Fahrer stehen in Grüppchen rum oder
sitzen bei Kollegen im Auto und quatschen.

Ich steige ins erste Taxi links. Kein Fahrer.

Ich guck in die Runde. Für die Karre scheint sich niemand
zuständig zu fühlen.

Ich warte 2-3 Minuten, dann wird mir das zu blöd. Ich gucke
nach der Ordnungsnummer (1234), warte eine Pause im Funk ab und
drücke die Taste.

Funk: <palaver>

Ich: Düdelüd!

F: <palaver>

I: Düdelüd!

Zentrale(Frau): Zwölfdreivier?

I: Wo ist der Fahrer?

Zentrale: ??? <anderes_palaver>

I: Düdelüd!

Z: Was ist denn, Zwölfdreivier!

I: Wo ist der Fahrer?

Z: Ja wie: "Wo ist der Fahrer?"

I: Ich bin der Fahrgast. Wo ist der Fahrer?

Z: <stille>

Funk: <gelaechter, bloede Bemerkungen>

Z(Mann): Zwölfdreivier?

I: Hört.

Z: Bei Ihnen soll der Fahrer fehlen?

I: Bestätigt.

Z: Was ist denn da los bei Ihnen?

I: Keine Ahnung.

Z: Wo sind Sie denn?

I: Auf dem Beifahrersitz.

Z: Nein... Äh... Wo steht das Auto?

I: Heinrich-Heine. Pole-Position.

Z: Und Sie sind der Fahrgast...?!

I: Bestätigt.

Z: Steckt der Schlüssel?

I: Der Wagen war nicht abgeschlossen.

Z: Steckt der Zündschlüssel im Zündschloss?

I: Bestätigt.

Anderer Fahrer: Dann fahr doch!

I: Ist OK. Ich stelle den Wagen am Kirchplatz dann hinten in
die Schlange. Das Geld lege ich auf den Fahrersitz. Den
Schlüssel lasse ich stecken. So wie hier.

Z: Moment mal...!

Es klopft hektisch aufs Dach. Der Fahrer reisst die Tür auf
und plumpst auf den Fahrersitz. Hochroter Kopf. Er hatte bei
einem Kollegen gesessen, sich auch köstlich über den
Funkverkehr amüsiert und zu spät begriffen, dass von
_seinem_ Auto die Rede war. Rundherum lachen sich Taxifahrer
halbtot.

Ich bin _sehr_ schnell nach Hause gekommen. Geld wollte er
keins.

Gruss Rainer

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