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Februar 2002

Message-ID: <qlri5use271m3dlshogg466t757k33mi96@4ax.com>
From: Christian Luetgens <christian.luetgens@t-online.de>
Newsgroups: de.etc.fahrzeug.auto
Subject: Re: Zugeparkte Ausfahrt - Abschleppen, Rechtslage?
Date: Thu, 31 Jan 2002 17:20:41 +0100

[Es ging um die Frage, wie man ein Auto, das einem die Ausfahrt versperrt,
entfernen kann. Der Fragesteller wohnt in der Nähe eines Friedhofs und der
Besitzer des im Wege stehenden Fahrzeugs war auf einer Beerdigung.]
Am Thu, 31 Jan 2002 15:46:56 +0100 schrieb Sven Scheid
<sven.scheid@gmx.de>:

>Geh auf den Friedhof und frag wem die Kiste gehört.

Normalerweise dem Verstorbenen, wird üblicherweise aus dem Nachlaß
bezahlt.

HTH.

Bye,
Christian
From: Holger Pollmann <hihp@uboot.com>
Newsgroups: de.soc.recht.misc
Subject: Re: Nachlese: Wie geht's denn jetzt mit dem Euro?
Date: 31 Jan 2002 22:25:05 GMT
Message-ID: <Xns91A7EE08E7DC8hihptreimwerkerde@130.133.1.4>
xaver.langbeen@freenet.de (Xaver Langbeen) schrieb:

> Das scheint eben nicht jedem klar zu sein :-)
>
> <Zeitungsmeldung>
> Neulich, bei einem Bäcker (oder so) in Belgien. Eine ältere Dame,
> offenbar deutscher Herkunft, sagt beim Bezahlen: "Bitte geben Sie mir
> deutsche Euros zurück, damit ich zuhause damit bezahlen kann."
> </Zeitungsmeldung>
>
> Wo leben solche Leute eigentlich?

Oh, hehe... ein Kumpel hat letztens folgenden Dialog zwischen einer älteren
Dame (D) und einer Kassiererin (K) im Supermarkt mitgehört?
K: "Zahlen Sie in DM oder in Euro?"
D: "In DM natürlich..."
K (freundlich): "Haben Sie sich denn auch schon Euro besorgt?"
D: "Nee... ich glaube, hier bei uns auf dem platten Land wird sich das
nicht durchsetzen... also, ich bleibe jedenfalls bei der DM..:"

(Das ganze war so um den 20. rum)
From: Peter Bouillon <bouillon@newton.rhein-neckar.de>
Newsgroups: de.etc.beruf.selbstaendig
Subject: Re: Kombilohn Schwachsinn oder was soll der Quatsch?
Message-ID: <a2fmop$lei$1@la3serv.rninet.de>
Wolfgang Obst <wobst@ctgobst.de> wrote:
> [Ein Wirtschaftsweise] sagte, daß den momentan ca. 4,3 Mio.
> Arbeitslosen rund 1 Mio. offene Stellen gegenüberstehen.
> Nun kommt für mich dann schon die Frage auf, warum diese
> Million offener Stellen nicht besetzt werden (können).

Ich vermute da folgenden Mechanismus:

Nehmen wir eine Firma, die Qwurxel baut und verkauft.  Sieben
Qwurxelbauer hat sie schon.  Das Geschäft läuft gut, und deswegen
möchte sie einen weiteren einstellen.

Nun ist Qwurxelbau (nehmen wir das mal an) ein spezialisiertes
Geschäft.  Man braucht Spezialkenntnisse und viel Training, um
gut darin zu sein.  Und (nehmen wir das auch mal an) der Markt
für die Qwurxelbauer hat sich inzwischen gedreht.  Angestellte
dieses Kalibers werden überall gesucht, und deswegen ist ihr
Marktwert, vulgo: ihre Lohnforderung, ziemlich hoch.

Das Problem ist: unsere Firma kann und mag die neuen Preise
nicht bezahlen.  Wenn sie es nämlich täte, müßte sie ihren
vorhandenen Kräften denselben Lohn geben wie dem zugekauften
Arbeitnehmer.  Sie ist jedoch insgesamt ziemlich froh darüber,
sieben Mitarbeiter für weniger Geld am Arbeiten zu haben, als
deren Marktwert entspricht.  Deswegen ist es ihr lieber, die
achte Stelle bleibt offen, als die achte Stelle hebt das
Lohnniveau aller bei ihr angestellten Qwurxelbauer an.

In einer etwas größeren Firma, die einen Betriebsrat hat, wird
die Angelegenheit noch schlimmer.  Unsere hypothetische Firma
hat dann neben Qwurxelbauer auch noch Flippenstecker.  Nun gibt
es (mal angenommen) Flippenstecker zwar an jeder Straßenecke,
aber irgendeine Gewerkschaft hat entschieden, daß die beiden
Tätigkeiten gleich einzutarifieren seien, da ihr Arbeitsinhalt
"vergleichbar" sei (was immer darunter verstanden werden soll).
Nur um also gute Qwurxelbauer marktgerecht einkaufen zu können,
müßte die Firma die Gehälter aller Flippenstecker anheben.

Am ehesten reagiert die Firma dann mit einem Kompromiß:  Die
Gehälter für beide werden nur ein _wenig_ angehoben.  Flippenstecker
einzustellen geht anschließend auf gar keinen Fall, da sie ja
schließlich jetzt zu teuer sind.  Qwurxelbauer werden nur dann
geholt, wenn sich zufällig irgendein mittelmäßig-schlechter findet,
der trotz des zu niedrigen Gehalts bereit ist zu kommen - ansonsten
bleibt die Stelle offen.

Die Konsequenz ist eben eine Millon unbesetzter Arbeitsstellen
für Qwurxelbauer -- während vier Millionen Flippenstecker daneben
stehen und nichts zu tun haben.  Bezahlen tut die Zeche der Staat.

P.

Gruß
Peter
From: Ozan Ayyüce <ozay@gmx.net>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.talk.tagesgeschehen
Subject: Re: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
Date: Tue, 15 Jan 2002 15:01:16 +0100
Message-ID: <a21co0$23m$1@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE>
> > Ältere Zahlen lassen vermuten, daß der Klapperstorch die Babys bringt,
> > denn es besteht ein proportionaler Zusammenhang zwischen
> > Storchenpopulation und Geburtenrate!
> >
>
>
>            Niedrigere Löhne  -------->  Weniger Kaufkraft
>                  /|\                           |
>                   |                            |
>                   |                            |
>                   |                            |
>                   |                           \|/
>             Weniger Arbeit               Weniger Absatz
>                    -                           /
>                   |\                          /
>                     \                        /
>                      \                     |/
>                       \                     -
>                         Weniger Produktion
>
>
> Kannst du das mit den Störchen vergleichbar belegen ?


  Klapperstörche fliegen -----> Männer gucken in die Luft
         /|\                              |
        / | \                             |
          |                               |
          |                             \ | /
          |                              \|/
    Kinder füttern               Männer rennen Frauen
    Klapperstörche                  über'n Haufen
           \--                           /
           |\                           /
           | \                       | /
              \                      |/__
               Mann&Frau verlieben sich
                  und kriegen Kinder

Q.E.D.

Ozan
From: Ingo Nadzeyka <jeacht@gmx.de>
Newsgroups: oecher.computer
Subject: Re: F: AOL-CD
Date: Sat, 02 Feb 2002 14:43:40 +0100
Message-ID: <3C5BED0C.D3A22611@gmx.de>
Christian Feldmann schrieb:

> ich bekomme zig von diesen AOL-Test-CD.
> Ist es ratsam die mal auszutesten?

Ja, ist es. Ich kenne keine besseren Untersetzer für Bierflaschen etc.

> Welche Erfahrungswerte habt ihr mit AOL-Test-CDs?

Die Leute zögern meistens ein bisschen ihre Flasche auf den Dingern
abzustellen. Aber sobald sie das AOL Logo sehen, sind alle Ängste
überwunden.

Ingo
From: Matthias Kabel <matthias@tyche.de>
Newsgroups: de.alt.sysadmin.recovery
Subject: Re: Kreativer Einsatz von moderner Technik
Date: 04 Feb 2002 13:39:47 +0100 
Marc Haber <mh+usenet0113@zugschlus.de> writes:

> Matthias Kabel <matthias@tyche.de> wrote:
> >Mein Bruder hat mal zwei Semester E-Technik in Karlsruhe gemacht, er
> >meinte, es gäbe nur wenige Frauen und die sähen auch so aus.
>
> Die beiden attraktivsten Frauen, die mir in 26 Semestern Uni Karlsruhe
> über den Weg gelaufen sind, waren Informatikerin und E-Technikerin.

Nach 26 Semestern E-Technik kommt einem wahrscheinlich jede Frau
attraktiv vor.

Matthias
From: Klaus Wagner <k.wagner.mm@t-online.de>
Subject: Re: OT Controlling
Newsgroups: de.etc.beruf.misc
Date: Sat Feb  2 09:47:28 2002 +0100

SN: Zeilenumbruch korrigiert
Zu diesem Thema fand ich die folgende Geschichte
(falschen Zeilenumbruch bitte ich zu entschuldigen)

Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben
Bergen. Tag für Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der
Zwerge war rechtschaffen, fleissig und achtete den Anderen. Wenn einer
von ihnen müde wurde, so ruhte er sich aus, ohne daß die Anderen
erzürnten. Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die
Anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft
war, aßen sie einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett.  Am siebten
Tage jedoch ruhten sie.

Doch eines Tages meinte einer von ihnen, daß sie so recht nicht
wüßten, wieviel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu
zählen, die sie Tag für Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er
so mit Zählen beschäftigt war, schufteten die Anderen für ihn
mit. Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, daß er nur
noch zählte und die Hacke für immer beiseite legte. Nach einer Zeit
hob ein Murren an unter den Freunden, die mit Argwohn auf das Treiben
des Siebten schauten. Dieser erschrak und verteidigte sich, das Zählen
sei unerläßlich, so sie denn wissen wollten, welche Leistung sie
vollbracht hatten und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon
zu erzählen. Und weil er nicht erzählen konnte, während die Anderen
hackten und hämmerten, so legten sie alle ihre Schaufeln beiseite und
saßen am Tisch zusammen. So entstand das erste Meeting. Die anderen
Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber schüttelten die
Köpfe, weil sie es nicht verstanden.  Es dauerte nicht lange und der
Controller (denn so nannte er sich fortan!)  forderte, die Zwerge, die
da Tagein, Tagaus schufteten, mögen ihm ihre Arbeit beweisen, in dem
sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten über die Menge Goldes, die sie mit
den Loren aus dem Berg holten. Und weil er nicht verstehen konnte,
warum die Menge schwankte, so berief er einen unter ihnen, die Anderen
zu führen, damit der Lohn recht gleichmäßig ausfiele.Der Führer nannte
sich Manager und legte seine Schaufel nieder.  Nach kurzer Zeit
arbeiteten also nur noch Fünf von ihnen, allerdings mit der Auflage,
die Arbeit aller Sieben zu erbringen. Die Stimmung unter den Zwergen
sank, aber was sollten sie tun? Als der Manager von ihrem Wehklagen
hörte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die Teamarbeit.
So sollte jeder von ihnen gemäß seiner Talente nur einen Teil der
Arbeit erledigen und sich spezialisieren. Aber ach! Das Tagewerk wurde
nicht leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wußten die
Anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit ihres Nächsten nicht
kannten. So entstand der Taylorismus.  Als der Manager sah, daß es
schlecht bestellt war um seine Kollegen, bestellte er einen unter
ihnen zum Gruppenführer, damit er die Anderen ermutigte. So mußte der
Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer verlassen.  Leider legte
auch der Gruppenführer, der nunmehr den Takt angab, die Schaufel
nieder und traf sich mit dem Manager öfter und öfter zu Meetings. So
arbeiteten nur noch Vier.

Die Stimmung sank und damit alsbald die Fördermenge des Goldes.  Als
die Zwerge wütend an seine Bürotür traten, versprach der Manager
Abhilfe und organisierte eine kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich
die Zwerge zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachließ,
fand die Fahrt am Wochenende statt.  Und damit die Fahrt als
Geschäftsreise abgesetzt werden konnte, hielt der Manager einen langen
Vortrag, den er in fremdartige Worte kleidete, die er von einem
anderen Manager gehört hatte, der andere Zwerge in einer anderen Mine
befehligte. So wurden die ersten Anglizismen verwendet.

Eines Tages kam er zum offenen Streit. Die Zwerge warfen ihre kleinen
Schaufeln hin und stampften mit ihren kleinen Füßen und ballten ihre
kleinen Fäuste.  Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue
Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten. Der Manager nannte das
Outsourcing.  Also kamen neue Zwerge,die fremd waren und nicht recht
in die kleine Gemeinde paßten.  Und weil sie anders waren, mußte auch
für diese ein neuer Führer her, der an den Manager berichtete. So
arbeiteten nur noch Drei von ihnen.

Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und
weil zwei verschiedene Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene
Abteilungen nötig werden ließen, die sich untereinander nichts mehr
schenkten, begann, unter den strengen Augen des Controllers, bald ein
reger Handel unter ihnen. So wurden die Kostenstellen geboren.  Jeder
sah voller Mißtrauen auf die Leistungen des Anderen und hielt fest,
was er besaß.So war ein Knurren unter ihnen, daß stärker und stärker
wurde.

Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr
schlecht als recht. Als sich die Manager und der Controller ratlos
zeigten, beauftragten sie schließlich einen Unternehmensberater. Der
strich ohne die geringste Ahnung hochnäsig durch das Bergwerk und
erklärte den verdutzten Managern, die Gründe für die schlechte
Leistung sei darin zu suchen, das die letzten Beiden im Bergwerk
verbliebenen Zwerge ihre Schaufeln falsch hielten. Dann kassierte eine
ganze Lore Gold und verschwand so schnell, wie er erschienen war.

Während dessen stellte der Controller fest, daß die externen
Mitarbeiter mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten und
überdies die Auslastung der internen Zwerge senkte. Schließlich
entließ er sie. Der Führer, der die externen Mitarbeiter geführt
hatte, wurde zweiter Controller.

So arbeitete nur noch ein letzer Zwerg in den Minen. Tja, und der
lernte in seiner kargen Freizeit, die nur noch aus mühsam errungenen
abgebummelten Überstunden bestand, Schneewittchen kennen, die ganz in
der Nähe der Mine ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei ihr den
Siff und verreckte elendig.

Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenführer und Controller
aber fanden sich mit großzügigen Summen gegenseitig ab und verpissten
sich, um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland und diese
deprimierende, aber wahrheitsgetreue Mär ist aus.


Gruß
Klaus

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