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März 2002

From: Dirk Mertens <dimes@web.de>
Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Subject: Re: Töne usw.
Date: Fri, 15 Mar 2002 08:23:14 +0100
Message-ID: <a6sb57.mo.1@hamster.winkhaus.de>
Christian Rentrop verfasste am Wed, 13 Mar 2002 17:49:09 +0100
folgende Zeilen...

> Mir hat mal vor Jahren ein Kumpel erzählt (bei Eurer Diskussion über den
> braunen Ton fiel's mir wieder ein), daß es eine Art Körperfrequenz gäbe, die
> dafür sorgt, daß jemand, der dieser Frequenz ausgesetzt ist, binnen einiger
> Stunden verstirbt.
> Angeblich soll sowas im ersten Weltkrieg verwendet worden sein, so eine Art
> riesige Boxen auf LKW geschnallt, die dann diese (unhörbare) Frequenz
> abgespielt und damit den Feind ausser Gefecht gesetzt haben sollen.

Du meinst die Loveparade, oder?


Grüße
Dirk
Date: Thu, 14 Mar 2002 13:43:57 +0100
From: Elmar Meichsner <elmar_meichsner@hotmail.com>
Newsgroups: de.soc.drogen
Subject: Re: Protokoll eines Bucheinkaufes
> Also ich kauf mir meine Bücher ab sofort nur noch im
> $local-headshop. Ist
> mir echt zu dämlich. Schonmal wer was ähnliches oder so?

Ich habe ähnliches erlebt, als sich ein Apothekenkunde vor mir sein
Suchtgiftrezept einlösen wollten. Ich stand harmlos in der Schlange,
dann zwei Kunden vor mir: ein Erwachsener mit einem Ritalinrezept.

Kunde: Hier ist mein Rezept!
Apo: Danke. Hmmmmmmm. Was? Ritalin??? Sind Sie das, auf den das Rezept
ausgestellt ist? [der Tonfall des Apothekers ändert sich von
geldverdienenwollend-freundlich zu seltsam-pikiert]
Kunde: Ja, das bin ich. Ist etwas nicht in Ordnung?
Apo: Wer hat ihnen denn DAS verordnet???? Amphetamine sind doch
vollkommen obsolet, die sind VERALTET!!! Gegen was bekommen Sie denn
das Ritalin??? Hmmmm?
Kunde: *stammel* äh, na, meine Ärztin hat mir das verordnet!
Apo: Das kann ich Ihnen so aber nicht geben!
Kunde: Wieso?
Apo: Das wird normalerweise nur an Kinder verabreicht. Bei Erwachsenen
führt das zur SUCHT!!! Sie machen sich ihre Gesundheit damit kaputt,
wissen Sie das eigentlich?
Kunde: *verwirrt und ängstlich* Meine Ärztin hat mir das aber
verordnet...
Apo: Also vorrätig hätten wir das Suchtgift sowieso nicht. Das müßte
bestellt werden. Außerdem kann ich ihnen das selber auch gar nicht
aushändigen, das muß der leitende Apotheker tun. Nur der ist
suchtgiftbefugt. Das Ritalin ist nämlich ein SUCHTGIFT!!!!!
Kunde: *beschämt* [schweigt betroffen]
weitere Kunden: empörte Blicke auf den "Suchtgift-Abzocker", Gemurmel.
Stigmatisierende Blicke. Wenn Blicke töten könnten, der Kunde wäre
jetzt dreimal hintereinander gestorben.
Apo: Herr Scholz, kommen Sie bitte mal? Hier ist jemand, der will sich
ein Suchtgift abholen!
Herr Scholz (vermutl. leitender Apotheker?): [übernimmt den Fall] Also
Sie möchten ein Suchtgiftrezeot einlösen? Ah ja! Umn was geht es denn?
weitere Kunden: mittlerweile ist die ganze Apotheke blockiert, der
Fall zieht sich hin, andere wartende Kunden werden langsam ärgerlich.
Nachdem das Wort SUCHTGIFT nun mehrmals erschallte, sind auch die
letzten Kunden wie elektrisiert und beäugen den Kunden, der das Rezept
einlösen will. Der Kunde ist rot angelaufen.
Kunde: Das hat mir meine Ärztin verordnet!
Scholz: Ah ja! Wer ist denn ihre Ärztin??? [schaut gleichzeitig
äußerst mißtrauisch auf den Artzstempel am Suchtgiftrezept, hält das
Rezept vom Kunden weg, wie ein Corpus delicti]
Kunde: Na, äh, die Frau... äh, Frau Dr. Semmel!!!!!
Scholz: Ah ja!!! [beäugt wieder sekundenlang mißtrauisch das Rezept,
dann sekundenlanges Schweigen. Schaut bedeutungsvoll zu den anderen
angestellten Apothekern und zieht die Stirn kraus.] Dann wollen wir
mal schauen! Das Rezept ist gestern ausgestellt, wissen Sie, daß Sie
Suchtgiftrezepte immer sofort einlösen müssen?
Kunde: Äh, wieso, ist das etwa schon zu spät???
Scholz: [vielsagender, abstrafender Blick, jedoch keine Antwort]
Kunde: [wartet]
andere Kunden: starren auf den "Drogensüchtigen", der da offenbar den
Giftschrank der Apotheke plündern will *igitt, pfui*
Scholz: schreitet nach hinten, verschwindet für längere Zeit
andere Kunden: beschweren sich wegen der Verzögerung
Apotheker: Da kann ich nichts machen, das ist ein SUCHTGIFTREZEPT, das
kann dauern. Bitte warten sie noch einen Moment!
Kunde: [ihm ist die ganze Sache unheimlich peinlich]
Scholz: [kommt nach einer Minute zurück, hält tatsächlich eine
Schachtel Ritalin in der Hand - das Medikament ist also doch vorrätig]
So. Das ist also für Sie??? Haben Sie denn Kinder??????!!???
Kunde: Nein, wieso? Das Medikament ist für mich!
Scholz: So etwas bekommen eigentlich nur KINDER!!! Ich persönlich
finde es verantwortungslos, daß ihnen ein ARZT so etwas verordnet. Das
ist ein SUCHTGIFT!!!!! Sie können davon sehr leicht abhängig werden!!!
Wir sind eigentlich eine Apotheke, die Wert legt auf Gesundheit, und
ihre Kunden nicht schädigen möchte.
Kunde: [vollkommen betroffen, glaubt seinen Ohren nicht]
Scholz: Aber wir sind ja leider gezwungen, ihnen eh das Suchtgift
auszuhändigen. Ich tue es mit einem unguten Gefühl. Wissen Sie denn
überhaupt mit der Dosierung bescheid???
Kunde: [ängstlich] Ja!
Scholz: Also sie nehmen die Tabletten SECHS mal täglich!?!? [guckt
vollkommen konsterniert auf den Verordnungsvermerk zur täglichen
Dosis] Das ist ja die erlaubte HÖCHSTDOSIS!!!!!!!!!!
Kunde: So wie es mir meine Ärztin verordnet hat.
Scholz: Ah ja. Nun ja. [stöhnt laut]
andere Kunden: schauen gebannt diesem Spektakel zu, werden zwar
inzwischen von einem anderen Hilfsapotheker weiterbedient, wollen aber
unbedingt weiter dem Schauspiel lauschen
Kunde: erhält nun endlich sein Ritalin
andere Kunden: fixieren empört den Suchtgiftempfänger
Kunde:[schleicht sich aus der Apotheke]

Passiert in Wien im Februar
From: Stefan Denker <StefanDenker@gmx.de>
Newsgroups: de.alt.talk.kasper
Subject: Re: Alles Luege!
Date: 14 Mar 2002 22:26:21 +0100
Message-ID: <871yem6dtu.fsf@Daniel.dn-kr.de>
Mickey Kottenhahn <mickey@kasperhausen.de> writes:

[Eheversprechen]
> Obwhohl, so schwierig war es wirklich nicht. Im Grunde genommen genügte
> ein einfaches Programm, dessen zentraler Algorithmus in etwa
> repeat
>   say "Willst du mich heiraten?"
> until Antwort="Ja"
> lautet.
> Und ja, in manchen Fällen scheint dieser Algorithmus ja wirklich zu
> terminieren.

Hmm.. Aber in den meisten Fällen würdest du wohl verhungern. Ich würde
daher einen etwas differenzierten Algorithmus nehmen:

var
Angebetete : TWeibchen;
Child      : TChild;

begin
repeat
  Angebete.send "Willst du mich heiraten?"
  if not (Angebetete.Antwort='JA') then
  begin
    self.gehe_einen_saufen;
    self.randaliere_in bar;
    try
       self.hide_from_police;
    except
      on fallenfromCliffError self.alive=false;
      on gotcaughtError Police.takemoney(self.purse);
      on AnyotherError hideError(reallyfast);
    end;
  end;
until (self.age > 40) or (Angebetete.Antwort='Ja');
repeat
   if (self.attachedtoprocess(Angebetete)) then
   begin
     Wife := Angebetete;
     Child := new TChild(self, Wife);
     self.buildhouse(borrowmoney(bank));
   end;
self.workhard;
until self.herzinfakt or not self.alive;

Ungefähr so.
Meint ihr, ich kann mich damit auf der CeBit vorstellen? Ob ich dann
Chancen auf nen Job habe?

Stefan
Subject: Re: Sporthaus
Date: 18 Mar 2002 15:08:38 GMT
From: Benedikt Rosenau <rosenau@raven.addict.de>
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
budelmann@drkaiser.de (Florian Budelmann) schrieb:

[...]

> Tja, wir sind eben ein mustergueltiges Beispiel fuer dialektfreie deutsche
> Hochsprache unter den Einwohnern. Da wird nicht jeder reingelassen.
> Wahrscheinlich gibt es deswegen auch keine Uni: man stelle sich vor,
> Studenten aus Sachsen, dem Rheinland und Schwaben waeren hier eingefallen.
> Grausamer Gedanke.

Der Legende nach sollte im Kurfuerstentum Braunschweig-Lueneburg
(faelschlich nach der Provinzstadt Hannover benannt) sowohl ein
Gefaengnis als auch eine Universitaet gebaut werden. Als Standorte
waren Celle und Goettingen angedacht.

Celle hatte die erste Wahl. Der Rat der Stadt waehlte das Gefaengnis
mit der Begruendung, dass die Studenten ohnehin dort landen und so
die Buergerstoechter Jungfrauen bleiben.
   Benedikt
From: Florian-Wolfgang Stock <f.stock@tu-bs.de>
Subject: DVD & Frauen
Newsgroups: de.rec.film.heimkino
Date: 18 Mar 2002 16:46:08 -0700
Message-ID: <a75240$bdb$05$1@news.t-online.com>
Hallo,

ich habe gerade von einem Freund eine E-Mail bekommen, die so lustig
ist (und in der sich bestimmt jeder Heimkinofreund wiedererkennt),
dass ich sie nicht zurückhalten kann:

"Meine Freundin ist was wunderbares. DVDs auch. Und manchmal scheinen
diese 2 tollen Geschöpfe nicht kompatibel zu sein, zumindest was das
Verständnis von IHR meinen kleinen Lieblingen gegenüber angeht,
während die Scheiben SIE voll und ganz tolerieren.

Als ich vor 2 ? Jahren auf DVD umstieg, war mein Leben schon von
Filmsucht geprägt, die SIE zu teilen gezwungen war. Unzählige
VHS-Kassetten zierten meine Regale, ein Mix aus original englischen
Tapes und kopierten Synchros zog sich durch meinen Hausstand. Und als
das kleine Wunderkind in die Regale kam und man von 'Nie mehr
Bandsalat' und 'Nie mehr Drop-Outs' träumte, da schweifte des öfteren
mein Blick über die Werbeanzeigen - doch anfangs war mein Geiz noch
größer als die Gier.

Eigentlich trieb SIE mich in den Ruin, denn sie war es, die den
Philips 700 beim Mediamarkt entdeckte, zusammen mit 3 DVDs für damals
unglaubliche 588 DM. Und SIE fuhr mich damals sogar dorthin, begleitet
mit den Worten 'Kauf ihn dir doch, wenn dir soviel daran liegt' (und
wohl auch, weil ich so sehnsüchtig und schmachtend auf die Anzeige
geschaut hatte). Hätte SIE damals geahnt, was auf SIE zukommen würde,
hätte SIE mir eher den eigenen Autoschlüssel versteckt und die
EC-Karte in den Gully geworfen.

Es kam wie es kommen musste, die Liebe war eine auf den ersten Blick.
Ungläubig berührten meine Hände das erste Mal zärtlich die sanft
silbrig schimmernde Oberfläche der kleinen Scheibe und SIE beklagte
sich des öfteren, das dieser erste Kontakt von mehr Zuneigung und
Verliebtheit geprägt war, als der mit IHR (was ich strikt leugne). Den
ersten 3 beigelegten Scheiben folgten in schneller Abfolge und binnen
2 Wochen 10 weitere, was SIE zu der Frage verleitete, wieviel ich denn
beabsichtigen würde, pro Monat zu kaufen. Die leichtfertige Aussage '1
pro Woche' wird mir auch heute noch bei Streitereien permanent als
Beispiel dafür vorgehalten, wie inkonsequent und launisch ich bin und
wie wenig ich meine Versprechungen IHR gegenüber einhalte.

Es kam wie es kommen musste - und aus einem 38er Fernseher mit
Mono-Videorekorder wurde ein DVD Spieler mit 82er 16:9 Apparat plus
5.1 Receiver plus Surround Boxen. Beim Kauf des neuen Fernsehers war
SIE noch dabei, den Rest konnte SIE nicht mehr ertragen und
ungläubiges Kopfschütteln begleitete die improvisierte Vorstellung
meiner neuen Errungenschaften.  Als ich ihr erzählte, wieviel allein
das optische Kabel gekostet hat, welches meinen Player mit dem
Receiver verbindet, wollte SIE einen Antrag auf Entmündigung stellen
und meine Eltern bitten, diesen zu unterschreiben.  IHRE Absicht wurde
noch mehr bekräftigt, als ich IHR bekanntgab, dass ich meinen Player
codefree schalten lassen wollte. Mein Kaufargument von damals, welches
auf der Tatsache beruhte, dass ich den Kauf der Maschine auch der
Möglichkeit unterwarf, dass ich nun über englischen und deutschen Ton
verfügen würde, kam wie ein Bumerang an meinen Kopf geflogen und traf
mich auf der argumentativen Seite meines leicht verwundbaren und von
Sucht ausgemergelten Körpers schwer. Der Einwand, dass es halt Filme
gäbe, die ich haben wollte und nicht haben könne, solange ich nicht
RC1 DVDs abspielen konnte, wurde mit den Worten beantwortet: 'ICH will
auch Johnny Depp und bekomme ihn nicht!' Nun, Tatsache ist - Johnny
Depp verweilt immer noch mit Vanessa Paradis in Paris und zeugt
Kinder, aber mein Baby wurde codefree geschaltet.

Ein weiteres Problem ergab sich aus den Folgen dieser Umstellung,
nämlich dass die Zusendung von Postpaketen leider sehr viel
auffälliger ist, als das Einschmuggeln der kleinen Hüllen unter dem
Regenmantel in die Wohnung.  Und es kamen viele Sendungen und sie
waren stets von Worten begleitet. IHRE Kommentare gingen von 'Schon
wieder' über 'Langt's jetzt nicht langsam mal' und 'Wann willst du
denn das alles gucken' bis hin zu 'Ich glaub, jetzt bist Du
vollständig übergeschnappt'. Erwähnen muss ich noch, dass ich nicht
mit IHR zusammen wohne, und hätte SIE das ganze damalige Ausmaß
kennengelernt, welches sich über 7 Tage pro Woche erstreckte, dann
würde ich diese Zeilen wahrscheinlich auf einer
Anstaltsschreibmaschine unter Aufsicht eines Pflegers schreiben.

Meine Absicht, IHR zu unterbreiten, einen neuen Player zu kaufen,
obwohl der alte noch nicht einmal 1 ? Jahre alt war, war von sehr
langer Hand geplant.  Obwohl ich diverse kulinarische Ausflüge
finanzierte, einen Shopping Trip auf die Beine stellte, der mit der
Übergabe eines Kuverts an SIE begann, in dem sich ein nicht
unwesentlicher Betrag befand und ich auch mit überdurchschnittlich
häufigen Zärtlichkeiten nicht hinter dem Berg hielt, war der
Gesichtsausdruck von IHR bei Bekanntgeben nur mit dem meines Vaters
vergleichbar, als ich ihm eröffnete, dass ich Lehrer werden wollte.
Meine Argumentation, dass ich mit einem neuen Sony alle
Zwangsuntertitel ausschalten könnte wurde zwangsläufig durch die
Antwort auf die Frage erschüttert, wieviel DVDs mit Zwangsuntertiteln
ich denn hätte. Als ich mit der Zahl 15 noch hemmungslos übertrieb (es
werden wohl in Wahrheit ca.  10 gewesen sein), war ich froh, dass die
Messer sorgfältig verstaut in der Küchenschublade lagen und ein
gewisses Zucken in IHREN Augen sagte mir, dass SIE diese Beziehung
überdachte. Auch der Hinweis, dass man zusätzlich noch die User
Prohibitions abschalten könne, hielt SIE nicht davon ab, mir mit
diesem Blick zu verstehen zu geben, dass SIE mich für die Ausgeburt
des grenzdebilen Süchtigen hielt, der dringend auf therapeutische
Hilfe angewiesen sei, die aber wahrscheinlich vergebens ist. Natürlich
verheimlichte ich IHR, dass der Player bereits bestellt war und
natürlich wurde die Preisauskunft geringfügig korrigiert (ca. 50 %)
und natürlich beeilte ich mich IHR zu sagen, dass mich diese neue
Errungenschaft wesentlich ausgeglichener machen würde, was ja auch
unsere Beziehung festige. Doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass
all mein Bestreben, IHR diese Ausgabe als lebensnotwendig zu
verkaufen, irgendwo im Sande verlief.  Eine kleine Besänftigung fiel
mir dann doch auch noch ein - ich überlies IHR meinen 'alten' Player
fürs Schlafzimmer, natürlich nicht ganz ohne Uneigennutz. Denn seitdem
drehen sich die Silberlinge auch bei IHR, auch wenn mit Monoton und
einem kleinen Fernseher die Voraussetzungen so sind, dass ich Filme
danach aussuche, welche mir nicht beim Betrachten durch entgangenen
Bombastsound und bildgewaltiger Szenerien die Tränen in die verwöhnten
Äuglein treiben.

Inzwischen haben sich die Vorwürfe, dass in meinem Regal IHR (?)
Cabrio stehen würde, langsam gelegt und kommen nur noch etwa einmal
pro Woche zum Vortrag. Auch die aus allen Ländern anrauschenden
Scheiben erwecken nicht mehr den Argwohn, den sie mal hatten - und
komischerweise bekomme ich auch immer nur - wenn überhaupt - an den
Tagen Lieferungen, an denen SIE da ist und sonst natürlich überhaupt
nicht. Selbstverständlich glaubt SIE mir das nicht und eine
Hochrechnung IHRERseits, welche SIE einmal anstellte, verwies ich ins
Reich der Fabel (da sie leicht untertrieben war). Meine Verweildauer
in Mediamärkten u.ä. habe ich so trainiert, dass ich innerhalb von 5
Minuten mit einem fein ausgeklügelten Raster versuche, sämtliche
interessante Scheiben zu erfassen, um die mir zuteil gewordene Geduld
in Ermangelung anderer einkäuferischer Möglichkeiten, die ein
Elektronikmarkt nunmal nicht bietet, nicht unnötig zu strapazieren.

Mittlerweile ist es soweit, dass SIE 5.1 nicht mehr für meine
Examensnote hält, bei 16:9 nicht mehr '1 Rest 7' sagt und nach dem
Verreiben von Niveasalbe auf die Finger nicht unmittelbar danach auf
die Unterseite meiner kleinen silbernen Lieblinge fasst, um diese auf
den Plattenteller des Schubers zu werfen, dass sich der geplagte
Datenträger noch einmal kurz aufbäumt, bevor er in der dunklen Kammer
verschwindet. Nur bei folgenden Dingen hat SIE immer noch entschiedene
Defizite.

- SIE kann Filmen absolut nichts abgewinnen, die in original
kantonesisch mit englischen Untertiteln laufen. Meine Versuche mit
RING 1 und RING 2 verliefen sozusagen im Sande und seitdem ist Streik
in dieser Richtung angesagt.

- SIE findet Filmkommentare absolut sterbenslangweilig und SIE kann es
nicht verstehen, wie es einen abendländischen Kulturmenschen überhaupt
interessieren kann, einen Film zum zweiten Mal zu sehen, während ein
durchgeknallter Regisseur und ein Kameramann davon erzählen, welches
Skriptgirl sie wann wo beglückt haben.

- IHR Lieblingsfilm ist 'Outbreak' - und dass der keinerlei Extras
hat, findet SIE so unwichtig wie die Testikeln des Papstes.

Ich glaub, damit muss ich leben!"

Flo"dessen Freundin Shrek Outbreak vorzieht"rian
From: Andreas Riedel <andreas.riedel@hrz.tu-chemnitz.de>
Newsgroups: de.comp.security.firewall
Subject: Re: Ports
Date: 18 Mar 2002 20:27:28 GMT
Message-ID: <slrna9cjdg.a8o.andreas.riedel@tmn.csn.tu-chemnitz.de>
Capsad schrieb:
> könnt ihr mir sagen, welche Ports man geschlossen halten sollte, und
> welche offen bleiben können??

Wirf eine Münze 2^17 mal, je einmal für jeden Port TCP und UDP. Fällt
Zahl --> ACCEPT, fällt Wappen --> REJECT. Wenn die Münze auf der Kante
stehen bleibt oder unters Bett rollt --> DROP.

Das ist die sinnvollste Antwort, die man bei anhand Deiner geposteten
Anforderungen geben kann.

Gruß
Andreas
Subject: Re: Newsserver
From: mirko.liss@web.de (Mirko Liss)
Date: Tue, 19 Mar 2002 21:03:07 +0100
Message-ID: <20020319200307.5E8.0.NOFFLE@mliss.myfqdn.de>
Newsgroups: arcor.help
Beate Goebel wrote:
>Holger Patzkowski wrote on Di, 19 Mrz 2002 17:52:50 GMT:
 [..Syntaxelemente Regulaerer Ausdruecke..]
>Du kannst Dir aber vielleicht vorstellen, dass ich mir die
>Einzelerklärung wohl merken kann und vielleict auch verstanden habe,
>trotzdem nicht in der Lage bin, selbst so etwas vernünftig zusammen zu
>stellen. Ich *komme* gar nicht erst darauf.

Mach Dir deswegen keinen Kopf. Regulaere Ausdruecke sind fuer jedes
menschliche Wesen voellig unlesbar. Waeren sie nicht so erstaunlich
effektiv, dann haette man sie bereits vor fuenfundzwanzig Jahren ins
Computermuseum verbannt.

Ich habe es laengst aufgegeben, sowas dokumentieren zu wollen.
Stattdessen fuege ich die Textmuster bei, mit denen ich den Regulaeren
Ausdruck jeweils getestet habe.

Denn man kann sie nicht lesen, man kann sie nicht verstehen. Man kann
sie auch nur in Vollmondnaechten schreiben und dann testen, ob sie
funktionieren.

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