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September 2002

From: Erik Meltzer <ermel@ermel.org>
Newsgroups: de.admin.news.groups
Date: Fri, 30 Aug 2002 17:49:16 +0200
Message-ID: <3D6F93FC.3E8CED8C@ermel.org>
Moin!

Michael Dahms wrote:
> Wo ist das Problem?

Das alte Problem: Wenn man über Gnarf, einen Seiher-Garglfarz
aus dem Genre Schrömpel, diskutieren möchte und die passende
Gruppe sucht, ist es nun mal halt undefiniert, ob nun
de.blubb.seiher.garglfarz, wo auch Garglfarze aus anderen
Genres on topic sind, die speziellere Gruppe ist oder eben
de.blubb.schroempel.misc, wo Schrömpel ganz allgemein
besprochen wird.

Und das ist eben auch durch Einrichtung einer neuen Gruppe
de.blubb.schroempel.garglfarz nicht zu lösen, denn Gnarf paßt
als Seiher-Garglfarz ja trotzdem prima in die Seiher-Hierarchie,
obwohl es da um Schrömpel geht.

Und wenn sich jetzt die Leute noch streiten, *ob* es in Gnarf
nun *wirklich* um Schrömpel geht und nicht vielleicht doch um
Tralala, schon gleich gar nicht.

Jetzt kann man sich natürlich beliebig lange streiten, ob nach
der Auflösung von de.blubb.seiher.gnarf nun ohne jede Frage
de.blubb.seiher.garglfarz oder selbstverständlich keine andere
als de.blubb.schroempel.misc die passende Auffanggruppe sei,
ob de.blubb.seiher.garglfarz.schroempel eingerichtet werden
sollte oder nicht vielleicht doch de.blubb.schroempel.garglfarz
oder ob nicht gleich die große Schrömpel-Reorg fällig ist,
bei der man dann auch gleich noch Tralala und Hastenichgesehn
mit Schrömpel unter einem neuen Hierarchienamen vereinigen
könnte.  Aber ob das so zielführend ist?

Das kommt eben davon, wenn eine Seiher- und eine Schrömpel-
Hierarchie nebeneinander existieren: an den Berührungspunkten
beider reibt sich's halt.

SCNR,
   Erik.
Message-ID: <8VgnHf1lQrB@flohbus.bonbit.org>
From: flohbus@flohbus.bonbit.org (claudia reinhardt)
Newsgroups: de.rec.tv.misc
Subject: Re: Der offizielle "TV-Duell" Thread
Date: 27 Aug 2002 22:03:00 +0200
Cornell Binder  <cobi@dafhs.org> meinte:

> Du möchtest die Bedeutung des Wortes "kaum" im Wörterbuch
> nachschlagen.

nein, moechte ich nicht, aber weil dus bist ...

*kaum* adv. (<9.jhd.). mhd. kum(e)[1], ahd. kumo[1] adv. 'mit muehe,
schwerlich', dazu das adjektiv ahg. kumig[1] 'kraftlos, muehsam'. die
grundbedeutung ist 'klaeglich' zu ahd. kumen[1], kumon[1][2], as.
kumian 'trauern, klagen'.

kluge, etymologisches woerterbuch

[1] ueber dem u liegt noch ein querstrich, aber ich weiss nicht, wie
ich den da hin kriegen soll.
[2] wie [1] nur fuers o.

> Anschließend tippst Du 150 Wörter zum Unter-
> schied zwischen "kaum" und "kein".

Der Unterschied zwischen "kaum" und "kein"

10 Die Worte "kaum" und "kein" bestehen aus jeweils vier Buchstaben,
20 und zwar aus zwei Vokalen, die eingeschlossen von zwei Konsonanten
30 sind. Der erste Buchstabe beider Worte ist voellig gleich, der
40 letzte beinahe, wie man am Wort "Sempf", soll heissen "Senf"
48 (heissen Senf kann man uebrigens besser vertragen als
58 eisgekuehlten), hoeren kann. Oder auch hier: "Den Keim kann man
68 kaun". Kein Wunder, liegen doch die beiden Buchstaben sowohl im
75 Alphabet als auch auf der Tastatur nebeneinander.

87 Kain ist das Gegenteil von Abel, quatsch, was schreib ich da? der
99 Bruder ist er. Dafuer ist kaum kein Pronomen, kein ist aber eines.
109 Eines der allerschoensten, moechte ich meinen, es gibt kaum ein
110 schoeneres.
121 Kaum kaummt aus der Wortfamilie der Adverbien und gilt dort als
131 schwarzes Schaf. Mal ehrlich, wer will schon mit so etwas
138 klaeglichem zusammen gesehen werden? Kain vielleicht, ansonsten
140 aber keiner.
150 Jetzt fehlen mir noch zehn Worte, dann habe ich hundertfuenfzig.

> Danke.

aber bitte doch, gerne geschehen.

claudia
Betreff: Re: Rekorde
Datum: Fri, 30 Aug 2002 16:07:27 +0000
Von: Ekki Plicht <ekki@plicht.de>
Foren: de.alt.talk.unmut
Nachrichten-ID: <ako5i0$a17$06$1@news.t-online.com>

[Submitter's note: Quoting ergänzt]
Axel Woelke wrote:
[...]
> >Damit reduzierst Du die Rekorde aber auf "Wer hat die größte Blase?"
> >oder "Wer hat den stärksten Schließmuskel?". N.b. ist eine 40stündige
> >Achterbahnfahrt fast genauso aussichtsreich für den Rekord der
> >sinnfreisten Beschäftigung wie eine 100tägige.

> Das Stichwort ist: "sinnfreie Beschäftigung"... also ein Riesenaufwand,
> Presserummel, peiliche Wichtigtuerei, und völlige Konzentration aller
> Kräfte auf ein Ziel, das in seiner infantilen Banalität eigentlich jedem
> halbwegs intelligenten Menschen die Schamesröte ins Gesicht treiben
> müsste, sollte er einmal bei dergleichen erwischt werden.
[...]

Damit hast Du den Alltag in vielen deutschen Firmen (vor allem Vertrieb &
Marketing) prima beschrieben. Hast Du etwa schon mal gearbeitet?

Ekki
From: superboch@feedbacksound.de (Martin Bochmann)
Subject: Bericht über die Tischreparatur
Newsgroups: de.talk.bizarre
Date:Fri, 16 Aug 2002 23:15:22 +0200
Message-ID: <1fh150h.13duwsw157bwmiN%superboch@feedbacksound.de>
Aufgrund des in <ai73q1$12beb5$12@ID-2339.news.dfncis.de> gegen mich
ergangenen Urteils, ich zitiere:

| Martin, wegen Beschädigung von detebe-Eigentum ergeht gegen Dich
| folgendes Urteil: Du wirst drei verschiedene Methoden ausprobieren,
| die Delle im Tisch zu reparieren, und über Deine Versuche binnen 14
| Tagen in detebe berichten.

nun mein Bericht.

Ausgangsvoraussetzung: Ich habe einen Tisch mit einer ausreichend großen
Delle vor mir.

Die erste Methode
=================

Ich nahm mir einen großen Hammer, prüfte ihn auf Härte und stellte fest,
daß er hammerhart war. Das ist bei einem Hammer durchaus zu begrüßen,
bei anderen Personen allerdings nicht immer.

Mit diesem Hammer platzierte ich wohlgezielte Stöße von unten an den
Tisch. Bzw. die Delle. Bei dieser Methode ist es wichtig, darauf zu
achten, daß die Stoßrichtung _entgegen_ der Eindellung gewählt wird,
viele Dellanfänger sollen da schon grobe Fe ler gemacht haben. Das
Ergebnis war zwar nicht mehr großdellig, allerdings ließen sich
kleindellige Spuren nicht ganz vertuschen. Zu diesem Behufe nahm ich ein
Hämmerchen, wie es Goldschmiede oder Orthopäden verwenden, um auch
kleindellige Partien zu entdellen. Durch gezielte Schläge gelang es,
auch kleinere Dellen zu entfernen, wenn auch leider nicht unsichtbar zu
machen.

Fazit: Diese Methode eignet sich in der ersten Phase sehr gut für
Grobmotoriker, in der zweiten sollte man allerdings ein gewisses
chirurgisches Gefühl haben, da es sonst zu unplanmäßigen Dellen (der
Fachmann sagt "Unellen" oder "Compaq") kommen kann.

Die zweite Methode
==================

Da ich letztens eine große Wanne gefüllt hatte, dachte ich über die
Kombination von Wanneninhalt und Delle nach. Da Tische ja bekanntlich in
erster Linie auf der Oberseite benutzt werden (Ausnahmen wie Hek-Tische
sollen hier nicht erwähnt werden.), würde wohl auch ein Ausspachteln
genügen. Bei der prak-tischen Arbeit stellte sich dann schnell heraus,
daß der Brockenanteil des Wanneninhaltes nicht zu hoch und vor allem
nicht zu sperrig sein darf. Bei dieser Methode sollte man also auf jeden
Fall einen Brockenzerkleinerer zur Hand haben, die es in jedem gut
sortierten Ent-Dell-Geschäft, vorzugsweise aber bei OBI gibt.

Im Verlauf der Entdelltests stellte sich allerdings heraus, daß ein
gewisser unangenehmer Geruch auftrat, der jedoch mit einem
handelsüblichen Auto/Wunder/Duftbaum gut zu überdecken war.

Fazit: Diese Methode eignet sich für Kinder, weil sie dem gewohnten
Matschspieltrieb entgegenkommt. Sie eignet sich nicht für Leute, die
nicht alle zwei Tage ihren Duftbaum austauschen wollen.

Die dritte Methode
==================

Bei dieser Methode, auch die "Umzugsmethode" genannt, geht der
Entdellende von gewissen naturgesetzlichen Konstanten aus:
- Bei jedem Umzug kommt etwas weg.
- Bei jedem Umzug findet man Dinge, die man längst weggeschmissen
  glaubte.
- Die Dinge, die einem am meisten bedeuten, kommen zuerst weg
- Kommen sie nicht weg, werden sie beschädigt
- Je mehr man bei diesen Dingen auf Sorgfalt achtet, desto mehr werden
  sie beschädigt.

Gerade die letzten beiden Punkte wollen wir uns nun zu Nutze machen. Man
plane also einen Umzug. In der Planungsphase muß ausdrücklich darauf
geachtet werden, daß die neue Wohnung zum genannten Termin bezugsfertig
sein soll. Dadurch stellt man sicher, daß sie es nicht ist.
Dann beauftrage man eine Umzugsfirma, von der viele Freunde und Bekannte
sagen, sie sei vertrauenswürdig, zuverlässig und preiswert.
Den freundlichen Mitarbeitern dieser Firma, wenn es denn soweit ist,
sage man, man hätte ein seltenes Kunstobjekt in seiner Wohnung. (Bitte
darauf achten, die richtigen Personen anzusprechen, oft genug ist es
vorgekommen, daß ein Umzugswilliger zehn Minuten mit seinem
Schlafzimmerschrank statt mit dem Möbelpacker geredet hat.)

Es handele sich dabei um einen Tisch, der von einem gewissen Joseph
Beuys höchstpersönlich eingedellt wurde, und daher _unbedingt_ im
Originalzustand im neuen Domizil ankommen möchte. Besonderen Augenmerk
sollen die Möbelpacker auf die Delle legen, damit sie auch nicht
entdellt würde.

Die freundlichen Mitarbeiter dieser Firma werden das selbstverständlich
[regional unterschiedlich] mit einem "Joh, Meester" quittieren und sich
anschließend einen Sch***dreck darum scheren. Besonders böswillige
Exemplare werden sich sogar extra bemühen, die Delle zu entfernen.

Falls der Tisch dann noch da ist, wird er mit Sicherheit keine Delle
mehr haben. Für extreme Fälle gibt es dann immer noch die Option. daß
die neue Wohnung noch nicht bezugsfertig ist.

Als letztes bleibt allenfalls noch, einmal über die Ex-Delle mit etwas
Farbe zu streichen.

Fazit: Diese Methode eignet sich hervorragend für Nomaden oder Leute,
die eh gerade umziehen wollen. Gerade experimentierfreudige Personen
werden von ihr angesprochen. Nicht geeignet ist sie für Menschen, die
den Pinsel immer flachsherum halten.

Die vierte (Bonus)-Methode
==========================

(Da ich Zahlen unter und über 42 nur ungenügend beherrsche, viel mir
erst heute auf, daß mein Urteil schon längst rechtskräftig ist. Deshalb
diese vierte.)

Aus Oma's Rezep'tbuc'h

| Bei Dellen im Tisch:
| Alten Tisch einfach wegschmeißen und neuen kaufen!


Martin, mir ist gerade jeglicher Humor vergangen, weil eine Horde Nazis
draußen vorbeigezogen ist. Ar***lö****
Subject: Re: Cembalo til salgs.
From: Enrico Bauer <enrico.bauer@myrealbox.com>
Date: 26 Aug 2002 12:38:30 GMT
Message-ID: <551fb71ecd7246b1443dca04d88fde19@ID-5349.user.dfncis.de>
Newsgroups: de.rec.musik.klassik
26.08 2002, Christian Panse:
> Na dann will ich mal mein gesammeltes Skandinavisch zusammennehmen...
> ;-)

Zum Glück, denn was ich mir zurecht gereimt hatte ;-)), sah anders aus:

>>> Cembalo til salgs.
> Cembalo zu verkaufen.

My cembalo still sucks! (Mein cembalo ist immernoch scheiße!)

>>> Jeg har et flamsk cembalo (Zuckenmann), bygget i
> Ich habe ein flämisches Cembalo (Z.) gebaut [in]

Jetzt hat Zuckenmann es flambiert.

>>> 1979, ett manual, 2x8'. Det har flyttbart klaviatur,
> 1979, ein Manual, 2x8'. Es hat schiebbare Klaviatur,

1979, ein Manual, 2x8' ist gebeugt. Die Klaviatur ist zerfleddert.

>>> slik at det er lett å skifte fra ny til gammel stemming.
> ...[so?] daß es ist leicht zu schalten von neuer zu alter Stimmung.

Der Rest liegt vergiftet im Schlick und gammelt erstaunlich.

>>> Jeg vurderer å selge det.
> Ich ... das [zu] verkaufen

Jetzt will ich das verkaufen.

>>> Vennlig hilsen
> Freundliche Grüße
>> (verstehe kein Wort)
> So besser  ;-) ?
> Trotzdem ist es hier offtopic.

ACK

Grüße
Enrico
Subject: Re: Huch, ist der schnell!
Date: Mon, 02 Sep 2002 10:38:09 GMT
From: Volker Gringmuth <volker@einklich.net>
Newsgroups: hamster.de.talk
Erik Meltzer (ermel@ermel.org) wrote:

> ein Nager auf Speed!  Jungs, ich weiß nicht, was Ihr mit
> dem gemacht habt, aber er ist um ein Mehrfaches schneller
> geworden, sowohl beim Hamstern als auch beim Servieren.

Das macht ein *hechel* verbesserter *hechel* Möhrenpuffer mit *hechel*
halbautomatischem *hechel* Wasserstandswächter und *hechel*
Vitaminpillen- *hechel* -dosierer mit 1-Mbit/s- *hechel* -Anbindung an
das *hechel* Laufrad. *hechel* Die Käfigstäbe sind *hechel* jetzt aus
*hechel* fuzzy-Bits *hechel* und wurden extrem sauerstoffarm *hechel*
kompiliert. *hechel* Der neue Returnstack *hechel* verarbeitet
Kleintierstreu *hechel* aller Hersteller *hechel* ohne die *hechel*
*hechel* üblichen *hechel* allgemeinen Schmutzverletzungen beim
*hechel* wöchentlichen Purgen. *hechel* *hechel* Der Salatport wurde
*hechel* mit einer 32-bit-Parallel-Pipeline *hechel* an das *hechel*
Häuschen gekoppelt und *hechel* wird von den Backen per *hechel*
*hechel* OLE angesteuert. *hechel* Eine intelligente *hechel* *hechel*
<out of breath>


vG, dessen Hamster so schnell ist, daß er mit dem Lesen gar nicht mehr
    nachkommt
Message-ID: <carsten.kessler-26D136.18584705092002@news.arcor-online.net>
From: Carsten Kessler <carsten.kessler@web.de>
Newsgroups: de.rec.musik.machen
Subject: Re: Bedeutung 'Riff'
Date: Thu, 05 Sep 2002 18:58:47 +0200

[SN: Auf das Wesentliche gekürzt]
Michael Dahms <michael.dahms@gkss.de> wrote:

>> DAS fällt noch unter Rockmusik?
>
> Das fällt noch unter de.rec.musik.machen? Ich will ja nicht meckern,
> aber ist der Thread nicht ganz schön heftig Richtung,
> de.rec.musik.rock+pop abgedriftet?

Etwas. Aber Musik machen ohne Musik hören ist wie
Schwangerschaftsgymnastik für Männer.

Ciao
   Carsten

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